Unrecht in der Justizvollzugsanstalt

Wir sind erschüttert über den Tod eines 26 Jahre alten syrischen Flüchtlings, der zu Unrecht in der Justizvollzugsanstalt in Kleve inhaftiert war. Er war Opfer einer Identitätsverwechslung. Sollte es sich, wie vermutet, um eine Selbsttötung gehandelt haben, so muss man annehmen, dass er aus dieser Situation keinen Ausweg mehr gesehen hat und aus Verzweiflung handelte. Außer der Trauer beschäftigt uns die Frage, wie man solche Geschehnisse in Zukunft vermeiden kann.


Rundbrief vom 3. Oktober 2018

Liebe Mitglieder,

wir sind sicher alle bestürzt und traurig über den Tod eines jungen Syrers, der – wie sich sehr spät herausstellte – zu Unrecht in Kleve in Untersuchungshaft war. Der Vorstand bemüht sich in Kontakt mit der JVA Kleve herauszufinden, ob eine stille Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Familie oder Freunden des Mannes angebracht sein kann. In jedem Fall werden wir auf der Internetseite und auf facebook unser Mitgefühl ausdrücken.

Ansonsten im heutigen Rundbrief „nur“ zwei Einladungen zu Veranstaltungen, an denen unser Verein als Kooperationspartner mitwirkt:

Am kommenden Sonntag, 7.10., ab 11 Uhr öffnet das Museum Kurhaus seine Tore für ein Fest der Kulturen mit KleverInnen aus aller Herren Ländern. KLEFOR sorgt mit Musik für den festlichen Rahmen. Der Eintritt ist frei, Getränke und Imbiss ebenfalls, dank großzügiger Förderung durch das Land NRW. Die Organisatorinnen Valentina Vlasic (Museum Kurhaus) und Sonja Lemm (Theodor Brauer Haus)haben gemeinsam mit vielen anderen ein wahrhaft abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. KLEFOR spielt in teils neuer Besetzung, auf jeden Fall mit Beate (Gitarre), Aref (Langhalslaute Saz), Medo (Geige und arabische Kurzhalslaute Oud), Thomas (Geige). Wir hoffen, dass auch Amir an der Saz und unser neuer Percussionist Samir mit von der Partie sein werden.Das detaillierte Programm finden Sie unten! Einen musikalischen Vorgeschmack auf die neue Besetzung gibt es hier in einem Video vom vorletzten Montag in Kevelaer mit dem kurdischen Lied Lori Lori https://drive.google.com/file/d/1o9ZqZdGiPXazYOd2G9B9Wi_vkAhnLWj6/view?usp=sharing

Am gleichen Sonntag von 14.30 bis 15.15 spielt KLEFOR dann umsonst und draußen beim Herbstfest der Lebenshilfe in Materborn.

Am Mittwoch, 10.10., um 18 Uhr startet in der VHS die Herbstreihe im FORUM INTERNATIONALE POLLITIK, eine Gemeinschaftsveranstaltung von VHS, HSRW Fakultät Gesellschaft und Ökonomie sowie Haus Mifgash. Zum Auftakt Spricht Prof. Jakob Lempp über „Die Macht der Populisten“. Wer schon einmal einen Vortrag von Prof Lempp gehört und die anschließende Diskussion mitgemacht hat, weiß, dass er die Gabe hat, komplizierte Sachverhalte deutlich und zugleich sogar unterhaltsam darzustellen sowie bei aller Objektivität in der Darstellung verschiedener Positionen auch selbst Stellung zu beziehen. Details siehe ebenfalls unten

Mit herzlichen Grüßen und in der Hoffnung auf spannende Begegnungen und Lernmomente am Sonntag und Mittwoch …

Thomas Ruffmann

2. Vorsitzender


Rundbrief vom 23. September 2018

Liebe Mitglieder,

in diesem Rundbrief, der in Eile entsteht (ich muss mich an die neue Vereins-Software gewöhnen und an meinen neuen Laptop … und vor allem die beiden aneinander).  Und von den lieben VorstandskollegInnen habe ich den Auftrag bekommen, mich kürzer zu fassen, übersichtlicher und schöner zu schreiben. Alles auf einmal schaffe ich nicht, kürzer und übersichtlicher evtl. schon heute.

