Für Freitag dieser Woche, also 10. Juli, laden wir herzlich zu einem ganz besonderen Freitagscafé ein. Die Künstlerin Nicole Peters, mit der wir als Haus Mifgash ja schon viele Projekte gemacht haben, wird zu Gast sein. Mit ihr besuchen wir zunächst die aktuelle Ausstellung im ehemaligen Möbelgeschäft Rexing, einige Häuser weiter auf der Kavariner Str. Anschließend schauen wir den Film von Janusz Grünspek über ihr Skulturenprojekt „Miteinander“ vom letzten Jahr in Bedburg Hau an.
https://kleve-erleben.de/veranstaltungen/ausstellung-kunst-trifft-kleve/
Fotos aus dem Arbeit an der Großskulptur Miteinander gibt es hier:
https://www.nrz.de/lokales/kleve-und-umland/article409848972/34-fotos-vom-fliesenmosaik-in-bedburg-hau-so-toll-werden-kuh-und-riese.html
Wir treffen uns zunächst im Mifgashtreff, Ankommen von 15 bis 15.15 Uhr, gehen dann gemeinsam in die Ausstellung und gucken anschließend den Film. Dazu gibt es wie immer Kaaffe, Tee, Plätzchen und gute Gespräche über das Gesehene.
Sommerliche Grüße vom Freitagscaféteam Michael, Lamba, Mary und WIes

Wir machen uns auf die Reise in die faszinierende Welt der persischen Mythologie. Dort treffen wir auf Prinzessinnen, Könige und Helden; und hören von verfeindeten Völkern, Mut und Menschlichkeit. Noah, Khoyar, Ayman und Tabea präsentieren iranische Musik und ein Buffet mit iranischen Spezialitäten (zubereitet von Frau Gol) bringt die Vielfalt der Kultur auf den Tisch.
Freitag, 03. Juli – 17:00 Uhr
kostenlos, Spenden erwünscht
Als Bastelangebot steht außerdem etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Denn diesmal sind nicht nur die Kinder gefragt, sondern auch die Erwachsenen: Groß und Klein gestalten ein gemeinsames Kunstwerk auf großen Stoffbahnen.
Kooperation Theater im Fluss mit dem Verein Mifgash, der Weltmusikschule und weiteren Partnern des Quartiersnetzwerks wie dem Familienzentrum „Lebensfluss“.
Gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, der LKJ und der LKD.
Liebe Mitglieder und Freund:innen,
wir laden herzlich ein zu zwei, nein drei, nein eigentlich vier Veranstaltungen.
Am Donnerstag, 9.11., um 15 Uhr findet die Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht von 1938 auf dem Synagogenplatz statt. Die Planung und Organisation lag diesmal wieder in der Hand unseres Vereins. Hauptredner wird nach dem Bürgermeister unser Ehrenvorsitzender Ron Manheim sein. Schüler:innen der Karl-Kisters-Realschule sind aktiv dabei, mit Musik und einem eigenen Beitrag zur Erinnerung. Und wir sind dankbar, dass der Kantor Oz Shasha vor seinem Konzert am Abend auch das Kaddish mit uns sprechen und singen wird. Wie immer, sind wir alle danach zu Gesprächen und Begegnung bei Kaffee oder Tee im benachbarten Kolpinghaus eingeladen.
Erstmals haben wir in diesem Jahr am 9.11. zusätzlich ein Konzert geplant. Um 18 Uhr kann man in der Kleinen Kirche an der Böllenstege Musik hören, wie sie in Teilen wohl auch in der Klever Synagoge gesungen wurde. Oz Shasha, Chasan/Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinden in Gelderland/Dieren und Den Haag, hat für uns ein ganz besonderes Programm vorbereitet, mit Gesängen zum Shabbat und zu den hohen jüdischen Festtagen. Petra Katzenstein wird uns dazu einige Erläuterungen geben. Bitte merkt dieses Konzert schon dick im Kalender vor. Die etwas schönere und ausführlichere Einladung dazu kommt in zwei Tagen nochmal extra.
