Die Geschichte des Ortes

Früher war die Reitbahn zwischen Schwanenburg und Prinzenhof voller Leben.

Es gab dort ein schönes Terrassencafé, eine jüdische Schule und die Synagoge. Die Synagoge, 1821 eingeweiht, wurde in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 dem Erdboden gleichgemacht. Die jüdische Schule wurde konfisziert. Schule und Terrassencafé verschwanden im Bombenhagel gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Seit 1973 erinnert eine Plakette am Treppenweg Bleichenberg an die jüdische Gemeinschaft. Seit 2002 befindet sich auf dem Grundstück der ehemaligen Synagoge eine Gedenkstätte.

AK261KleinerMarkt

Das Reiterstandbild des Großen Kurfürsten, heute in der Mitte des Platzes an der Reitbahn, stand vor dem Krieg auf dem kleinen Markt. Von dort konnte man durch die Goldstraße zur Synagoge hinuntergehen.

AK234Prinzenhof

Auf dem Weg vom Prinzenhof zur Schwanenburg kam man am Eingang zur Synagoge vorbei.

 

AK193Marstall

Blick von der Schwanenburg auf die jüdische Schule, die Synagoge, die Reitbahn und den Prinzenhof. Die Synagoge hatte nur ein Uhrwerktürmchen; der spitze Turmhelm dahinter gehörte zu einem benachbarten Wohnhaus. Rechts im Vordergrund befindet sich der Marstall.

AK226CleveBurgplatz

Links am Rande sieht man die jüdische Schule; daneben der Durchgang zum Vorplatz der Synagoge. Auch sieht man den Eingang der Goldstraße, die zum Kleinen Markt und zur Stiftskirche führte.

AK131Terrassencafe

Vom Terrassenrestaurant (links vom Bleichenberg) aus hatte man eine wunderbare Aussicht auf Unterstadt und Rheinebene.

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Vom Dach des Restaurants Scho am Kermisdahl, wo Boote vermietet wurden, hatte man einen wundervollen Blick auf den Hang, mit Schwanenburg, Terrassenrestaurant, jüdischer Schule und Synagoge.