Es ist so knapp, dass ich auf die Themenübersicht zu Beginn verzichte:

1. Schon morgen, 24.9., 18 Uhr,  Diskussionsveranstaltung im Bühnenhaus Kevelaer mit Staatssekretärin Güler … und KLEFOR. Näheres entnehme man bitte der Einladung der Organisatoren Caritas und AWO im Anhang. Diejenigen, die im Feld Integration aktiv sind, haben vermutlich schon auf anderen Wegen eine Einladung erhalten. Hier aber nochmal die herzlichste Einladung. Das KLEFOR-Auto ist nur mit einem Trio besetzt, wir können noch 2 Leute mitnehmen. (Bitte bei mir melden!) Ich würde mir wünschen, dass 20 Mifgash-AktivistInnen hinfahren und deutlich machen, was die (Landes)politik dringend verbessern  müsste. Ich glaube, wir tragen jedeR eine lange Liste im Hinterkopf mit uns herum … Und man darf u.a. gespannt sein, wie die Staatssekretärin die ANKER-Zentren begründen wird, die in NRW nur anders heißen, aber von allen in der Flüchtlingsarbeit aktiven Organisationen abgelehnt werden.

2. Neuigkeiten zu übermorgen, Di, 25.9., 19 Uhr: Ehrenmitgliedschaft für Eva Weyl in Haus Koekkoek. Zu 99% werden nicht nur die Bürgermeisterin anwesend sein, sondern auch eine Gruppe junger SchülerInnen aus Israel, die für eine Woche zu Gast an der Joseph-Beuys-Gesamtschule sind. Sie sind zugleich alle MusikerInnen. Ich hoffe, wir werden das an dem Abend auch hören könne. Und anschließend haben wir veil gelegenheit miteinander, vor allem aber mit Eva Weyl und den jungen Gästen persönlich zu reden.  Die aktuelle Pressemitteilung ist auch angehängt.

3. KLEFOR spielt schon wieder, das ist ja fast keine Neuigkeit, sondern Alltag. Wir bestreiten am Donnerstag, 27.9., ab 21 Uhr nicht die Aku-Stage, die ganz unlaute Session im Culucu, wie zunächst gedacht; Chef im Ring ist zu unserer Entspannung Angelo mit seiner Gitarre, aber wir werden mit spielen und die junge isarealische Delegation, wie ich hoffe, auch … Kommet zuhauf! Nächste Chance schon am Freitag, 28.9., ab 16 Uhr auf dem Loosenhof, wenn der AIK Bedburg-Hau seinen 25. Gebeurtstag feiert – mit Musik von KLEFOR und den jungen Israelis …

Alternativprogramm am Freitagabend ab 19 Uhr bei unserenn Freunden und Partnern von der HSRW, dort gibt es jetzt Sarah Lampe als Musikbeauftragte, und sie hat mitgeholfen, dieses KOnzert im Rahmen der Musikbiennale Niederrhein an die Hochschule zu holen: Am Freitag, den 28. September um 19 Uhr, ist die Muziek Biennale Niederrhein 2018 zu Gast im Foyer des Hörsaalzentrums in Kleve (Gebäude 1, Erdgeschoss). „Verboten“ ist das Thema der diesjährigen Biennale und ganz in diesem Sinne widmen sich die Musiker Deniz Mahir Kartal, Levent Gener und Gürsoy Tanç mit „Forbidden Turkey“ den verbotenen Liedern der Türkei, die auf den „roten Listen“ der staatlichen Zensurbehörde stehen. Der Eintritt kostet 12 €, ermäßigt 8 €, Studierende der Hochschule Rhein-Waal haben freien Eintritt. Tickets können unter vorstand@kulturprojekte-niederrhein.de oder telefonisch unter 0177 203 52 77 reserviert werden. Präsentiert wird das Konzert vom Kulturprojekte Niederrhein e.V. in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal. Der Veranstaltungsort ist über den Parkplatz der Hochschule an der Briener Straße barrierefrei zu erreichen.