Hinweisen will ich auch jetzt schon auf das Konzert am 10.11. in unserer Nachbarstadt Goch. Um 18 Uhr im Rathausfoyer bringen die 3 Frauen vom Tschida Ensemble Jüdische Musik jenseits von Klezmer mit einem wirklich vielseitigen, tollen Programm.
Und zum Schluss wieder eine Einladung ins neu belebte Freitagscafé im Mifgashtreff. Gastgeberin ist in dieser Woche Meliha Zari, die uns auch einen Kuchen versprochen hat. Und dazu dürfen wir einen besonderen Gast begrüßen: Egonne Roth aus Südafrika/Berlin/Israel ist mit ihrer Frau Judith zu einem längeren Besuch in Kleve bei ihrer Freundin Traute Arnold; sie wird bei unserem Café gerne dabei sein und – wenn wir neugierig genug sind – etwas aus ihrer sehr spannenden und ungewöhnlichen Lebensgeschichte erzählen, am liebsten in ihrer Muttersprache Englisch. Wenn wir wollen, wird sie auch etwas sagen zu den zwei Büchern, die sie geschrieben hat: Über die südafrikanische Dichterin Olga Kirsch und über die Suche nach der Geschichte ihres Vaters in Berlin. Eine Lesung daraus hatten wir für August geplant, wie sich manche vielleicht erinnern werden. Evtl. gibt es in den nächsten Wochen auch noch die Chance, das nachzuholen. Wer Egonne treffen will, sollte schon um 15 Uhr da sein, weil sie spätestens um 16.30 Uhr gehen will, um am Online-Gottesdienst ihrer Synagogengemeinde in Naharia/Israel teilzunehmen.
Wie immer mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980
Plakat Tschida-Ensemble 10.11.2023
Einladung_Gedenkveranstaltung_09.11.2023
Liebe Mitglieder,
wir laden zu zwei Mifgash-Veranstaltungen herzlich ein:
Am Samstag, 2.9., von 14 bis 17 Uhr, öffnet die Kunstbude in der Unterstadt erstmals ihre Tore – nunja, es ist nur eine Tür! Seit 2018 schon hat der Künstler Bassam Alkhouri gemeinsam mit Theater im Fluss eine Idee umgesetzt, für die er zuvor schon länger und in einem kleineren Format im Haus Mifgash aktiv war: nämlich einen kreativen und sozialen Begegnungsort zu schaffen für Kinder, Familien und Nachbar:innen. Genau das ist die Kunstbude am Beethovenplatz nun schon seit 5 Jahren!
Lange hat Bassam dann davon geträumt, uns in Haus Mifgash dafür begeistert und viele Kontakte geknüpft, um auch in der Unterstadt einen solchen kreativen Ort für das Quartier zu schaffen. Nach langer Vorbereitungszeit ist es nun soweit. Das SOS-Kinderdorf und der Quartiermanager Michael Giesekiewicz sind tatkräftig eingestiegen, haben einen Bauwagen gefunden und diesen anschließend gemeinsam mit Bassam und seiner neuen Kunstbudenpartnerin Stefanie Dennstedt in wochenlanger Arbeit aufgemöbelt, bis das „grüne Wunder“ entstand. Die Stadt Kleve hat bei der Standortsuche sehr schnell und unbürokratisch gehandelt. Und so wird die Kunstbude Nr.2 am kommenden Samstag seinen neuen Standort am Spoyufer unterhalb der Herzogbrücke finden. Haus Mifgash ist als Koop-Partner mit im Boot und verantwortlich für die inhaltliche Arbeit, die weiterhin von Bassam und Stefanie geleitet und geleistet wird. Wer Lust hat, kreativ mit Kindern zu arbeiten, ist herzlich willkommen um das Team als Freiwillige:r zu verstärken. Der SOS-Quartiermanager wird auch regelmäßig mitmachen und Ansprechpartner sein für die Fragen und Sorgen der Menschen im Qaurtier, die während der gemeinsamen kreativen Arbeit schon mal leichter geäußert werden können.
