Rundbrief 29. November 2023

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

an diesem Freitag gibt es ausnahmsweise kein Freitagscafé, auch wenn der Mifgfash-Salon noch nie so gut und lebendig zum Austausch und Genießen gefüllt war wie in den letzten vier Wochen. Wir machen also ab 8.12. weiter, jeweils zwischen 15 und 17 Uhr.

Aber an diesem Freitag ist der Vorstand schon abends von 18 bis 22 Uhr eingespannt in einem Organisationsentwicklungsworkshop. Dort wollen wir die Überlegungen des letzten Jahres praktisch festzurren und die verschiedenen Aufgfabenbereiche, Arbeiten und Verantwortlichkeiten neu festlegen – und zugleich unsere interne Kommunikation transparenter machen.

Dafür sind wird dann als Haus Mifgash am Samstag, 2.12., von 12 bis 21 Uhr präsent in der Vereinsbude auf dem Klever Weihnachtsmarkt, die wir uns mit den Fridays for Future teilen. Um 15 Uhr wird dort der ukrainische Singkreis unter Leitung von Olena Serkeli Weihnachtslieder singen. Herzliche Einladung: Kommt vorbei auf einen Plausch mit Mifgash-Mitgliedern und den anderen Besucher:innen!

Und dann noch drei aktuelle Meldungen, die allesamt Grund zu großer Freude sind – verbunden mit dem Auftrag und der Chance, in Zukunft noch mehr zu arbeiten und zu bewegen:

Gestern, am 28.11. wurde von 20 Anwesenden – viele Mifgash-Mitglieder, aber bewusst auch etliche neue Engagierte – der Verein „Haus des Erinnerns und Gedenkens e.V.“ gegründet. Damit haben wir einen weiteren Schritt zur Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen Absichtserklärung getan. Dieser Verein ist erforderlich als Träger der Treuhandstiftung gleichen Namens, die wir dann Anfang 2024 gründen werden – zwei sehr wichtige SChritte auf dem Weg zur Realisierung dieses Hauses. Fotos und genauerer Bericht folgen!

Ebenfalls seit gestern wissen wir, dass unser Förderantrag beim Bundesprogramm Aller.Land.de unter dem Titel „Zukunftserinnerungszentrum NiederRheinLande“ angenommen wurde. Der Nordkreis KLeve und die angrenzenden Niederlande sind eine von 99 ländlichen Regionen in ganz Deutschland, in denen die Entwicklungsphase für ein Projekt gefördert wird, in dem es um mehr demokratische Partizipation aller Gruppen der Bürgerschaft mit den Mitteln von Kunst und Kreativität geht. Dieses Projekt bezieht sich eng auf das geplante Haus des Erinnerns und Gedenkens und bezieht bewusst die gesamte Region mit ein. Es gab einige Probleme zu überwinden, weil die Stadt Kleve für das Programm zu groß ist und wir als Träger in dieser Stadt aus formellen Gründen nicht in Frage kamen und einen neuen Träger suchen mussten. Diesen haben wir dankenswerterweise – und wie wir sicher sind zum beiderseitigen Gewinn – mit dem Kommmunalen Integrationszentrum beim Kreis Kleve gefunden.

Und seit Anfang der Woche haben wir – bewusst vorsichtig formuliert – sehr starke SIgnale, dass unser Förderantrag beim Programm „Spielemobile“ im Rahmen von Kultur macht stark für die neue Kunstbude an der Spoy ebenfalls wohl den Zuschlag erhalten wird.

Die Veranstaltungen am vergangenen Wochenende, an denen wir als Partner beteiligt waren, haben eine gute Resonanz erfahren. Hamids (Meyers) Buchhandlung war gut gefüllt bei Mara Laues Lesung; beim interkulturellen Begegnungsfest für Familien im KAG hatte KLEFOR einen starken Auftritt, aber wir haben auch wunderbare ukrainische Musiker:innen erlebt, einen Zauberer und fröhliche Kindergymnastik. Und am SOnntag gab es einen interreligiösen Friedensgottesdienst, ebenfalls im „Crossing Project“ der Willibord Kirchengemeinde, der hoffentlich in Zukunft in Kleve ein regelmäßiges Angebot werden wird, das danndurch die verschiedenen Gemeinden und Religionsgemeinschaften wandert.