4. Am Samstag, 29.9., ist wieder Fest der Kulturen in Emmerich. Mehr dazu und herzliche Einladung  im Anhang! Und am Abend des 29.9., noch eine schöne Veranstaltung bei und mit Freunden: Im Culucu, Hohe Str. 123, in Rindern, legt Sami aus Afghanistan/Kranenburg/Berlin auf zu seiner ersten Oriental Disco in Kleve. In Berlin hat er das auch schon mit Erfolg getan. Viele von uns kennen ihn besser als Abdulrahim aus Kranenburg, treuer Helfer u.a. bei den letzten Festivals und aktiver Gast bei der Nachbarschaftsmusik…

5. Und schließlich am Sonntag, 30.9., ist wieder Bücherbummel. Haus Mifgash hat dank Michael Meuten und seinen Mitstreitern wieder einen eigenen Stand, Standort am Brücktor/Anfang untere Herzogstr.. Der ist bereits bemannt/befraut, aber die 3 Aktiven freuen sich über Besuch aus Mifgash-Kreisen ganz besonders, über Hilfe durch etwas längere Anwesenheit durchaus auch. Die Idee dahinter ist eine mindestens Dreifache: Wir wollen viel Kohle einnehmen für Verein und Haus, u.a. auch durch den Verkauf der historischen Ansichtskartenserie. Zweitens wollen wir mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und den Verein sichtbar und hörbar und identifizierbar machen. Und drittens wollen wir neue Mitglieder werben. Wir streben jetzt auf die 300 zu!!!   Und wer noch schöne Bücher spenden will, kann sie gerne im Laden abgeben (zuverlässig geöffnet derzeit di und do 13-15 mit den AWO-Sprachpaten und fr 16-17 zu Ron’s Kaffeestunde (hm, ist natürlich falsch, sieht aber so schön aus. „Ron seine Kaaffeestunde“ ist zwar Niederländisch und Ruhrgebietsdeutsch, auch schön … egal die Kaffeestunde ist eine wahrhaft „gesellige“ Einrichtung unseres Vereins. Es dürfen gerne mehr Mitglieder mal herainschauen. Dies aber nur am Rande gesagt …)

6. Last but not least –  Geschäftsführerin Kaliana teilt mit: Mitgliedsbeiträge für 2018 werden jetzt (erst) abgebucht.  Der Grund ist nicht Nachlässigkeit des Vorstands, sondern: Die Sparkasse hatte Schwierigkeiten bei der technischen Umstellung der Einzugsverfahren. Die sollten jetzt aber gelöst sein, so dass die Jahresbeiträge für 2018 bald eingezogen werden können.

Mit herzlichen Grüßen und in der Hoffnung auf viele gute Begegnungen in der kommenden Woche

Thomas Ruffmann

2. Vors.


Rundbrief vom 16. September 2018

Liebe Vereinsmitglieder!

 

Am vergangenen 14. Juni haben wir uns  auf unserer Mitgliederversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, Frau Eva Weyl die Ehrenmitgliedschaft unseres Vereins anzubieten.

Frau Eva Weyl setzt sich als Zeitzeugin seit vielen Jahren auch in Kleve dafür ein, die Erinnerung an die Jahre nationalsozialistischer Gewaltherrschaft wach zu halten. Sie besucht Schulen, hält Vorträge und begleitet die Verlegungen der Stolpersteine.

Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wird im Rahmen einer kleinen Feier am Dienstag, 25. September, um 19 Uhr im B.C. Koekkoek Haus in Kleve erfolgen. Neben einer Ansprache des Vorsitzenden und einem Beitrag von Helga Ullrich-Scheyda über Eva Weyls Lebensweg wird es Musik geben und im Anschluss Gelegenheit zu Gesprächen bei Getränken und (kleinen) Häppchen.

Wir laden alle Mitglieder herzlich ein und freuen uns, wenn möglichst viele von Ihnen/Euch mit dabei sein können. Die Veranstaltung ist öffentlich; auch Nicht-Mitglieder dürfen gerne mitgebracht werden.

Mit herzlichen Mifgash-Grüßen

Ron Manheim    1. Vorsitzender


Rundbrief vom 23. August 2018

Liebe Mitglieder,

ein ganz kurzer Rundbrief (denn eigentlich bin ich im Urlaub) mit zwei herzlichen Einladungen zu Veranstaltungen unseres Vereins:

1. Morgen/heute, am Freitag, 24.8., um 18 Uhr im Theater im Fluss ist die Endpräsentation des diesjährigen Projekts TanzRaum.Kleve III. Haus Mifgash ist einer der Kooperatsionspartner. Hauptveranstalter sind die LAG und RAG Tanz. Eintritt frei, jedefrau und jedermann willkommen!

