Rundbrief vom 8. Mai 2018

Liebe Mitglieder,

schon morgen/heute, Dienstag, 8.5., um 20 Uhr, findet die nächste Veranstaltung in der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“ statt. Dr. Martina Fischer spricht im Hörsaalzentrum der HSRW, Gebäude 01, Raum 04, über Erkenntnisse der Friedensforschung zu Religion, Krieg und Frieden. Wir laden sehr herzlich ein!

Dr. Martina Fischer (Brot für die Welt/Berghof Foundation) fasst den Forschungsstand der Friedens- und Konfliktforschung zusammen: Was lässt sich heute sagen zur Rolle der Religionen als Friedensstifter oder aber als Verursacher oder Verschärfer von Konflikten und Kriegen? Werden Religionen immer nur benutzt von Politikern oder Militärs – in der einen wie in der anderen Richtung? Oder haben (alle) Religionen ein Doppelgesicht – eine Friedensbotschaft, aber gleichzeitig auch die Bereitschaft zu (Glaubens)Kriegen? Was lässt sich empirisch sagen zur Rolle der Religionen? Wie können die Ergebnisse der Friedensforschung stärker in die Öffentlichkeit kommen? Wie kann die Friedensbewegung Religionsgemeinschaften als Bündnispartner gewinnen? Über diese und weitere Fragen darf und soll kontrovers diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) an der HSRW im Rahmen der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der
Eintritt ist frei.

Glauben gibt es nur im Plural – Begegnungen mit Weltreligionen in Kleve

„Was gibt es zu entdecken in den Religionen der Anderen? Was ist mir besonders wichtig an meinem eigenen Glauben?“ Neugier auf die Nachbarn und Nachdenken über das Vertraute und das Fremde, so beschreiben die Organisatoren der Veranstaltungsreihe ihre Motive. Begegnungen mit Weltreligionen im Kleverland möglich zu machen, das haben sie sich auf die Fahnen geschrieben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve, das Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V., die Hochschule Rhein-Waal/Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), das Katholische Bildungswerk Kleve und die VHS Kleve laden gemeinsam zu der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“ ein. An insgesamt drei Samstagvormittagen gibt es Besuche bei verschiedenen Religionsgemeinschaften; dazu kommen zwei Vortrags- und Diskussionsabende mit Forschenden zum Themenkomplex „Frieden, Religion, Konflikt“.

Die nächste Veranstaltung in der Reihe ist ein Besuch im größten Hindutempel Europas.

Am Samstag, 26. Mai, kann man mit dem VHS-Dozenten Paul Simons den Tempel Shree Raam Mandir in Wijchen/NL, am westlichen Stadtrand von Nijmegen, besuchen. Zwar gibt es nur eine kleine Hindugemeinschaft in Wijchen, aber aus dem ganz Land kommen Gläubige in traditionellen farbigen Kleidern dort zusammen, um ihren Glauben zu feiern. Der Tempel ist auch bekannt wegen der schönen und großen Götterbilder. Der Hinduismus ist eine Weltreligion mit sehr alten Wurzeln in Indien. Es ist mehr eine Lebensart als das Teilen von Glaubensbekenntnissen. Vegetarisches Essen, Gewaltlosigkeit, Meditation, Mitmenschlichkeit können zu einer solchen Lebensart gehören und sind wichtig für die Qualität der Wiedergeburt. Kennzeichnend ist ein kosmisches Bewusstsein: Mensch, Gott und Kosmos sind miteinander verbunden.

Die Führung beginnt mit einer Präsentation über den Hinduismus, anschließend werden verschiedene Räume des Tempels besucht, und es gibt genügend Zeit für Gespräch und Diskussion – mit Übersetzung ins Deutsche. Die Führung dauert von 12 bis ca. 14.30 Uhr; selbständige Anreise ist möglich, aber es gibt auch Mitfahrgelegenheiten im PKW um 10.45 Uhr ab VHS-Parkplatz. Wer teilnehmen will, kann sich noch bis 11.5. bei der VHS Kleve anmelden, Mail an vhs@kleve.de genügt; Infotelefon 02821-84718.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Und dann leiten wir gerne einen Aufruf unserer Nachbarn von der anderen Straßenseite auf der Kavarinerstr. weiter:

Liebe Freunde und Freundinnen des humanitären Hilfsprojektes in Ghana,

das „Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen“ unterstützt seit vielen Jahren die „Projektarbeit des Kranenburger Freundeskreises humanitäre Hilfe in Ghana e.V.“ Besonders zu erwähnen ist dabei das Engagement von Frau Gerti Gleim, Studiendirektor im Siegener Berufskolleg. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und anderen Sponsoren trägt Frau Gleim mit Geld- und Sachspenden ganz wesentlich zu Stabilisierung und Fortentwicklung des Schulprojektes in Ghana bei. Wir alle danken ihr ganz herzlich dafür.