Nun aber erstmal die Einladung: Kommt gucken, staunen und klatschen am Samstag von 14 bis 17 Uhr. Bringt gerne eure Kinder mit und lasst euch anstecken von unserem neuen (alten) Mifgash Projekt Kunstbude! Zur Eröffnung werden auch einige KLEFOR-Musiker:innen dabei sein. Sie haben (Kinder)Lieder und Rhythmen aus aller Welt im Gepäck.
Und am Samstag, 16.9., laden wir alle Mitglieder und Freund:innen herzlich ein zu einer Exkursion in eine der schönsten und viel zu wenig bekannten niederländischen Städte: Deventer an der Ijssel. Wir wollen uns zunächst das Etty-Hillesum-Centrum anschauen, das bei der Gründung unseres Vereins unser Vorbild war – als Ort, an dem an die jüdische Philosophin Etty Hillesum und die jüdische Geschichte Deventers erinnert wird und der zugleich kultureller Treffpunkt für Menschen aus allen Kulturen sowie eine Beratungsstelle gegen Diskriminierung ist. An diesem Samstag interessiert uns mit Blick auf unser nun zu bauendes Haus der Erinnerung die Geschichte der jüdischen Bürger:innen Deventers.
Dazu erzählen uns zunächst Aktive des Etty-Hillesum-Centrums von ihrer praktischen Arbeit. Eine Stärkung mit einem broodje und kopje koffie darf nicht fehlen, bevor wir auf einem geführten Stadtrundgang die reiche jüdische Geschichte der Stadt kennenlernen, die mit dem Holocaust nicht endete. Wir freuen uns dabei auch besonders auf die Fortsetzung der Gespräche mit Manja Pach, Initiatorin des EHC sowie der Gedenkstätte Kamp Westerbork, und von Beginn an Patin und Ratgeberin für unser Haus Mifgash. Sie war die Festrednerin auf unserer Gründungsversammlung im Jahr 2013, hat zuletzt das Kaddish am 9. November in Kleve gesprochen und war Ehrengast bei Ron Manheims Ehrenmitgliedschaftsfeierstunde (wieder so ein schönes langes deutsches Wort, das es bisher noch nicht gab …) .
Der Zeitplan: WIr fahren um 9.45 Uhr in Fahrgemeinschaften mit einigen Autos nach Deventer. Um 11 Uhr werden wir im Etty Hillesum Centrum erwartet. Der Stadtrundgang startet um 13 Uhr. Anschließend kann man in kleinen Gruppen entscheiden, wer wie lange bleiben möchte. Achtung: Deventer ist verführerisch!
Wer mitfahren möchte, melde sich bitte per Mail bei michael@meuten.com an. Kosten 7,50 EUR pP für die Stadtführung. Sprit- oder Stromkosten übernimmt der Verein.
Ansonsten bitte schon die folgenden Termine im Kalender vormerken:
Samstag, 7.10., 14 – 2 Uhr Mifgashtival 14 Uhr ab Heinz-Will-Platz: Friedensspaziergang durch die Innenstadt – ab 15.30 Uhr Festival mit Begegnung, Musik, Gesprächen, Aktionen und mehr auf dem HSRW Campus – ab 22 Uhr SIlent Disco im Radhaus
Dienstag, 10.10., vorauss. 17 Uhr – Verleihung des Rheinlandtalers an unseren Verein
Montag, 23.10., 17 und 20 Uhr Film in den Tichelpark Kinos: Walter Kaufmann – Welch ein Leben! https://www.walterkaufmannfilm.de/
Liebe Mitglieder und FreundInnen,
wir haben 3 sehr schöne und wichtige Einladungen, die wir teilen möchten:
1. Unsere Praktikantinnen Giuia und Chloe stellen sich vor und laden herzlich ins Mifgash-Café ein;
2. Zur Erinnerung: Ab heute gibt es jeden Donnerstag um 20 Uhr eine Meditationsgruppe mit Gesine van der Grinten im Mifgash Treff
3. Am Freitag von 15 bis 17 Uhr findet eine Solidaritätskundgebung für die Menschen in der Ukraine und die zu uns Geflüchteten auf dem Koekkoekplatz statt.