Soweit also die letzten Vereinsneuigkeiten.

Mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 21. November 2023

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

für das kommende Wochenende dürfen wir zu drei Veranstaltungen einladen, die in Kooperation mit unserem Verein geplant wurden.

Zunächst aber die Erinnerung, dass unser Freitagscafé im Mifgashtreff jetzt wieder regelmäßig öffnet, immer von 15 bis 17 Uhr. Bisher waren wir immer ungefähr zu 10t, jeweils alte und neue Gesichter, und es gab neben Getränken und Gebäck immer gute Gespräche über „Gott und die Welt“ und auch über unsere ganz alltäglichen Vereinsangelegenheiten.

Am Samstag, 25.11., dann laden die Buchhandlung Meyers und Haus Mifgash  zu einem literarischen Nachmittag in die Buchhandlung an der Hagschen Straße ein. Die Klever Schriftstellerin Mara Laue stellt mit „Russos Plan“ den ersten Band einer Thriller-Trilogie vor, in der das FBI eine Serienmörderin wider Willen jagt. Neben dem Schreiben von Krimis ist die Autorin auch in anderen Genres wie Science-Fiction oder Fantasy unterwegs und kann auf ca. 100 Bücher und Veröffentlichungen zurückblicken. Über mehrere Jahre war sie Teil des literarischen Quartetts von Haus Mifgash und gestaltete dieLeseevents im Kolpinghaus mit. Mara Laue gewährt außerdem einen Einblick in ihre Schreibwerkstatt. In „So schnell die Finger tippen“ schildert sie ihren Werdegang von der Leseratte zur Schriftstellerin.
Die Lesung beginnt um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

„Vielfalt feiern“ bei Interreligiösem Friedensgottesdienst und Familientag am 25. und 26.11. in Kellen
Das „crossing project” wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen, es ist ein „Beziehungsangebot“, mit dem die Pfarrei St. WIllibrord Kellen in Partnerschaft mit der Wasserburg Rindern die Kirche in Kontakt mit den Menschen bringen möchte. Die existenzielle Frage nach „Krieg und Frieden“ steht diesmal im Mittelpunkt. „In der Ukraine, aber auch mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und seine Folgen ist der Krieg wieder näher gerückt. Das macht vielen Menschen Angst, es sorgt für Verunsicherung. Der Mensch hat eine Sehnsucht nach Frieden, und diese Sehnsucht einigt über Länder- und Glaubensgrenzen hinweg“, sagt Edmund Verbeet vom Vorbereitungsteam.

Auftaktveranstaltung ist am Freitag, 24.11., um 19 Uhr in der Wasserburg Rindern. David Kulke, wiss. Mitarbeiter an der Universität Münster,  spricht über Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und ob Kirchen einen Beitrag zur Friedenslösung leisten können.

Unter dem Motto „Die Vielfalt feiern“ steht der Familientag am Samstag, 25. November, von 15 bis 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Gymnasium. Der Kindergartenverbund der Pfarrei St. Willibrord hat Mitmach- und Spielaktionen vorbereitet, passende Angebote gibt es aber auch für ältere Kinder und Erwachsene. „Es wird eine Feier von Begegnung der Nationen, Kulturen und Religionen, mit einer interkulturellen Cafeteria und Musik eines ukrainischen Ensembles sowie von KLEFOR.. Wer für seine Kultur typisches Fingerfood für die interkulturelle Cafeteria zur Verfügung stellen will, ist herzlich eingeladen, es zum Familientag mitzubringen.