Auch in diesem Jahr nimmt das Berufskolleg in Siegen – auch wieder auf Initiative von Frau Gleim – an der „Sparda 2018 Spendenwahl“ teil. Durchgeführt wird diese Aktion von der Sparda-Bank West.

In den vergangenen Jahren sind dem Siegener Berufskolleg durch viele Stimmenabgaben zu Gunsten der Siegener Schule immer beträchtliche Beträge aus diesem Wettbewerb zugeflossen. Hiervon hat das Schulprojekt in Ghana stets nachhaltig profitiert.

Wir alle würden uns freuen, wenn Sie/ihr in den nächsten Tagen durch eure/Ihre Stimmabgabe zu Gunsten des Siegener Berufskollegs auch die Einnahmeseite des Kranenburger Freundeskreises mit erhöhen würdet. Vielleicht finden sich auch im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis noch Personen, die sich an diesem Wettbewerb zu Gunsten des Berufskollegs Siegen und schließlich zu Gunsten des Kranenburger Freundeskreises bzw. des Schulprojektes in Ghana an dieser Aktion beteiligen.

Die Beteiligung im Internet ist möglich über:

https://spardaspendenwahl.de/profile/berufskolleg-wirtschaft-verwaltung-siegen/

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße,
Wilhelm Hawerkamp !



Einladung zur Stolpersteinverlegung am 20. April

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, FreundInnen,

wir laden wieder herzlich ein zur nächsten Stolpersteinverlegung am kommenden Freitag, 20.4., ab 9 Uhr im Klever Bahnhofsviertel. Alle interessierten BürgerInnen sind willkommen. Leiten Sie die Einladung gerne weiter! In den zwei Dokumenten im Anhang können Sie die wichtigsten Fakten zu den Familien Cohen, Schaap, Wolff und Kaufmann lesen, an die wir diesmal erinnern.

Mit herzlichen Grüßen von Helga Ullrich Scheyda, Edmund Verbeet und den anderen Aktiven der AG Geschichte/Stolpersteine

Thomas Ruffmann

Ablauf der Stolpersteinverlegung:

9.00 Uhr Pannofenstraße 12
Begrüßung durch Ron Manheim
1. Vorsitzender des Vereins „Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V.“
Stolpersteine für die Familie Cohen
mit Beitrag von Michael Meuten
9.15 Uhr Nähe Pannofenstraße 5
Stolpersteine für die Familie Schaap
mit Beitrag von Helga Ullrich-Scheyda
9.45 Uhr Herzogstraße 1
Stolpersteine für die Familie Kaufmann
mit Beiträgen von Fachoberschülern und angehenden Erziehern
des Berufskollegs Kleve

10.10 Uhr Bahnhofstraße 21
Stolpersteine für die Familie Wolff
mit Beiträgen von Referendaren des Zentrums
für schulpraktische Lehramtsausbildung – Fachseminar Geschichte
10.30 Uhr Abschlussveranstaltung im projektraum-bahnhof25.de (Bahnhofstraße 25)
Grußwort der Bürgermeisterin Sonja Northing
Kurzvortrag „Der Bahnhof in nationalsozialistischer Zeit“
Helga Ullrich-Scheyda
Das Streichquartett Monika Lensing, Thomas Ruffmann, Verena Krauledat,
Eva Maria Staudenmaier spielt
Felix Mendelssohn, Streichquartett Nr. 2 a-moll, op. 13, Adagio non lento
Bryce Dessner, A little Blue Something aus dem Zyklus „Aheym“
Moderation: Edmund Verbeet

MifgashStolper_Wolff-Kaufmann20.04.2018

MifgashStolper_Cohen-Schaap20.04.2018


Rundbrief vom 21. Januar 2018

Liebe Mitglieder,

dieser Rundbrief enthält fast nur Einladungen. Alle vier Veranstaltungen finden am kommenden Samstag, 27. Januar, statt.

Zwei Veranstaltungen sind organisiert von unserem Verein, wir würden uns freuen, dort viele von Ihnen/Euch zu treffen … und bitte weitersagen!

Ab 13 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „BLICKEN STANDHALTEN“ mit Frauenporträts, Scheerer Hörakustik · Hagsche Straße 55 – 57

16 Uhr Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Neuen Pfarrheim Kellen, Overbergstraße 5

Und auf das Theaterstück unserer Freunde von mini-art um 19.30 Uhr weisen wir wärmstens werbend hin: Theater mini-art spielt anlässlich des Holocaust-Gedenktages „Das Schutzengelhaus“.

Veranstaltung Nr. 4 kann sich wegen der Musik lohnen oder wegen der europapolitischen Gesprächsmöglichkeiten: KLEFOR wurde eingeladen, ab 11 Uhr für die musikalische Umrahmung bei der Neueröffnung des Europa-Büros von Martin Schirdewan (MdEP – DIE LINKE) in der Steinstr. 29, Emmerich, zu sorgen.