Ca. 15 junge Leute zwischen 11 und 23 Jahren, aus Kleve und aller Herren Länder, haben eine Woche lang unter Leitung von Ella Lichtenberger, Elke Welz-Jansen und Frank Rensing ausprobiert und trainiert, was sie mit Tanz, Bewegung und Körper ausdrücken können. Wir dürfen wieder viel erwarten – in jedem Fall eine intensive Begegnung mit jungen Menschen und ihren Träumen im Medium des Tanzes. In den beiden letzten Jahren waren die meisten Zuschauer wirklich gerührt und begeistert …

Zuvor schon um 16 Uhr sind wieder alle Neugierigen und Kommunikationsfreudigen herzlich willkommen zu Rons Kaffeestunde im Mifgash-Treff, Kavariner Str. 44.

2. Und dann beginnt auch schon wieder das ganz normale Kulturleben und auch das öffentliche Vereinsleben von Haus Mifgash. Erste Veranstaltung ist schon traditionell „Ich höre also bin ich“:

Anders bin ich“

Zum Thema „Anderssein“ findet im Rahmen der Reihe „Ich höre, also bin ich.“ von Haus Mifgash e. V. am Montag, 3. September, 19.30 Uhr, im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11, die dritte Lesung dieses Jahres statt.

Anderssein hat viele Gesichter. Nicht nur zugereiste Ausländer sind „anders“, auch die „schwarzen Schafe“ in Familien sind es. Nonkonformisten, Querdenker, Künstler, Innovative, allzu „krumme Bananen“ sowie all jene, die gegen den Strom schwimmen, sich kritisch mit dem Leben auseinandersetzen und gegen Ungerechtigkeiten aufstehen. Und ist nicht jeder Mensch auf seine Weise anders, einzigartig und außergewöhnlich? Mara Laue plädiert in ihren Geschichten, Gedichten und Fotos zum Thema Anderssein auf „etwas andere“ Art für Toleranz. Musikalische Begleitung: Mara Laue mit „Jetzt-Musik“ auf der indianischen Flöte.

Der Eintritt ist frei. Spenden fließen der Arbeit und den Aktionen des „Haus Mifgash e. V.“ zu.

……

Sehen und hören wir uns?

Mit sommerlichen Grüßen, für den Vorstand

Thomas Ruffmann


Rundbrief Haus Mifgash „Ich höre, also bin ich“ am 4.6. zu Erna Valk

Liebe Mitglieder,

zum nächsten Abend in der Reihe „Ich höre, also bin ich“ laden wir herzlich ein.

Haus Mifgash e .V. Kleve – Vortragsreihe „Ich höre, also bin ich.“ – mit Literatur, Musik, Kunst
Bitte helft dem Kind, Zielort Leeuwarden“
Zum Thema „Jüdische Schicksale“ findet im Rahmen der Reihe „Ich höre, also bin ich.“ von Haus Mifgash e.V.

am Montag, 4. Juni, 19.30 Uhr, im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11,
die zweite Lesung dieses Jahres statt. –

Nur wenigen Juden im Dritten Reich gelang das Überleben in den Konzentrationslagern. Nur ein minimaler Teil von diesen machte sich in der alten Heimat wieder sesshaft. Das Ehepaar Erna und Walter Valk aus Goch gehörte dazu. Nicht jedoch ihr einziges Kind Leni. Es wurde im Konzentrationslager Sobibor ermordet.

Erna Valk hinterließ mit ihrem Bericht über Deportation, KZ-Aufenthalt und Flucht ein beispielhaftes autobiografisches Dokument. Heinz van de Linde wird aus Erna Valks Bericht vortragen, der Teil des Buches „Wider das Vergessen“ von Ruth Warrener ist. Die Autorin wird vor der Lesung zu Lenis besonderem Schicksal Erläuterndes sagen. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Kaliana Asare (Gitarre) und Thomas Ruffmann (Violine). Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und gehen an das Haus Mifgash e. V. Das Buch ist an diesem Abend käuflich zu erwerben (Preis € 19,80).

 

Leider ist es zum wiederholten Maße zu einer Schändung der Gedenktafel gekommen

https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/juedische-gedenktafel-in-kleve-erneut-beschmiert-id214364583.html

Hinweise bitte an die Polizei  Staatsschutz in Kleve, Telefon: 02151/634-0

 

mit herzlichen Grüßen

 

Kaliana Rahel Asare

Geschäftsführung


Rundbrief vom 8. Mai 2018

Liebe Mitglieder,

schon morgen/heute, Dienstag, 8.5., um 20 Uhr, findet die nächste Veranstaltung in der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“ statt. Dr. Martina Fischer spricht im Hörsaalzentrum der HSRW, Gebäude 01, Raum 04, über Erkenntnisse der Friedensforschung zu Religion, Krieg und Frieden. Wir laden sehr herzlich ein!

