Für Freitag dieser Woche, also 10. Juli, laden wir herzlich zu einem ganz besonderen Freitagscafé ein. Die Künstlerin Nicole Peters, mit der wir als Haus Mifgash ja schon viele Projekte gemacht haben, wird zu Gast sein. Mit ihr besuchen wir zunächst die aktuelle Ausstellung im ehemaligen Möbelgeschäft Rexing, einige Häuser weiter auf der Kavariner Str. Anschließend schauen wir den Film von Janusz Grünspek über ihr Skulturenprojekt „Miteinander“ vom letzten Jahr in Bedburg Hau an.
https://kleve-erleben.de/veranstaltungen/ausstellung-kunst-trifft-kleve/
Fotos aus dem Arbeit an der Großskulptur Miteinander gibt es hier:
https://www.nrz.de/lokales/kleve-und-umland/article409848972/34-fotos-vom-fliesenmosaik-in-bedburg-hau-so-toll-werden-kuh-und-riese.html
Wir treffen uns zunächst im Mifgashtreff, Ankommen von 15 bis 15.15 Uhr, gehen dann gemeinsam in die Ausstellung und gucken anschließend den Film. Dazu gibt es wie immer Kaaffe, Tee, Plätzchen und gute Gespräche über das Gesehene.
Sommerliche Grüße vom Freitagscaféteam Michael, Lamba, Mary und WIes
Mit Musik, Erzählkunst, künstlerischen Gestaltungstechniken und gemeinsamen kulinarischen Momenten schaffen wir Raum für Begegnung: Junge Geflüchtete und ihre Familien treffen auf Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte – zum gemeinsamen Erleben, Gestalten, Essen und Austauschen.
weitere Termine 11.09. / 16.10. / 27.11. / 18.12.
17.00 bis 19 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei. Damit unser Buffet noch bunter und abwechslungsreicher wird, freuen wir uns über mitgebrachte Speisen oder freiwillige Spenden – ganz nach euren Möglichkeiten und Ideen.
In Kooperation mit dem Verein Mifgash, der Weltmusikschule und weiteren Partnern des Quartiersnetzwerks wie dem Familienzentrum „Lebensfluss“.
Gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, der LKJ und der LKD.
Fragen und Infos unter info@theaterimfluss.de oder 02821 979 379


Liebe Mitglieder,
heute die herzliche Einladung zu zwei Veranstaltungen, die wir nicht selbst organisieren, aber die aus unseren früheren Veranstaltungen erwachsen sind und die euch sicher interessieren:
Schon am kommenden Donnerstag, 18.4., um 16 Uhr ist das erste von mehreren Treffen im Theater im Fluss, bei dem unter dem Motto „Hallo Nachbarn“ geminsam gekocht und genossen werden kann. Außerdem sind wir alle gebeten, eigene Lieblingsrezepte oder Neukreationen einzureichen. Details seht ihr in der Einladung.

Am Sonntag, 21.4., um 17 Uhr im KAG ist erneut Grupo Sal zu Gast – man kann sagen, unsere Lieblingsband, die wunderbaren lateinamerikanischen Jazz spielt und ds kombiniert mit politischen Botschaften und Ermutigungen wie sie für das Leben, das Überleben und das gute Leben in der Einen Welt dringend benötigt werden. Wer sie schon mal erlebt hat, kommt diesmal bestimmt wieder. Und wer noch nie dabei war, hat jetzt eine neue Chance. Lest mehr auf den Online Plakaten unten. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Vorschau:
Immer freitags läuft das Offene Café im Mifgashtreff von 15 bis 17 Uhr. Meist treffen sich Leute, die sich kennen, mit solchen, die überraschend oder neu kommen und gucken. Fast immer gibt es Kuchen, meist selbst gebacken. Und fast immer gibt es zumindest eine Zeit lang wunderbare Gespräche über „Gott und die Welt“.