Und zum Abschluss gibt es am Sonntag, 26.11. um 11 Uhr in St. Willibrord Kellen einen Interreligiösen Friedensgottesdienst , an dem Mitglieder christlicher Konfessionen ebenso wie Juden, Muslime, Bahai und Humanisten mit Wortbeiträgen und „ihrer“ Musik beteiligt sind. Aus den Reihen unseres Vereins wirken Azin Messing, Edmund Verbeet, Ron Manheim, Thomas Ruffmann und Hamid Benbouazza mit. Der Eintritt zum Gottesdienst ist natürlich wie immer frei. Aber auch die anderen Veranstaltungen sind frei zugänglich. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Mit besten Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Rundbrief 31. Oktober 2023

Liebe Mitglieder und Freund:innen,

wir laden herzlich ein zu zwei, nein drei, nein eigentlich vier Veranstaltungen.

Am Donnerstag, 9.11., um 15 Uhr findet die Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht von 1938 auf dem Synagogenplatz statt. Die Planung und Organisation lag diesmal wieder in der Hand unseres Vereins. Hauptredner wird nach dem Bürgermeister unser Ehrenvorsitzender Ron Manheim sein. Schüler:innen der Karl-Kisters-Realschule sind aktiv dabei, mit Musik und einem eigenen Beitrag zur Erinnerung. Und wir sind dankbar, dass der Kantor Oz Shasha vor seinem Konzert am Abend auch das Kaddish mit uns sprechen und singen wird. Wie immer, sind wir alle danach zu Gesprächen und Begegnung bei Kaffee oder Tee im benachbarten Kolpinghaus eingeladen.

Erstmals haben wir in diesem Jahr am 9.11. zusätzlich ein Konzert geplant. Um 18 Uhr kann man in der Kleinen Kirche an der Böllenstege Musik hören, wie sie in Teilen wohl auch in der Klever Synagoge gesungen wurde.  Oz Shasha, Chasan/Kantor der Liberalen Jüdischen Gemeinden in Gelderland/Dieren und Den Haag, hat für uns ein ganz besonderes Programm vorbereitet, mit Gesängen zum Shabbat und zu den hohen jüdischen Festtagen. Petra Katzenstein wird uns dazu einige Erläuterungen geben. Bitte merkt dieses Konzert schon dick im Kalender vor. Die etwas schönere und ausführlichere Einladung dazu kommt in zwei Tagen nochmal extra.

Hinweisen will ich auch jetzt schon auf das Konzert am 10.11. in unserer Nachbarstadt Goch. Um 18 Uhr im Rathausfoyer bringen die 3 Frauen vom Tschida Ensemble Jüdische Musik jenseits von Klezmer mit einem wirklich vielseitigen, tollen Programm.

Und zum Schluss wieder eine Einladung ins neu belebte Freitagscafé im Mifgashtreff. Gastgeberin ist in dieser Woche Meliha Zari, die uns auch einen Kuchen versprochen hat. Und dazu dürfen wir einen besonderen Gast begrüßen: Egonne Roth aus Südafrika/Berlin/Israel ist mit ihrer Frau Judith zu einem längeren Besuch in Kleve bei ihrer Freundin Traute Arnold; sie wird bei unserem Café gerne dabei sein und – wenn wir neugierig genug sind –  etwas aus ihrer sehr spannenden und ungewöhnlichen Lebensgeschichte erzählen, am liebsten in ihrer Muttersprache Englisch. Wenn wir wollen, wird sie  auch etwas sagen zu den zwei Büchern, die sie geschrieben hat: Über die südafrikanische Dichterin Olga Kirsch und über die Suche nach der Geschichte ihres Vaters in Berlin. Eine Lesung daraus hatten wir für August geplant, wie sich manche vielleicht erinnern werden. Evtl. gibt es in den nächsten Wochen auch noch die Chance, das nachzuholen. Wer Egonne treffen will, sollte schon um 15 Uhr da sein, weil sie spätestens um 16.30 Uhr gehen will, um am Online-Gottesdienst ihrer Synagogengemeinde in Naharia/Israel teilzunehmen.

