Rundbrief 29. Januar 2024

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

hier wieder einige wichtige Neuigkeiten:

1. Die Arbeiten für die Errichtung des Hauses des Erinnerns und Gedenkens gehen zügig weiter: Schon am 28.11. haben wir mit knapp 20 Personen den neuen Verein „Haus des Erinnerns und Gedenkens“ gegründet. Der Vorstand besteht aus Claus Peters (Vors.), Thomas Ruffmann (stv. Vors.) und Matthis Lauks (Schatzmeister) sowie den kooptierten Mitgliedern Agnes Bröker und Marina Sänger-Hartnack. Auf dem Foto sind alle Anwesenden bei der Gründungsversammlung zu sehen.

Ihr erinnert euch: Laut des „Letter of Intent“ des Stadtrats haben wir uns dazu verpflichtet, zunächst eine Treuhandstfitung zu gründen, die den Bau des Hauses des Erinnerns und Gedenkens vorantreiben und sich um die Finanzierung kümmern soll. Diese Stiftung ist nicht rechtsfähig, deshalb braucht sie einen Trägerverein. Dieser Verein und insbesondere sein Vorstand dient quasi als „Maschinenraum“ im Hintergrund. Am 26.1. gab es dann eine sehr intensive gemeinsame Sitzung des erweiterten Vereinsvorstands mit der Taskforce Hausbau in unserem Verein – dieses Gremium hat jetzt u.a. die Satzung für die zu gründende Stiftung vorbereitet und einen sehr detaillierten Terminplan bis zum Baubeginn des Hauses ausgearbeitet.

Die wichtige kurze Botschaft lautet: Es ist zwar nach außen ruhig um den Hausbau, aber es geht voran, und wir liegen bis jetzt gut im Zeitplan! Und da in unserem Haus der Begegnung Menschen immer das Entscheidende sind, gibt es an dieser Stelle auch zwei Fotos – von der Vereinsgründung und der Taskforce&Vorstandssitzung.

2. In unserer Nachbarstadt Nijmegen gibt es seit längerem die Tradition, dass die Radboud Universität zum Holocaustgedenktag zu einem Gespräch mit Zeitzeug:innen einlädt. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Montag, 29.1., um 20 Uhr im LUX statt. Zu Gast ist diesmal die 1943 geborene Channah Koppel-de Vries, die im Alter von einem halben Jahr mit ihren Eltern zunächst nach Westerbork und dann nach Bergen-Belsen deportiert wurde. Sie hat erst sehr spät angefangen, von ihrem Schicksal zu berichten, weil sie lange meinte, sie habe ja nichts zu erzählen …  Die Philosophin Ria van den Brandt wird einen kurzen Einführungsvortrag geben. Und ich habe zum zweiten Mal den ehrenvollen Auftrag erhalten, die Veranstaltung mit drei Musikstücken auf der Bratsche zu begleiten.

Alle Informationen sowie auch der Link zu einem kurzen Video mit Channah Koppel-de Vries und der Musik finden sich hier: https://www.ru.nl/radboud-reflects/agenda/teruggekomen-uit-onbekend-holocaust-memorial-day-getuigenis

3. Und dann habe ich von einer verstorbenen lieben Freundin (und Mifgashmitglied) einen gut funktionierenden und relativ neuen Gefrierschrank (Quelle Privileg Öko) übernommen (das Foto zeigt einen anderen Schrank, aber die Größe stimmt!). Der Schrank liegt in meinem Auto  und wartet auf eine Familie oder Wg , die Verwendung dafür hat. Bitte fragt ggf. im Bekanntenkreis ein wenig herum. Ich bringe den Schrank gerne bis vor die Haustür. Kurze Nachricht an mich bitte per Mail oder whatsapp.

