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Wir haben eine sehr gelungene außerordentliche Mitgliederversammlung erlebt – in einer zugewandten Atmosphäre, erleichtert durch die angenehme Umgebung auf der Terrasse des Saray Garten. Vor allem aber haben wir überzeugende Bewerbungsreden der sieben Kandidatinnen gehört und sind sicher, eine starke Liste „Mifgash – Begegnung“ aufgestellt zu haben. Die Integrations-AG, die dies alles vorbereitet hatte, wird nun mit verstärkter Kraft weiterarbeiten und die Wahlkampagne vorbereiten. Dazu gehört zum einen der Aufruf an alle migrantischen Menschen (ab 16 Jahren!), von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen – und dann natürlich die Werbung für unsere Kandidatinnen.
Wir danken an dieser Stelle schon allen für ihren bisherigen Einsatz und für ihre Bereitschaft zur Kandidatur! Aber dies ist erst der Anfang: Die Integrations-AG trifft sich weiterhin wöchentlich am Freitag um 18 Uhr im Mifgash-Wohn- und Arbeitszimmer. Marion Beckert-Vranken hat dankenswerterweise die Koordinierung hierfür übernommen. Meue Mitglieder werden immer noch mit offenen Armen empfangen.
Bitte meldet euch auch, wenn ihr uns mit bestimmten, begrenzten Arbeiten unterstützen wollt – wie z.B. Mitarbeit am Werbestand an zwei Samstagen im September …
Es könnte keine schönere Integrationsgeschichte geben. Alles fing an mit der Flüchtlingsfamilie um Zeinab und Aref Ahmad aus Kleve. Aus Dankbarkeit, so toll in Kleve aufgenommen worden zu sein, trat die aus Aleppo stammende Familie an Thomas Ruffmann vom Haus Mifgash heran. Es sollten Behelfsmasken genäht werden, mit geschenkten Stoffen und Nähmaschinen in Eigenleistung genäht. Die Idee war geboren, die ersten 500 Masken gefertigt und innerhalb von ein paar Stunden bereits vergriffen. Wohlgemerkt, sie werden nicht verkauft, sondern gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Schnell stand fest, dass dieser familiäre Rahmen alleine für die Nachfrage zu klein ist.
Zeitgleich organisierte Tim Verfondern von der Soundbox aus Kleve unter dem Namen „WIR sind KLEVE“ unterschiedliche Aktionen. Neben einem Solidaritätslied für Kleve, wozu Johannes Oerding das Playback „Heimat“ beisteuerte und das just an diesem Wochenende mit über 30 Klever Sänger und Sängerinnen im Studio aufgenommen wird, entstand schnell die Idee unter dem gleichen Solidaritätsslogan Alltagsmasken herzustellen. Der Kontakt zu Thomas Ruffmann war das entscheidende Puzzleteil, denn nun konnten die beiden gemeinsame Wege gehen.
„Wir planen im ersten Schritt die Herstellung von weiteren 1000 Masken, die wieder über die Buchhandlung Hintzen, den syrischen Supermarkt Banas und den Afromarkt Jalloh auf der Hagschen Str. sowie Edeka in Rindern an hilfsbedürftige Bürger weitergebeben werden sollen.
Tim Verfondern erklärt dazu: „Weil Masken im Handel nicht immer verfügbar und oft auch recht teuer sind, kamen wir auf diese Idee für eine Hilfsaktion von Klevern für Klever.“ Und Thomas Ruffmann ergänzt: „Ein Fünftel der Masken ist wie bisher für soziale Einrichtungen reserviert. Solange der Vorrat dann reicht, darf sich jeder eine Maske abholen. Die Abgabe ist aber auf ein Stück pro Familienmitglied limitiert, damit möglichst viele Bürger versorgt werden können.“ Die Masken sind übrigens doppellagig genäht, wahlweise bedruckt mit „WIR sind KLEVE“, bis mindestens 60 Grad waschbar und in den Größen Kinder-S, sowie M und L/XL verfügbar.
Derzeit gibt es neben Familie Ahmad schon 4 weitere Näherinnen. Aber damit schnell viele Masken zur Verfügung stehen, benötigt das Team noch mehr Näher/-innen und helfende Hände, die sich an dieser tollen Aktion beteiligen. Für Material ist gesorgt. Die Klever Stoffzentrale in der Kavarinerstraße hat kurzerhand Baumwollstoffe und Gummis für die ersten 1000 Masken zur Verfügung gestellt.
Weitere Spender sind herzlich willkommen. Interessenten melden sich bitte per mail an haus@mifgash.de oder in der Soundbox unter 02821-9770980.
Liebe Mitglieder,
im ersten Rundbrief des Neuen Jahres können wir mit einer sehr guten und für unseren Verein hoffentlich wegweisenden Neuigkeit aufwarten: (nein, die Stiftungsgründung für unser zu bauendes Haus oder gar die Grundsteinlegung gibt es noch nicht zu melden, aber in Kürze auch dazu mehr ..)
Die Themen:
1. Unser Mifgashtreff ist ab sofort doppelt so groß!
2. Unterstützt den Aufruf, dass Kleve Flüchtlinge aus Griechenland und dem Mittelmeer aufnehmen soll!
3. Alarmierende Nachrichten über das in der Existenz bedrohte Psychosoziale Zentrum in Düsseldorf und den ersten Bruch des Kirchenasyls in NRW
4. Neue Gedichte von unserem Mitglied Nadshi Paki (so unterschreibt er seine Gedichte) jetzt unter Migranten-Poesie
5. Veranstaltungen: 25.1. „Wer waren die Nazis in Kleve?“, Theater im Fluss, mini art und Joseph Beuys Gesamtschule mit Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag
Bitte hinterlassen Sie hier Ihre eMail falls Sie diesen Rundbrief in voller Länge und weitere Informationen des Vereins erhalten möchten: haus@mifgash.de
9.00 Uhr Begrüßung durch Ron Manheim
Stolpersteine für die Philip Wijnand, Saartje und Jeanette Susanne Philips
mit Beitrag von Michael Meuten
9.15 Uhr Stolpersteine für Friedrich und Olga Nathan
und für Hulda Koopmann
mit Beiträgen von Detlev Koken und Daniel Rütter
9.40 Uhr Stolpersteine für Emil, Lilly, Werner und Hans Mannheimer
mit Beitrag von Matthias Lauks und Helga Ullrich Scheyda
Grußwort der Bürgermeisterin Sonja Northing
Moderation: Edmund Verbeet
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