Ojojoj-Festival: Jüdische Musik hier und heute 12. April 2019 19:00 – 21:00
Kleine Kirche an der Böllenstege >>>

Nur ein Abend, aber doch ein kleines Festival: Drei Ensembles, eine Solistin und ein Erzähler lassen den großen Reichtum an Stilen und Farben aufscheinen, den die Musik in den unterschiedlichen Traditionen der jüdischen Kultur birgt. Alle Mitwirkenden des Abends kommen aus der Region der Niederrheinlande. >>>

Für ein friedliches Miteinander

Der Verein „Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V.“ will einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Miteinander im Kleverland leisten.

Unser Weg ist zugleich das Ziel: gegenseitiger Respekt durch Begegnung.

Daran arbeiten wir auf vielfältige Weise: durch zahlreiche multikulturelle Veranstaltungen, durch interreligiöse Dialoge, durch Integrationshilfe für Flüchtlinge und mit vielen weiteren Aktivitäten.

In nicht allzu weiter Ferne wollen wir ein HAUS bauen. Und zwar an der Reitbahn in Kleve, dort wo früher eine Synagoge und eine jüdische Schule standen. Das hebräische Wort für Begegnung, „Mifgash“, soll daran erinnern, dass Diskriminierung der Nährboden für Verfolgung und Vernichtung war, die zum Verschwinden der jüdischen Gemeinschaft aus Kleve führte.

In unmittelbarer Nähe zur Schwanenburg, wo die Blicke über die Rheinebene schweifen können, entsteht dann:

ein Haus der Erinnerung an die reiche Geschichte des Judentums aus Kleve und Umgebung und an dessen Untergang;

ein Haus der Begegnung – 
ein Ort des Kennenlernens von Menschen, Kulturen und Religionen, die heute in der europäischen Region Klever Land leben;

ein Haus der Wachsamkeit und der Aufklärung – ein Ort, in dem Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Nationalismus in ihren aktuellen Ausprägungen analysiert und öffentlicher Kritik unterzogen werden;

ein Haus der Gastlichkeit – ein „Gasthaus“ im ursprünglichen Wortsinn, in dem BürgerInnen und Gäste miteinander essen und trinken, sich austauschen, unterhalten, informieren, bilden, Musik hören, tanzen und diskutieren.