Und zum Schluss wie immer die aktuellen Termine:

Freitag, 3.2., 15 bis 17 Uhr Freitagscafé im Mifgashtreff

Freitag, 3.2., 17 bis 19 Uhr, musikalisch-kreativ-kulinarische Weltreise für Kinder und Nicht-Mehr-Kinder mit Bassam Alkhouri (Kunst), Sawsan Chabli (vegetarisches Büffet), Mohamad, Thomas und ? (Musik), Anika und ? (Empfang und Theke), EIntritt frei.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 22. Januar 2024

Liebe Mitglieder und Freundinnen,

in diesem Jahr wird die Veranstaltung zum Gedenken an die Vernichtung und Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus in Zusammenarbeit von den Mitgliedern des Vereins „Haus des Erinnerns und Gedenkens“, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und der Volkshochschule Kleve – Wilhelm Frede ausgerichtet. Diese findet statt am
Freitag, 26.01.2024 – 9.30 Uhr im Vortragssaal der VHS Kleve – Wilhelm Frede, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve.

Wir leiten die Einladung des Bürgermeisters im Anhang weiter und würden uns freuen, wenn viele aus unserem Verein auch zu dieser ungewöhnlichen Zeit teilnehmen können.

Einladung Gedenkveranstaltung 26.01.2024


Gerne weisen wir auch darauf hin, dass das Theater mini art in Bedburg-Hau aus Anlass des Holocaust-Gedenktages  „Ännes letzte Reise“ erneut ins Programm genommen hat – Ein Theaterstück zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes – auch regionales Thema.

Termine: Samstag, 27.1., 19 Uhr sowie Vormittagsvorstellungen (nicht nur) für Schüler:innen am 25.1., 10 Uhr, 26.1., 11 Uhr, 29.1., 10 Uhr.-

Mehr Infos im Internet: https://www.mini-art.de/spielplan/


Weitere Nachrichten und Hinweise:

Das Freitagscafé im Mifgashtreff findet seit dem 12.1. wieder regelmäßig jede Woche freitags von 15 bis 17 Uhr statt. Es gab bisher – wie eigentlich jedesmal – interessante Gespräche und ein Kennenlernen von teils neuen Menschen. Kommt vorbei, wenn ihr Lust und Zeit habt. Anmeldung nicht erforderlich. Bisher hat der Platz noch immer gereicht, manchmal nur gerade so ….

Am Sonntag, 28.1., findet der Antiquarische Büchermarkt für Niederrhein-Sammler zum 28. Mal statt, und zwar von 13.30 bis 17 Uhr im Kolpinghaus. Auch Haus Mifgash ist mit einem Bücherstand vertreten, betreut von Michael Meuten, der sich auf interessierte „Kundschaft“ und Gesprächspartner:innen freut. Mehr Infos hier: https://www.klevischer-verein.de/events/28-antiquarischer-buechermarkt/

Vorschau: Am Freitag, 3.2., lädt das Theater im Fluss von 17 bis 19 Uhr wieder herzlich ein zu einer  musikalisch-kreativ-kulinarischen Weltreise, organisiert von Bassam Alkhouri & friends – für junge und jung gebliebene Menschen zwischen 3 und 93 Jahren. Eintritt kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich.

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 29. November 2023

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

an diesem Freitag gibt es ausnahmsweise kein Freitagscafé, auch wenn der Mifgfash-Salon noch nie so gut und lebendig zum Austausch und Genießen gefüllt war wie in den letzten vier Wochen. Wir machen also ab 8.12. weiter, jeweils zwischen 15 und 17 Uhr.

Aber an diesem Freitag ist der Vorstand schon abends von 18 bis 22 Uhr eingespannt in einem Organisationsentwicklungsworkshop. Dort wollen wir die Überlegungen des letzten Jahres praktisch festzurren und die verschiedenen Aufgfabenbereiche, Arbeiten und Verantwortlichkeiten neu festlegen – und zugleich unsere interne Kommunikation transparenter machen.

Dafür sind wird dann als Haus Mifgash am Samstag, 2.12., von 12 bis 21 Uhr präsent in der Vereinsbude auf dem Klever Weihnachtsmarkt, die wir uns mit den Fridays for Future teilen. Um 15 Uhr wird dort der ukrainische Singkreis unter Leitung von Olena Serkeli Weihnachtslieder singen. Herzliche Einladung: Kommt vorbei auf einen Plausch mit Mifgash-Mitgliedern und den anderen Besucher:innen!