Dr. Martina Fischer (Brot für die Welt/Berghof Foundation) fasst den Forschungsstand der Friedens- und Konfliktforschung zusammen: Was lässt sich heute sagen zur Rolle der Religionen als Friedensstifter oder aber als Verursacher oder Verschärfer von Konflikten und Kriegen? Werden Religionen immer nur benutzt von Politikern oder Militärs – in der einen wie in der anderen Richtung? Oder haben (alle) Religionen ein Doppelgesicht – eine Friedensbotschaft, aber gleichzeitig auch die Bereitschaft zu (Glaubens)Kriegen? Was lässt sich empirisch sagen zur Rolle der Religionen? Wie können die Ergebnisse der Friedensforschung stärker in die Öffentlichkeit kommen? Wie kann die Friedensbewegung Religionsgemeinschaften als Bündnispartner gewinnen? Über diese und weitere Fragen darf und soll kontrovers diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) an der HSRW im Rahmen der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der
Eintritt ist frei.

Glauben gibt es nur im Plural – Begegnungen mit Weltreligionen in Kleve

„Was gibt es zu entdecken in den Religionen der Anderen? Was ist mir besonders wichtig an meinem eigenen Glauben?“ Neugier auf die Nachbarn und Nachdenken über das Vertraute und das Fremde, so beschreiben die Organisatoren der Veranstaltungsreihe ihre Motive. Begegnungen mit Weltreligionen im Kleverland möglich zu machen, das haben sie sich auf die Fahnen geschrieben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve, das Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V., die Hochschule Rhein-Waal/Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), das Katholische Bildungswerk Kleve und die VHS Kleve laden gemeinsam zu der Reihe „Glauben gibt es nur im Plural“ ein. An insgesamt drei Samstagvormittagen gibt es Besuche bei verschiedenen Religionsgemeinschaften; dazu kommen zwei Vortrags- und Diskussionsabende mit Forschenden zum Themenkomplex „Frieden, Religion, Konflikt“.

Die nächste Veranstaltung in der Reihe ist ein Besuch im größten Hindutempel Europas.

Am Samstag, 26. Mai, kann man mit dem VHS-Dozenten Paul Simons den Tempel Shree Raam Mandir in Wijchen/NL, am westlichen Stadtrand von Nijmegen, besuchen. Zwar gibt es nur eine kleine Hindugemeinschaft in Wijchen, aber aus dem ganz Land kommen Gläubige in traditionellen farbigen Kleidern dort zusammen, um ihren Glauben zu feiern. Der Tempel ist auch bekannt wegen der schönen und großen Götterbilder. Der Hinduismus ist eine Weltreligion mit sehr alten Wurzeln in Indien. Es ist mehr eine Lebensart als das Teilen von Glaubensbekenntnissen. Vegetarisches Essen, Gewaltlosigkeit, Meditation, Mitmenschlichkeit können zu einer solchen Lebensart gehören und sind wichtig für die Qualität der Wiedergeburt. Kennzeichnend ist ein kosmisches Bewusstsein: Mensch, Gott und Kosmos sind miteinander verbunden.

Die Führung beginnt mit einer Präsentation über den Hinduismus, anschließend werden verschiedene Räume des Tempels besucht, und es gibt genügend Zeit für Gespräch und Diskussion – mit Übersetzung ins Deutsche. Die Führung dauert von 12 bis ca. 14.30 Uhr; selbständige Anreise ist möglich, aber es gibt auch Mitfahrgelegenheiten im PKW um 10.45 Uhr ab VHS-Parkplatz. Wer teilnehmen will, kann sich noch bis 11.5. bei der VHS Kleve anmelden, Mail an vhs@kleve.de genügt; Infotelefon 02821-84718.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Und dann leiten wir gerne einen Aufruf unserer Nachbarn von der anderen Straßenseite auf der Kavarinerstr. weiter:

Liebe Freunde und Freundinnen des humanitären Hilfsprojektes in Ghana,
 
das „Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen“ unterstützt seit vielen Jahren die „Projektarbeit des Kranenburger Freundeskreises humanitäre Hilfe in Ghana e.V.“ Besonders zu erwähnen ist dabei das Engagement von Frau Gerti Gleim, Studiendirektor im Siegener Berufskolleg. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und anderen Sponsoren trägt Frau Gleim mit Geld- und Sachspenden ganz wesentlich zu Stabilisierung und Fortentwicklung des Schulprojektes in Ghana bei. Wir alle danken ihr ganz herzlich dafür.
 