Am Samstag, 4.5.. von 15 Uhr bis ?? Uhr sind wir mit Haus Mifgash mit dabei beim Europatag der VHS Kleve. Es wird an unserem Stand niederländisch-deutsche Freiheitssuppe geben. Dazu Gespräche mit unseren russischen und italienischen Praktikantinnen Giulia, Iuliaja und Alexandra – wenn man möchte, gerne auf Italienisch, Spanisch, Russisch oder Schwedisch. Um 17 Uhr ist eine Europadiskussion geplant. Um 17.45 spielt KLEFOR europäische Lieder und lädt zum Raten ein, woher sie kommen. Ab 19 Uhr spielt einer der größten französischen Chansonniers, Jean-Claudde Séfèrian aus Münster.
Am Samstag, 18.5., von 18.30 bis 20.30 Uhr kann man KLEFOR in seiner neuen Besetzung live erleben im Museum Kurhaus.Bisher haben wir nochjedesmal die Dachterrasse gerockt, also gerne schon vormerken. Termin muss noch bestätigt werden.
Gleiches gilt für ein „Konzert für den Wald“, das zur Unterstützung des Internationalparks Reichswald unter Mitwirkung von KLEFOR und anderen Musiker:innen für Sonntag, 26.5., abends (vermutlich ab 19 Uhr) geplant ist.
Die nächste Weltreise im Theater im Fluss ist am Freitag, 10.5., wie immer von 17 bis 19 Uhr.
Und die diesjährige Mitgliederversammlung von Haus Mifgash ist am Mittwoch, 26.6., um 19.30 Uhr im Kolpinghaus.
Auf dass keine:r sagen kann, die Termine kämen immer so kurzfristig 🙂 Manchmal geht es halt nicht anders …
Und nun bitte aufmerksam die Anhänge studieren!
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Wegen der Bauarbeiten an der Ringstraße konnten im November 2023 die beiden Stolpersteine für Antonie und Max Jacobsohn nicht in das Gehsteinpflaster eingelegt werden. Nach Fertigstellung der Arbeiten sollen die Steine nun in der Nähe der Ringstraße 54 verlegt werden. Max Jacobsohn kam als erfolgreicher Geschäftsmann im Jahre 1934 mit seiner Ehefrau Antonie nach Kleve in der Hoffnung, hier seinen Lebensabend verbringen zu können. Doch schon 1937 sahen sich die Eheleute gezwungen, nach Nijmegen zu ziehen. Hier verstirbt Max Jacobsohn im Februar 1938. Seine Ehefrau sucht Schutz bei ihrer Tochter in Hilversum, flieht im Herbst 1942 zu ihrer Schwester nach Amsterdam, wird dort aber verhaftet und kommt nach einem Zwischenaufenthalt im Lager Westerbork ins Vernichtungslager Sobibor, wo sie im Mai 1943 in der Gaskammer ermordet wird.
Sodann wird an der Heldstraße 3 ein Stolperstein für Meta Baum verlegt, deren Schicksal erst in den letzten Monaten ermittelt werden konnte. Über Meta Baum ist wenig bekannt, auffällig ist allerdings, dass sie nach dem Tod ihrer Eltern 1927 bzw. 1929 ein sehr unruhiges Leben führte. Ihre letzte bekannte Adresse war seit dem 22. April 1937 die Heldstraße 1 (heute: Heldstraße 3). Am 5. Juni 1937 wurde sie in der Preußischen Heil- und Pflegeanstalt Bedburg Hau aufgenommen, mehrfach verlegt und schließlich im Rahmen der berüchtigten „T4 Aktion“ am 19. Juli 1940 in die Gasmordanstalt Brandenburg/Havel verbracht. Dort wurde Meta Baum am 22. Juli 1940 ermordet.
Zur Teilnahme an der Aktion mit kurzen Gedenkbeiträgen an den beiden Verlegeorten sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
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