Wir sind gespannt, wieviele Mitglieder unseres Vereins von morgens 11 bis abends 22 Uhr alle Veranstaltungen besuchen werden 🙂

Und zum Schluss gibt es noch aktuelle Nachrichten zur Situation der Flüchtlingsfamilie Demirovic, zu der wir vor kurzem einen Unterstützeraufruf geschickt haben.

Herzliche Grüße im Namen des Vorstands

Thomas Ruffmann


Rundbrief akut!

Liebe MitbewohnerInnen in unserem Haus der Begegnung,

es gibt leider wieder einmal einen dringenden Anlass für diesen Sonderrundbrief: Srecko Demirovic, besser bekannt als Cece, (der wunderbare Akkordeonist in KLEFOR, der so gerne mehr Triller als normale Töne spielt), und seine Familie sind aufgrund der Entscheidungen der Klever Ausländerbehörde von Abschiebung bedroht – für Cece ist die Rückkehr nach Serbien aufgrund seiner schweren, chronischen Erkrankung nachweislich lebensbedrohend, Tochter Viktorija hat als erste und einzige Schülerin des Vorbereitungslehrgangs am Berufskolleg schon im ersten Jahr (sogar schon im zweiten Monat) den Übergang in eine reguläre Ausbildung als Frisörin geschafft. Dafür sieht das Gesetz die Ausbildungsduldung verpflichtend vor, aber es gibt eine Ausnahme für Balkanflüchtlinge, (die unseres Wissens aber so scharf nur in Kleve angewendet wird.)

Lesen Sie/lest bitte alles in dem beigefügten Schreiben (unten als Text, danach als pdf). Jede Unterschrift ist wichtig und hilft. Den Antrag bei der Härtefallkommission werden wir am Freitag stellen. Wenn bis dahin, sporich bis heute abend, 22 Uhr, schon einige Unterstützerschreiben bei mir eingegangen sind, ist das sehr gut. Wir können Unterschriften aber auch noch nachreichen.Es wäre gut, wenn ich die weiteren Unterschriften bis 17.1. bekommen könnte. Die Härtefallkommission kann und soll – anders als die Behörde, die nur aufgrund des Asylgesetzes tätig werden kann – auch humanitäre Gründe und gute Integration berücksichtigen. Somit gibt es realistische Hoffnung auf ein Aufenthaltsrecht für die Familie.

Wer wenig Zeit hat, kann gerne den Text in eine E-Mail kopieren und ihn mir nur mit maschinengeschriebener Unterschrift zurücksenden. Ansonsten wäre am besten Ausdrucken, Unterschreiben (ggf. weitere Unterschriften Sammeln) und eingescant oder per Post Zurückschicken an Thomas Ruffmann, Vossegatt 27, 47533 Kleve bzw. thomas.ruffmann@mifgash.de

Und noch eine Bitte: Das Unterstützerschreiben soll im Moment noch nicht über Facebook oder andere soziale Medien veröffentlicht werden. Der Antrag an die Kommission sollte erst gestellt sein, bevor wir das tun. Herzlichen Dank im voraus für die Unterstützung, die schon allein für die Moral der Familie ganz wichtig ist …

Thomas Ruffmann


Rundbrief vom 8. Dezember 2017

Liebe Mitglieder,

die Family Singers Pfalzdorf präsentieren am Sonntag, 10.12., um 17 Uhr in der Stadthalle KLeve ihr neues Musical Subway all-ein. Dringender Tipp: Hingehen, und das nicht nur, weil der Erlös des Abends für die Arbeit von Haus Mifgash gespendet wird (wofür wir an dieser Stelle schon mal herzlich danken.) Das Musical ist ausverkauft!

Es ist ein ewig aktuelles Thema, mit viel Schwung, Engagement und musikalisch-schauspielerischem Können in über einjähriger Probenarbeit umgesetzt und jetzt zuerst in Kevelaer und dann am Sonntag in Kleve auf die Bühne gebracht.

Hier kann man viel mehr erfahren und auch den Trailer anschauen:

https://www.subway-all-ein.de/%C3%BCber-das-musical.html

Karten gibt es zum Preis von 21,– /ermäßigt 11 EUR beim Bürgerbüro Kleve und an anderen Stellen (siehe Website …)

Und dann hat unser Verein mal wieder etwas Überraschendes zu vermelden. Am 12.12. ist die Presse in den Mifgash-Laden in der Kavariner Str. eingeladen, aber unsere Mitglieder sollen es schon jetzt erfahren. Gerade gestern sind sie druckfrisch von der Druckerei gekommen und von vielen helfenden Händen eingetütet worden: 14 historische Postkarten mit Ansichten vom Synagogenplatz/Reitbahn/Schwanenburg, als Mäppchen ab 12.12. zum Preis von 7,90 EUR erhältlich (Preismeldung unter Vorbehalt) . Wir wollen damit aufmerksam machen auf unsere Planungen zum Bau des Hauses der Begegnung an diesem geschichtsträchtigen Ort – und auch ein klein wenig zur Finanzierung der nächsten Arbeitsschritte beitragen Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

 


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