Herzliche Grüße
Thomas Ruffmann
Hier die Einzelheiten:
1. Der Mifgashtreff ist ab sofort montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr auf und wartet auf Gäste! Auf Euch zum Beispiel!
Lest hier die Vorstellung unserer beiden Gastgeberinnen Giulia und Chloe, die im Februar und März ihr Praktikum bei uns machen!
„Hi, wir sind Giulia (Sie/Ihr) und Chloe (Sie/Fae) und unterstützen die Projekte im Haus Mifgash als Praktikantinnen. Wir studieren zusammen ‘Gender and Diversity’ an der Hochschule Rhein-Waal, hier in Kleve, und wollen unsere theoretisches Wissen, mit der praktischen Arbeit in diesem Haus der Begegnung verbinden. Ihr werdet uns vorwiegend antreffen, wenn wir die verschiedenen Projekte und Aktionsgruppen unterstützen, oder wenn wir das Cafe (Mo-Fr, 13-19 Uhr) im Februar und im März betreuen. Ihr seid herzlich willkommen vorbeizukommen, und unser kostenloses Angebot von heißen Getränken wie Kaffee und Tee, Snacks und manchmal frischen Waffeln zu genießen. Alle sind willkommen, unabhängig von Sexualität, Geschlechtsidentität, Religion, ethnischem und kulturellem Hintergrund.“
2. Wir laden herzlich ein zu einem neuen Angebot im Mifgashtreff, Kavariner Str. 44, ab sofort jeden Donnerstag von 20 bis 21 Uhr
MEDITATION, mit Gesine van der Grinten
Donnerstags von 20:00 – 21:00 Uhr
Start: 23. Februar 2023 (Gratis/Spende)
„There is no way to happiness – happiness is the way“
Thich Nhat Hanh
Diese wunderbare Aussage ließe sich abwandeln in:
„ There is no way to peace – being peace is the way“
Wie kann es uns gelingen in diesen herausfordernden Zeiten Frieden zu sein? Mit Hilfe von Meditationstechniken können wir erlernen Freude zu kultivieren und fähig zu sein Leiden in uns selbst zu erkennen und zu verwandeln. Aus dem Verständnis des eigenen Leidens erwächst Mitgefühl und Verbundenheit.
„ (…) Meine Freude ist wie der Frühling so warm,
dass sie Blumen auf der ganzen Welt erblühen lässt.
Mein Schmerz ist wie ein Tränenstrom, so mächtig,
dass er alle vier Meere auffüllt.
Bitte nenne mich bei meinem wahren Namen,
damit ich all mein Weinen und Lachen zugleich hören kann,
damit ich sehe,
dass meine Freude und mein Schmerz eins sind.
Bitte nenne mich bei meinem wahren Namen,
damit ich erwache,
damit das Tor meines Herzens von nun an offen steht –
das Tor des Mitgefühls.
Thich Nhat Hanh
3. Am Freitag, 24.2., genau ein Jahr nach dem völker- und menschenrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, lädt eine Initiative rund um die Deutschlehrerin an der Joseph-Beuys-Gesamtschule Alina Mykhailenko (Geflüchtete aus der Ukraine) zu einer Solidaritätsveranstaltung ein: Von 15 bis 17 Uhr auf dem Koekkoekplatz, Redebeiträge sind geplant u.a. von Christoph Riedl und Peter Schönrock.
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