Wie immer mit herzlichen Grüßen

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980

Plakat Tschida-Ensemble 10.11.2023

Einladung_Gedenkveranstaltung_09.11.2023


Rundbrief 17. Oktober 2023

Liebe Mitglieder,

heute gibt es im Rundbrief noch keine Rückschau und nur pauschalen Dank an alle Helfer:innen und Besucher:innen bei unserem 7. Mifgashtival am 7.10. Wir müssen noch die vielen Fotos sortieren und hochladen, damit ihr alle – und auch die Urlaubenden oder anders Abwesenden – etwas nachgenießen könnt. (Nachgenießen ist ein Nederlandismus, aber der muss bald im Duden landen bitteschön!). Vorhin haben wir im 12-kölpfigen Kernteam mit Pizza gefeiert, uns nochmal gegenseitig auf die Schultern geklopft, aber vor allem selbstkritisch die Punkte notiert, die uns und anderen aufgefallen sind, was wir beim nächsten Mal noch besser machen können. Aber dazu später mehr …

Heute gibt es erstmal  „nur“ zwei Einladungen, in umgekehrter Reihenfolge, denn zu dem Dokumentarfilm über Walter Kaufmann sollten bitte alle kommen, die auch nur ansatzwweise Zeit haben. Ihr könnt aus den nachfolgenden Beschreibungen nur schwach ahnen, was ihr verpassen würdet. Und wann gibt es das schon, dass der Regisseur aus Berlin extra nach Kleve kommt, um mit uns und am nächsten Morgen mit den Schüler:innen über den Film zu reden??? Nun gut, Reinhard Berens schafft so etwas öfter, aber in der Zusammenarbeit mit uns gab es das schon lange nicht mehr. Also, ich hatte ja schon früher die Vorankündigung herausgeschickt, hier nochmal das Wichtigste:

23.10., 19.30 Uhr „Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“

Die Tichelpark Cinemas laden in Zusammenarbeit mit Haus Mifgash und der VHS Kleve-Wilhelm Frede zu einer Sondervorführung in den Klever Kinos ein. „Walter Kaufmann – Welch ein Leben!“ wird am Montag, 23.10., um 19.30 Uhr in den Tichelpark Cinemas Kleve gezeigt. Die Tickets zu 7,50, erm. 6,50 EUR online oder an der Kinokasse.  (Am Dienstag, 24.10., 9 Uhr Uhr gibt es eine Schulvorführung mit Tickets zu 5,00 EUR. Die Klassen und Gruppen melden sich bitte per Mail bei Reinhard Berens unter kleverkinos@email.de an. ) Der Regisseur Dirk Szuszies ist bei diesen Vorführungen im Theater und begleitet den Film mit einer EInführung und einem anschließenden Filmgespräch.Der Film folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des Protagonisten. Walter Kaufmann erlebte persönlich die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus. Als Schriftsteller und Korrespondent nahm er regen Anteil an der Bürgerrechtsbewegung in den USA, am Prozeß gegen Angela Davis, an der Revolution in Kuba, den Auswirkungen der Atombombenabwürfe in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der Entwicklung und dem Zusammenbruch der DDR…

https://www.kleverkinos.de/detail/91586/Walter%20Kaufmann%20-%20Welch%20ein%20Leben!

Zwei Pressestimmen von vielen:

Tagesspiegel, Peter von Becker: Die Biografie des deutsch-australischen Autors, Exilanten und Weltreisenden Walter Kaufmann ist trotz vieler Erzählungen über die Entkommenen des Holocausts nur wenigbekannt. Karin Kaper und Dirk Szuszies haben nun seine bewegte und bewegende Lebensgeschichte beeindruckend nachgezeichnet. Kaufmann erzählt hellwach mit seiner einnehmend sonoren Stimme.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Thomas Becker: Der Film über Walter Kaufmann ist mehr als nur gelungen, er ist ein großartiges und bewegendes Zeitdokument, das von dem greisen Duisburger und Berliner Schriftsteller noch selbst besprochen wird. Es wirkt wie ein Wunder, wenn der fast 100jährige durchs Bild läuft und seine Erinnerungen und die Stationen seines ungewöhnlichenLebens professionell kommentiert. Dezent und stilsicher begleitet die Filmmusik die Bilder, ein großer Film über den Schriftsteller, Seemann und Weltbürger.

