Wege in die Arbeitswelt:
Praktikum, Ausbildung, Arbeit, Studium

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Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, sind ausgebildete Fachleute und haben mehrere Jahre Berufserfahrung.

Manchmal haben sie sogar ihre Diplome und Abschlusszeugnisse aus ihren Heimatländern mitgebracht. Nun müssen jedoch diese Abschlüsse im deutschen Verwaltungsapparat übersetzt, beglaubigt und anerkannt werden.

Wir sind aktiv dabei, den Leuten Praktika bei Firmen in Kleve zu vermitteln, damit sie später bessere Chancen auf eine Anstellung haben. Wir kontaktieren Firmen, helfen dabei, die Bewerbung zu schreiben, und erklären, wie das Bewerbungsverfahren in Deutschland abläuft und worauf man achten sollte. Die größte Schwierigkeit hierbei ist die Sprachbarriere. Die meisten Flüchtlinge lernen gerade erst Deutsch und können nur wenig Englisch. Vor allem das formelle Deutsch für eine Bewerbung ist schwierig für sie.

Ausgebildete Flüchtlinge, die einen guten Abschluss haben und fließend Englisch sprechen können, dürfen leider auch nicht sofort anfangen zu arbeiten. Um in einer Universität oder einem internationalen Unternehmen in englischer Sprache arbeiten bzw. studieren zu dürfen, benötigt man den international anerkannten TOEFL Englisch Test.

Der kostet allerdings 230 Euro. Viel Geld, wenn man monatlich nur etwa 350 Euro vom Staat zum Leben bekommt.

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Thomas Ruffmann diskutiert mit Studenten und Asylsuchenden beim United Nations Tag an der HSRW.

Viele Menschen, die nach Kleve kommen, würden gerne an der Hochschule studieren.

Wir sind eine kleine Arbeitsgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, euch den Weg in die Arbeitswelt zu erleichtern und euch bei den ersten Schritten zu begleiten und zu beraten. Viele, die nach Deutschland kommen, sind ausgebildete Fachleute und haben mehrere Jahre Berufserfahrung. Manchmal haben sie sogar die Diplome und Abschlusszeugnisse aus ihren Heimatländern mitgebracht. Nun müssen jedoch diese Abschlüsse ins Deutsche übersetzt, beglaubigt und anerkannt werden.

Wir untertsützen euch aktiv, ein Praktikum bei Firmen in Kleve zu finden, damit ihr später bessere Chancen auf eine Ausbildung oder Anstellung habt. Wir kontaktieren Firmen, helfen dabei, die Bewerbung zu schreiben, und erklären, wie das Bewerbungsverfahren in Deutschland abläuft und worauf man achten sollte. Die größte Schwierigkeit hierbei ist die Sprachbarriere. Die meisten von euch lernen gerade erst Deutsch und können nur wenig Englisch. Haus Mifgash hat auch gute Kontakte zur Hochschule Rhein-Waal. Als Flüchtling könnt ihr euch kostenlos als GasthörerIn einschreiben. Ihr lernt so eine deutsche Hochschule von innen kennen, behaltet Anschluss an das akademische Lernen und lernt natürlich auch andere Studierende kennen. Bei Vortragsreihen und besonderen Veranstaltungen der HSRW haben Geflüchtete freien Zugang.

Praktisch sieht unser Angebot so aus:

  • Erfassung der persönlichen Daten und Qualifikationen sowie der Berufs- und  Arbeitswünsche
  • Schreiben von Lebensläufen und Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen
  • Informationen zur Anerkennung ausländischer Qualifikation und Kontaktadressen der zuständigen Behörden und Institutionen
  • Informationen zu Berufsbildern, Eingangsvoraussetzungen und Bildungswegen
  • nützliche Internetadressen zu verwandten Themenfeldern in verschiedenen Sprache
  • Informationen und Kontaktadressen von Sozial- und Bildungseinrichtungen und anderen Netzwerkpartnern
  • Herstellung von Kontakt zu Arbeitgebern her, Vorbereitung vonBewerbungsgesprächen oder Begleitung zu beteiligten Ämtern und Behörden.

Die offenen Sprechstunden für „Wege in die Arbeit“ sind

Donnerstag, 09:00 – 11:00 Uhr
Mifgash-Treff, Kavarinerstraße 44

Freitag, 9:30 – 11:30 Uhr,
bis zu den Sommerfereien, letzter Termin 13.07.2018
Caritas, Hoffmannallee 66A

Anfragen und Termine auch gerne per Mail:

Josefine Frank josefine.frank(at)mifgash.de

Manfred Schulz manfred.schulz(at)mifgash.de

Mattheus Poiesz bipoi(at)t-online.de