Auch in diesem Jahr nimmt das Berufskolleg in Siegen  – auch wieder auf Initiative von Frau Gleim –  an der „Sparda 2018 Spendenwahl“ teil. Durchgeführt wird diese Aktion von der Sparda-Bank West.
 
In den vergangenen Jahren sind dem Siegener Berufskolleg durch viele Stimmenabgaben zu Gunsten der Siegener Schule immer beträchtliche Beträge aus diesem Wettbewerb zugeflossen. Hiervon hat das Schulprojekt in Ghana stets nachhaltig profitiert.
 
Wir alle würden uns freuen, wenn Sie/ihr in den nächsten Tagen durch eure/Ihre Stimmabgabe zu Gunsten des Siegener Berufskollegs auch die Einnahmeseite des Kranenburger Freundeskreises mit erhöhen würdet. Vielleicht finden sich auch im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis noch Personen, die sich an diesem Wettbewerb zu Gunsten des Berufskollegs Siegen und schließlich zu Gunsten des Kranenburger Freundeskreises bzw. des Schulprojektes in Ghana an dieser Aktion beteiligen.
 
Die Beteiligung im Internet ist möglich über:
 
http://spardaspendenwahl.de/profile/berufskolleg-wirtschaft-verwaltung-siegen/
 
Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße,
Wilhelm Hawerkamp !
 
 
 


Einladung zur Stolpersteinverlegung am 20. April

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, FreundInnen,

wir laden wieder herzlich ein zur nächsten Stolpersteinverlegung am kommenden Freitag, 20.4., ab 9 Uhr im Klever Bahnhofsviertel. Alle interessierten BürgerInnen sind willkommen. Leiten Sie die Einladung gerne weiter! In den zwei Dokumenten im Anhang können Sie die wichtigsten Fakten zu den Familien Cohen, Schaap, Wolff und Kaufmann lesen, an die wir diesmal erinnern.

Mit herzlichen Grüßen von Helga Ullrich Scheyda, Edmund Verbeet und den anderen Aktiven der AG Geschichte/Stolpersteine

Thomas Ruffmann

Ablauf der Stolpersteinverlegung:

9.00 Uhr Pannofenstraße 12
Begrüßung durch Ron Manheim
1. Vorsitzender des Vereins „Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e.V.“
Stolpersteine für die Familie Cohen
mit Beitrag von Michael Meuten
9.15 Uhr Nähe Pannofenstraße 5
Stolpersteine für die Familie Schaap
mit Beitrag von Helga Ullrich-Scheyda
9.45 Uhr Herzogstraße 1
Stolpersteine für die Familie Kaufmann
mit Beiträgen von Fachoberschülern und angehenden Erziehern
des Berufskollegs Kleve

10.10 Uhr Bahnhofstraße 21
Stolpersteine für die Familie Wolff
mit Beiträgen von Referendaren des Zentrums
für schulpraktische Lehramtsausbildung – Fachseminar Geschichte
10.30 Uhr Abschlussveranstaltung im projektraum-bahnhof25.de (Bahnhofstraße 25)
Grußwort der Bürgermeisterin Sonja Northing
Kurzvortrag „Der Bahnhof in nationalsozialistischer Zeit“
Helga Ullrich-Scheyda
Das Streichquartett Monika Lensing, Thomas Ruffmann, Verena Krauledat,
Eva Maria Staudenmaier spielt
Felix Mendelssohn, Streichquartett Nr. 2 a-moll, op. 13, Adagio non lento
Bryce Dessner, A little Blue Something aus dem Zyklus „Aheym“
Moderation: Edmund Verbeet

MifgashStolper_Wolff-Kaufmann20.04.2018

MifgashStolper_Cohen-Schaap20.04.2018


Rundbrief vom 21. Januar 2018

Liebe Mitglieder,

dieser Rundbrief enthält fast nur Einladungen. Alle vier Veranstaltungen finden am kommenden Samstag, 27. Januar, statt.