Filmlänge: 101 Minuten
Alle Infos: www.walterkaufmannfilm.de
Trailer hier: https://vimeo.com/564613228

Die beste und schnellste Einführung bietet dieser 2-minütige Filmtipp von Knut Elstermann, Radio Eins, RBB:https://youtu.be/DClnmX_BiaM


Samstag, 21.10., 19 Uhr Ev. Kirche Kalkar, Kesselstr., Veranstalter Weltladen Kalkar und fairrhein

Zum vierten Mal schon in insgesamt 2 Jahren gibt es nun die

Konzertlesung zum Buch“Bittere Orangen“

von Gilles Reckinger, gelesen von Reinhard Schmeer, und begleitet vom Klever Freundschaftsorchester im Haus Mifgash. Und ja, die Geschichten von extremer Ausbeutung und dem Kampf ums Leben und Überleben der afrikanischen Arbeiter auf den süditalienischen Orangenplantagen sind harter Tobak. Und wir haben ja aktuell genug schreckliche Nachrichten zu verkraften. Dennoch gibt es hier mehr als einen Funken Hoffnung: Die Lesung zeigt auch, dass wir nicht machtlos sind. Wir können fair produzierte und gehandelte Orangen – aus Italien und anderen Orten – kaufen! Die Weltläden bieten sie auch in dieser Saison wieder an.

Das Plakat mit mehr Infos ist im Anhang. Kalkar ist wie anscheinend ganz Deutschland derzeit eine Baustelle. Von Kleve aus kann man die Ev. Kirche in der Kesselstr.  ganz einfach so erreichen und fast vor der Tür parken: B67, kurz vor Kalkar links ab Richtung Wissel, rechts auf Tillerfeld, geht über in Tillerstr., links ab auf Bovenholt, weiter Grabenstr., kurz vor dem Markt rechts in die schmale Klosterstege und dann auf die Kesselstr. links einbiegen ….

Im nächsten Rundbrief gibt es den versprochenen Rückblick auf das 7. Mifgashtival und die Rheinlandtalerverleihung.
A propos: Wer von euch noch Fotos oder Videos vom Festival hat, schicke diese bitte an festival@mifgash.de

Herzlich grüßt wie immer

Thomas Ruffmann

Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980


Einladungen zu Veranstaltungen Sept/Okt 2023

Liebe Mitglieder,

wir laden zu zwei Mifgash-Veranstaltungen herzlich ein:

Die Kunstbude

Am Samstag, 2.9., von 14 bis 17 Uhr, öffnet die Kunstbude in der Unterstadt erstmals ihre Tore – nunja, es ist nur eine Tür! Seit 2018 schon hat der Künstler Bassam Alkhouri gemeinsam mit Theater im Fluss eine Idee umgesetzt, für die er zuvor schon länger und in einem kleineren Format im Haus Mifgash aktiv war: nämlich  einen kreativen und sozialen Begegnungsort zu schaffen für Kinder, Familien und Nachbar:innen. Genau das ist die Kunstbude am Beethovenplatz nun schon seit 5 Jahren!

Lange hat Bassam dann davon geträumt, uns in Haus Mifgash dafür begeistert und viele Kontakte geknüpft, um auch in der Unterstadt einen solchen kreativen Ort für das Quartier zu schaffen. Nach langer Vorbereitungszeit ist es nun soweit. Das SOS-Kinderdorf und der Quartiermanager Michael Giesekiewicz sind tatkräftig eingestiegen, haben einen Bauwagen gefunden und diesen anschließend gemeinsam mit Bassam und seiner neuen Kunstbudenpartnerin Stefanie Dennstedt in wochenlanger Arbeit aufgemöbelt, bis das „grüne Wunder“ entstand. Die Stadt Kleve hat bei der Standortsuche sehr schnell und unbürokratisch gehandelt. Und so wird die Kunstbude Nr.2  am kommenden Samstag seinen neuen Standort am Spoyufer unterhalb der Herzogbrücke finden. Haus Mifgash ist als Koop-Partner mit im Boot und verantwortlich für die inhaltliche Arbeit, die  weiterhin von Bassam und Stefanie geleitet und geleistet wird. Wer Lust hat, kreativ mit Kindern zu arbeiten, ist herzlich willkommen um das Team als Freiwillige:r zu verstärken. Der SOS-Quartiermanager wird auch regelmäßig mitmachen und Ansprechpartner sein für  die Fragen und Sorgen der Menschen im Qaurtier, die während der gemeinsamen kreativen Arbeit schon mal leichter geäußert werden können.