Und dann noch drei aktuelle Meldungen, die allesamt Grund zu großer Freude sind – verbunden mit dem Auftrag und der Chance, in Zukunft noch mehr zu arbeiten und zu bewegen:

Gestern, am 28.11. wurde von 20 Anwesenden – viele Mifgash-Mitglieder, aber bewusst auch etliche neue Engagierte – der Verein „Haus des Erinnerns und Gedenkens e.V.“ gegründet. Damit haben wir einen weiteren Schritt zur Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen Absichtserklärung getan. Dieser Verein ist erforderlich als Träger der Treuhandstiftung gleichen Namens, die wir dann Anfang 2024 gründen werden – zwei sehr wichtige SChritte auf dem Weg zur Realisierung dieses Hauses. Fotos und genauerer Bericht folgen!

Ebenfalls seit gestern wissen wir, dass unser Förderantrag beim Bundesprogramm Aller.Land.de unter dem Titel „Zukunftserinnerungszentrum NiederRheinLande“ angenommen wurde. Der Nordkreis KLeve und die angrenzenden Niederlande sind eine von 99 ländlichen Regionen in ganz Deutschland, in denen die Entwicklungsphase für ein Projekt gefördert wird, in dem es um mehr demokratische Partizipation aller Gruppen der Bürgerschaft mit den Mitteln von Kunst und Kreativität geht. Dieses Projekt bezieht sich eng auf das geplante Haus des Erinnerns und Gedenkens und bezieht bewusst die gesamte Region mit ein. Es gab einige Probleme zu überwinden, weil die Stadt Kleve für das Programm zu groß ist und wir als Träger in dieser Stadt aus formellen Gründen nicht in Frage kamen und einen neuen Träger suchen mussten. Diesen haben wir dankenswerterweise – und wie wir sicher sind zum beiderseitigen Gewinn – mit dem Kommmunalen Integrationszentrum beim Kreis Kleve gefunden.

Und seit Anfang der Woche haben wir – bewusst vorsichtig formuliert – sehr starke SIgnale, dass unser Förderantrag beim Programm „Spielemobile“ im Rahmen von Kultur macht stark für die neue Kunstbude an der Spoy ebenfalls wohl den Zuschlag erhalten wird.

Die Veranstaltungen am vergangenen Wochenende, an denen wir als Partner beteiligt waren, haben eine gute Resonanz erfahren. Hamids (Meyers) Buchhandlung war gut gefüllt bei Mara Laues Lesung; beim interkulturellen Begegnungsfest für Familien im KAG hatte KLEFOR einen starken Auftritt, aber wir haben auch wunderbare ukrainische Musiker:innen erlebt, einen Zauberer und fröhliche Kindergymnastik. Und am SOnntag gab es einen interreligiösen Friedensgottesdienst, ebenfalls im „Crossing Project“ der Willibord Kirchengemeinde, der hoffentlich in Zukunft in Kleve ein regelmäßiges Angebot werden wird, das danndurch die verschiedenen Gemeinden und Religionsgemeinschaften wandert.

Soweit also die letzten Vereinsneuigkeiten.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 21. November 2023

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

für das kommende Wochenende dürfen wir zu drei Veranstaltungen einladen, die in Kooperation mit unserem Verein geplant wurden.

Zunächst aber die Erinnerung, dass unser Freitagscafé im Mifgashtreff jetzt wieder regelmäßig öffnet, immer von 15 bis 17 Uhr. Bisher waren wir immer ungefähr zu 10t, jeweils alte und neue Gesichter, und es gab neben Getränken und Gebäck immer gute Gespräche über „Gott und die Welt“ und auch über unsere ganz alltäglichen Vereinsangelegenheiten.