Zwei Veranstaltungen sind organisiert von unserem Verein, wir würden uns freuen, dort viele von Ihnen/Euch zu treffen … und bitte weitersagen!

Ab 13 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „BLICKEN STANDHALTEN“ mit Frauenporträts, Scheerer Hörakustik · Hagsche Straße 55 – 57

16 Uhr Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Neuen Pfarrheim Kellen, Overbergstraße 5

Und auf das Theaterstück unserer Freunde von mini-art um 19.30 Uhr weisen wir wärmstens werbend hin:  Theater mini-art spielt anlässlich des Holocaust-Gedenktages „Das Schutzengelhaus“.

Veranstaltung Nr. 4 kann sich wegen der Musik lohnen oder wegen der europapolitischen Gesprächsmöglichkeiten: KLEFOR wurde eingeladen, ab 11 Uhr für die musikalische Umrahmung bei der Neueröffnung des Europa-Büros von Martin Schirdewan (MdEP – DIE LINKE) in der Steinstr. 29, Emmerich, zu sorgen.

Wir sind gespannt, wieviele Mitglieder unseres Vereins von morgens 11 bis abends 22 Uhr alle Veranstaltungen besuchen werden 🙂

Und zum Schluss gibt es  noch aktuelle Nachrichten zur Situation der Flüchtlingsfamilie Demirovic, zu der wir vor kurzem einen Unterstützeraufruf geschickt haben.

Herzliche Grüße im Namen des Vorstands

Thomas Ruffmann


Rundbrief akut!

Liebe MitbewohnerInnen in unserem Haus der Begegnung,

es gibt leider wieder einmal einen dringenden Anlass für diesen Sonderrundbrief: Srecko Demirovic, besser bekannt als Cece, (der wunderbare Akkordeonist in KLEFOR, der so gerne mehr Triller als normale Töne spielt), und seine Familie sind aufgrund der Entscheidungen der Klever Ausländerbehörde von Abschiebung bedroht – für Cece ist die Rückkehr nach Serbien aufgrund seiner schweren, chronischen Erkrankung nachweislich lebensbedrohend, Tochter Viktorija hat als erste und einzige Schülerin des Vorbereitungslehrgangs am Berufskolleg schon im ersten Jahr (sogar schon im zweiten Monat) den Übergang in eine reguläre Ausbildung als Frisörin geschafft. Dafür sieht das Gesetz die Ausbildungsduldung verpflichtend vor, aber es gibt eine Ausnahme für Balkanflüchtlinge, (die unseres Wissens aber so scharf nur in Kleve angewendet wird.)

Lesen Sie/lest bitte alles in dem beigefügten Schreiben (unten als Text, danach als pdf). Jede Unterschrift ist wichtig und hilft. Den Antrag bei der Härtefallkommission werden wir am Freitag stellen. Wenn bis dahin, sporich bis heute abend, 22 Uhr,  schon einige Unterstützerschreiben bei mir eingegangen sind, ist das sehr gut. Wir können Unterschriften aber auch noch nachreichen.Es wäre gut, wenn ich die weiteren Unterschriften bis 17.1. bekommen könnte. Die Härtefallkommission kann und soll – anders als die Behörde, die nur aufgrund des Asylgesetzes tätig werden kann – auch humanitäre Gründe und gute Integration berücksichtigen. Somit gibt es realistische Hoffnung auf ein Aufenthaltsrecht für die Familie.

Wer wenig Zeit hat, kann gerne den Text in eine E-Mail kopieren und ihn mir nur mit maschinengeschriebener Unterschrift zurücksenden. Ansonsten wäre am besten Ausdrucken, Unterschreiben (ggf. weitere Unterschriften Sammeln) und eingescant oder per Post Zurückschicken an Thomas Ruffmann, Vossegatt 27, 47533 Kleve bzw. thomas.ruffmann@mifgash.de

Und noch eine Bitte: Das Unterstützerschreiben soll im Moment noch nicht über Facebook oder andere soziale Medien veröffentlicht werden. Der Antrag an die Kommission sollte erst gestellt sein, bevor wir das tun. Herzlichen Dank im voraus für die Unterstützung, die schon allein für die Moral der Familie ganz wichtig ist …

Thomas Ruffmann


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