Nun aber erstmal die Einladung: Kommt gucken, staunen und klatschen am Samstag von 14 bis 17 Uhr. Bringt gerne eure Kinder mit und lasst euch anstecken von unserem neuen (alten) Mifgash Projekt Kunstbude! Zur Eröffnung werden auch einige KLEFOR-Musiker:innen dabei sein. Sie haben (Kinder)Lieder und Rhythmen aus aller Welt im Gepäck.


Etty Hillesum Centrum

Und am Samstag, 16.9., laden wir alle Mitglieder und Freund:innen herzlich ein zu einer Exkursion in eine der schönsten und viel zu wenig bekannten niederländischen Städte: Deventer an der Ijssel. Wir wollen uns zunächst das Etty-Hillesum-Centrum anschauen, das bei der Gründung unseres Vereins unser Vorbild war – als Ort, an dem an die jüdische Philosophin Etty Hillesum und die jüdische Geschichte Deventers erinnert wird und der zugleich kultureller Treffpunkt für Menschen aus allen Kulturen sowie eine Beratungsstelle gegen Diskriminierung ist. An diesem Samstag interessiert uns mit Blick auf unser nun zu bauendes Haus der Erinnerung die Geschichte der jüdischen Bürger:innen Deventers.

Dazu erzählen uns zunächst Aktive des Etty-Hillesum-Centrums von ihrer praktischen Arbeit. Eine Stärkung mit einem broodje und kopje koffie darf nicht fehlen, bevor wir auf einem geführten Stadtrundgang die reiche jüdische Geschichte der Stadt kennenlernen, die mit dem Holocaust nicht endete. Wir freuen uns dabei auch besonders auf die Fortsetzung der Gespräche mit Manja Pach, Initiatorin des EHC sowie der Gedenkstätte Kamp Westerbork,  und von Beginn an Patin und Ratgeberin für unser Haus Mifgash. Sie war die Festrednerin auf unserer Gründungsversammlung im Jahr 2013, hat zuletzt das Kaddish am 9. November in Kleve gesprochen und war Ehrengast bei Ron Manheims Ehrenmitgliedschaftsfeierstunde (wieder so ein schönes langes deutsches Wort, das es bisher noch nicht gab …) .

Der Zeitplan: WIr fahren um 9.45 Uhr in Fahrgemeinschaften mit einigen Autos nach Deventer. Um 11 Uhr werden wir im Etty Hillesum Centrum erwartet. Der Stadtrundgang startet um 13 Uhr. Anschließend kann man in kleinen Gruppen entscheiden, wer wie lange bleiben möchte. Achtung: Deventer ist verführerisch!

Wer mitfahren möchte, melde sich bitte per Mail bei michael@meuten.com an. Kosten 7,50 EUR pP für die Stadtführung. Sprit- oder Stromkosten übernimmt der Verein.


Ansonsten bitte schon die folgenden Termine im Kalender vormerken:

Samstag, 7.10., 14 – 2 Uhr Mifgashtival  14 Uhr ab Heinz-Will-Platz: Friedensspaziergang durch die Innenstadt – ab 15.30 Uhr  Festival mit Begegnung, Musik, Gesprächen, Aktionen und mehr auf dem HSRW Campus – ab 22 Uhr SIlent Disco im Radhaus

Dienstag, 10.10., vorauss. 17 Uhr – Verleihung des Rheinlandtalers an unseren Verein

Montag, 23.10., 17 und 20 Uhr      Film in den Tichelpark Kinos: Walter Kaufmann – Welch ein Leben! https://www.walterkaufmannfilm.de/


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