Am Samstag, 25.11., dann laden die Buchhandlung Meyers und Haus Mifgash  zu einem literarischen Nachmittag in die Buchhandlung an der Hagschen Straße ein. Die Klever Schriftstellerin Mara Laue stellt mit „Russos Plan“ den ersten Band einer Thriller-Trilogie vor, in der das FBI eine Serienmörderin wider Willen jagt. Neben dem Schreiben von Krimis ist die Autorin auch in anderen Genres wie Science-Fiction oder Fantasy unterwegs und kann auf ca. 100 Bücher und Veröffentlichungen zurückblicken. Über mehrere Jahre war sie Teil des literarischen Quartetts von Haus Mifgash und gestaltete dieLeseevents im Kolpinghaus mit. Mara Laue gewährt außerdem einen Einblick in ihre Schreibwerkstatt. In „So schnell die Finger tippen“ schildert sie ihren Werdegang von der Leseratte zur Schriftstellerin.
Die Lesung beginnt um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

„Vielfalt feiern“ bei Interreligiösem Friedensgottesdienst und Familientag am 25. und 26.11. in Kellen
Das „crossing project” wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen, es ist ein „Beziehungsangebot“, mit dem die Pfarrei St. WIllibrord Kellen in Partnerschaft mit der Wasserburg Rindern die Kirche in Kontakt mit den Menschen bringen möchte. Die existenzielle Frage nach „Krieg und Frieden“ steht diesmal im Mittelpunkt. „In der Ukraine, aber auch mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und seine Folgen ist der Krieg wieder näher gerückt. Das macht vielen Menschen Angst, es sorgt für Verunsicherung. Der Mensch hat eine Sehnsucht nach Frieden, und diese Sehnsucht einigt über Länder- und Glaubensgrenzen hinweg“, sagt Edmund Verbeet vom Vorbereitungsteam.

Auftaktveranstaltung ist am Freitag, 24.11., um 19 Uhr in der Wasserburg Rindern. David Kulke, wiss. Mitarbeiter an der Universität Münster,  spricht über Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und ob Kirchen einen Beitrag zur Friedenslösung leisten können.

Unter dem Motto „Die Vielfalt feiern“ steht der Familientag am Samstag, 25. November, von 15 bis 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Gymnasium. Der Kindergartenverbund der Pfarrei St. Willibrord hat Mitmach- und Spielaktionen vorbereitet, passende Angebote gibt es aber auch für ältere Kinder und Erwachsene. „Es wird eine Feier von Begegnung der Nationen, Kulturen und Religionen, mit einer interkulturellen Cafeteria und Musik eines ukrainischen Ensembles sowie von KLEFOR.. Wer für seine Kultur typisches Fingerfood für die interkulturelle Cafeteria zur Verfügung stellen will, ist herzlich eingeladen, es zum Familientag mitzubringen.

Und zum Abschluss gibt es am Sonntag, 26.11. um 11 Uhr in St. Willibrord Kellen einen Interreligiösen Friedensgottesdienst , an dem Mitglieder christlicher Konfessionen ebenso wie Juden, Muslime, Bahai und Humanisten mit Wortbeiträgen und „ihrer“ Musik beteiligt sind. Aus den Reihen unseres Vereins wirken Azin Messing, Edmund Verbeet, Ron Manheim, Thomas Ruffmann und Hamid Benbouazza mit. Der Eintritt zum Gottesdienst ist natürlich wie immer frei. Aber auch die anderen Veranstaltungen sind frei zugänglich. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Mit besten Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 28. Juli 2023

Liebe Mitglieder,

von wegen Sommerpause! Zwar machen einige von uns derzeit Urlaub, und auch der Vorsitzende macht in den nächsten zwei Wochen Urlaub von Mifgash, aber dennoch gibt es schon wieder viel zu berichten und einiges an Einladungen weiterzugeben:

1. Wir haben ein neues „Wer sind wir – Faltblatt“ erstellt. Das alte war … ja, veraltet. Das neue beantwortet auf griffige und angemessen bunte Weise die auch für uns als Verein entscheidende Frage: „Wer sind wir und wenn ja, wie viele?“ Bitte lest das Faltblatt, das auch als pdf hier dran hängt, besorgt euch analoge Exemplare im Mifgashtreff und gebt es möglichst vielen Menschen in Eurem Umfeld!

2. Noch konkreter ist die Einladung zum Mifgashtival, das in diesem Jahr am Samstag, 7.10. stattfindet. Das Friedensfest, denn unter diesem Motto steht unser Festival in diesem Jahr,  beginnt vorauss. um 15 Uhr am Heinz-Will-Platz und dem Gedenkort der zerstörten Synagoge, bewegt sich dann als Friedenskette mit einigen Aktionen in der Fußgängerzone hinunter zum Hochschulcampus. Das Festival dort findet auf 2 Bühnen statt, dazwischen hoffentlich viele und noch mehr Stände und Aktions- und Begegnungspunkte von Vereinen und Organisationen, und zum Abschluss ab 22 Uhr eine Silent Disca im Radhaus.

Alles dazu, was wir jetzt schon wissen, steht in dem Flyer zum Mifgashtival und dem Begleitschreiben, das ihr ebenfalls im Anhang herunterladen könnt. Bitte holt euch gedruckte Exemplare sowie kreisrunde Aufkleber mit dem Mifgashtival-Friedenspaar von Chamäleon und  Taube im Mifgashtreff und macht eifrig Werbung im Vorfeld. Und notiert den Termin selbst. Meldet euch als Aktive bei Chantal Fouquet unter festival@mifgash.de , wenn ihr mithelfen wollt, beim Auf- oder Abbau, im Mifgash-Zelt, beim Bierstand oder bei der KünstlerInnenbetreuung. Auch ist es jetzt noch Zeit, um Ideen beizusteuern … !

3. Immer noch werben wir um Menschen, die Lust haben, einmal pro Woche das Mifgash-Café in einem Zweierteam zu betreuen oder auch ein eigenes Angebot im Mifgashtreff zu machen. Momentan ist es eine besonders gute Gelegenheit zum Einsteigen, denn ab Montag arbeitet mit Zeynep Akkus eine 2- Monatspraktikantin im Mifgashtreff und sie freut sich auf Unterstützung durch alte Mifgash-Häsinnen und Hasen. Also, habt ihr in den nächsten zwei Monaten Zeit und Lust, um einmal pro Woche für 3 Stunden „Dienst“ im Mifgashtreff zu übernehmen und Zeynep zu unterstützen? Dann meldet euch bitte bei Violet, die unser PraktikantInnencoach ist: Violets Mailadresse ist jessica-lea.roberts@hsrw.org

4. Die erste große Mifgash-Aktivität nach den schulischen Sommerferien ist am Sonntag, 13.8., um 19 Uhr, das Konzert von KLEFOR im Conque-Spiegelzelt hinter dem Tiergarten. Mehr zum Konzert hier: https://mifgash.de/von-amsterdam-nach-aleppo/

Aber Achtung: Wir sind mit KLEFOR mehr MusikantInnen als auf dem Foto zu sehen ist und das Programm ist noch viel bunter . Bitt emerkt euch den Termin vor und macht kräftig Werbung im Kreis der Familie, FreundInnen und Bekannten. Der Eintritt ist bewusst frei (Hut gehr herum!) damit wirklich alle kommen können. Vor der Bühne ist eine große Tanzfläche, aber man kann in den seitlichen Nischen des Zeltes auch bequem sitzen …

5. Die für den 14.8. vorangekündigte Lesung von Egonne Roth „Searching for Papa’s Secrets in Hitler’s Berlin“ muss auf das nächste Jahr verschoben werden, da sich die Reisepläne der Autorin geändert haben.

6. Unser Mitglied, (Folk)Tänzer und Tanzmotivator Thomas Brückner, der auch am Mifgashtival wieder einen BalFolk Workshop anbieten wird, lädt für Samstag, 19.8., 14 bis 17 Uhr, ins Spiegelzelt ein zu einem Balfolk-Ball. Ab 14:00 erfolgt eine Tanzeinführung. Ab 15:00 Uhr gibt es dann Live-Musik vom Feinsten – das Duo „T(w)o catch a raindrop“ beschreibt das so: „Sonne? Regen? Tanzen! Und nun zur Wettervorhersage: Nieselregen-Mazurka am Morgen, Sonnenstrahlen-Bourées hier und da und später kräftige Wirbel-Walzer. Über das Land hinweg Akkordeon und Oboenabschnitte, aus dem Süden stimmliche Aufhellungen, Glockenspielspritzer und spielerische Interaktion.“ Ort: Cinquestraße, Spiegelzelt hinter dem Tiergarten Kleve, Einlass ab 13:30 Uhr, Eintritt frei (der Hut geht rum)

7. Und schon am 21.8.  gibt es wieder eine spannende und wichtige Veranstaltung zum Thema Antidiskriminierung – konkret bei uns am Niederrhein! Um 20 Uhr wird Janna Völpel von der Servicestelle Antidiskriminierung der AWO zu Gast sein, uns ihre Arbeit vorstellen und dann gemeinsam mit uns eine Bestandsaufnahme machen, wo und wie wir Diskriminierung erleben und welche Unterstützung die Servicestelle in konkreten Fällen anbieten kann.

8. Hab ich mich nicht wieder mustergültig kurz gefasst? ANgesichts all dieser Nachrichten und Einladungen?!  Nun aber etwas Komplexeres, für viele, viele Menschen auf der ganzen Welt ÜberLebensWichtiges: Wie gehen wir zukünftig mit Menschen um, die bei uns Zuflucht suchen (wollen)? Der neue Versuch von EU-Kommission und Minsterrat zu einer gemeinsamen Europäischen Asylpolitik hat viele Menschen, darunter auch mich, extrem bestürzt und empört. Wir haben im Vorstand kontrovers darüber diskutiert. Kontrovers war nicht, dass die gegenwärtige Asyl- und FLüchtlingspolitik der EU, die Menschen an den Außenmauern der Festung Europa buchstäblich abwehrt, verletzt und oft genug bewusst in den Tod schiebt, Menschenrechte auf das Schwerste verletzt. Kontrovers war, wie der gefundene Kompromiss zu bewerten sei und ob es unsere Aufgabe als Verein ist, hier politisch Stellung zu beziehen  und den Aufruf von 50 Flüchtlingsvereinen, Menschenrechts- und Wohltätigkeitsvereinen sowie Kirchen zu unterstützen. Einig waren wir uns, dass es unsere Aufgabe als Verein ist, für Information und Diskussion zur FLüchtlings- und Asylpolitik zu sorgen. Wir werden also Veranstaltungen hierzu organisieren, meist in Kooperation mit anderen in unserer Stadt. Die neue EU-Asylpolitik wird, wenn sie nicht vorher im Parlament oder vor dem Europäischen Gerichtshof scheitert, nach Expertenmeinung ca. drei Jahre bis zur Umsetzung brauchen.Gerade bei existenziellen und konflikträchtigen Themen wie der Asylpolitik ist es wichtig, dass wir den politischen Streit aus den Internetforen wieder in die Säle unserer Stadt zurückholen. Dass wir uns unsere Meinung im Gespräch mit anderen und in der Begegnung unter BürgerInnen bilden.

Wer von Euch über die Berichterstattung in den Medien hinaus nach Fakten und Argumenten sucht, für die gibt es hier zwei Hinweise zu vertiefter Argumentation, zu einen den Text des Aufrufes gegen die geplante EU-Asylpolitik, hier: https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/Gemeinsames-Statement_GEAS_16.05.2023_final.pdf

und zum anderen einen Podcast in der Reihe Europa Calling: Reform des EU-Asylrechts – Historischer Erfolg oder Rückschritt für Menschenrechte? Eine in die Tiefe gehende kontroverse DIskussion mit STaatssekretärin, Migrationsforscher, Amnesty, Kinderrechte-Anwalt und EP-Abgeordnetem: https://www.youtube.com/watch?v=ogNoxtLX21E&t=1s

Sommerliche Grüße und Regenwünsche

Thomas Ruffmann


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