Liebe Mitglieder,
wir sind sicher alle bestürzt und traurig über den Tod eines jungen Syrers, der – wie sich sehr spät herausstellte – zu Unrecht in Kleve in Untersuchungshaft war.
Der Vorstand bemüht sich in Kontakt mit der JVA Kleve herauszufinden, ob eine stille Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Familie oder Freunden des Mannes angebracht sein kann. In jedem Fall werden wir auf der Internetseite und auf facebook unser Mitgefühl ausdrücken.
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Liebe Vereinsmitglieder!
Am vergangenen 14. Juni haben wir uns auf unserer Mitgliederversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, Frau Eva Weyl die Ehrenmitgliedschaft unseres Vereins anzubieten. > Zum Artikel
Liebe Mitglieder,
zum nächsten Abend in der Reihe „Ich höre, also bin ich“ laden wir herzlich ein.
Haus Mifgash e .V. Kleve – Vortragsreihe „Ich höre, also bin ich.“ – mit Literatur, Musik, Kunst
„Bitte helft dem Kind, Zielort Leeuwarden“
Zum Thema „Jüdische Schicksale“ findet im Rahmen der Reihe „Ich höre, also bin ich.“ von Haus Mifgash e.V.
am Montag, 4. Juni, 19.30 Uhr, im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11,
die zweite Lesung dieses Jahres statt. –
Nur wenigen Juden im Dritten Reich gelang das Überleben in den Konzentrationslagern. Nur ein minimaler Teil von diesen machte sich in der alten Heimat wieder sesshaft. Das Ehepaar Erna und Walter Valk aus Goch gehörte dazu. Nicht jedoch ihr einziges Kind Leni. Es wurde im Konzentrationslager Sobibor ermordet.
Erna Valk hinterließ mit ihrem Bericht über Deportation, KZ-Aufenthalt und Flucht ein beispielhaftes autobiografisches Dokument. Heinz van de Linde wird aus Erna Valks Bericht vortragen, der Teil des Buches „Wider das Vergessen“ von Ruth Warrener ist. Die Autorin wird vor der Lesung zu Lenis besonderem Schicksal Erläuterndes sagen. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Kaliana Asare (Gitarre) und Thomas Ruffmann (Violine). Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und gehen an das Haus Mifgash e. V. Das Buch ist an diesem Abend käuflich zu erwerben (Preis € 19,80).
Leider ist es zum wiederholten Maße zu einer Schändung der Gedenktafel gekommen
Hinweise bitte an die Polizei Staatsschutz in Kleve, Telefon: 02151/634-0
mit herzlichen Grüßen
Kaliana Rahel Asare
Geschäftsführung
Liebe Mitglieder,
dieser Rundbrief enthält fast nur Einladungen. Alle vier Veranstaltungen finden am kommenden Samstag, 27. Januar, statt.
Zwei Veranstaltungen sind organisiert von unserem Verein, wir würden uns freuen, dort viele von Ihnen/Euch zu treffen … und bitte weitersagen!
Ab 13 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „BLICKEN STANDHALTEN“ mit Frauenporträts, Scheerer Hörakustik · Hagsche Straße 55 – 57
16 Uhr Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Neuen Pfarrheim Kellen, Overbergstraße 5
Und auf das Theaterstück unserer Freunde von mini-art um 19.30 Uhr weisen wir wärmstens werbend hin: Theater mini-art spielt anlässlich des Holocaust-Gedenktages „Das Schutzengelhaus“.
Veranstaltung Nr. 4 kann sich wegen der Musik lohnen oder wegen der europapolitischen Gesprächsmöglichkeiten: KLEFOR wurde eingeladen, ab 11 Uhr für die musikalische Umrahmung bei der Neueröffnung des Europa-Büros von Martin Schirdewan (MdEP – DIE LINKE) in der Steinstr. 29, Emmerich, zu sorgen.
Wir sind gespannt, wieviele Mitglieder unseres Vereins von morgens 11 bis abends 22 Uhr alle Veranstaltungen besuchen werden 🙂
Und zum Schluss gibt es noch aktuelle Nachrichten zur Situation der Flüchtlingsfamilie Demirovic, zu der wir vor kurzem einen Unterstützeraufruf geschickt haben.
Herzliche Grüße im Namen des Vorstands
Thomas Ruffmann
Liebe MitbewohnerInnen in unserem Haus der Begegnung,
es gibt leider wieder einmal einen dringenden Anlass für diesen Sonderrundbrief: Srecko Demirovic, besser bekannt als Cece, (der wunderbare Akkordeonist in KLEFOR, der so gerne mehr Triller als normale Töne spielt), und seine Familie sind aufgrund der Entscheidungen der Klever Ausländerbehörde von Abschiebung bedroht – für Cece ist die Rückkehr nach Serbien aufgrund seiner schweren, chronischen Erkrankung nachweislich lebensbedrohend, Tochter Viktorija hat als erste und einzige Schülerin des Vorbereitungslehrgangs am Berufskolleg schon im ersten Jahr (sogar schon im zweiten Monat) den Übergang in eine reguläre Ausbildung als Frisörin geschafft. Dafür sieht das Gesetz die Ausbildungsduldung verpflichtend vor, aber es gibt eine Ausnahme für Balkanflüchtlinge, (die unseres Wissens aber so scharf nur in Kleve angewendet wird.)
Lesen Sie/lest bitte alles in dem beigefügten Schreiben (unten als Text, danach als pdf). Jede Unterschrift ist wichtig und hilft. Den Antrag bei der Härtefallkommission werden wir am Freitag stellen. Wenn bis dahin, sporich bis heute abend, 22 Uhr, schon einige Unterstützerschreiben bei mir eingegangen sind, ist das sehr gut. Wir können Unterschriften aber auch noch nachreichen.Es wäre gut, wenn ich die weiteren Unterschriften bis 17.1. bekommen könnte. Die Härtefallkommission kann und soll – anders als die Behörde, die nur aufgrund des Asylgesetzes tätig werden kann – auch humanitäre Gründe und gute Integration berücksichtigen. Somit gibt es realistische Hoffnung auf ein Aufenthaltsrecht für die Familie.
Wer wenig Zeit hat, kann gerne den Text in eine E-Mail kopieren und ihn mir nur mit maschinengeschriebener Unterschrift zurücksenden. Ansonsten wäre am besten Ausdrucken, Unterschreiben (ggf. weitere Unterschriften Sammeln) und eingescant oder per Post Zurückschicken an Thomas Ruffmann, Vossegatt 27, 47533 Kleve bzw. thomas.ruffmann@mifgash.de
Und noch eine Bitte: Das Unterstützerschreiben soll im Moment noch nicht über Facebook oder andere soziale Medien veröffentlicht werden. Der Antrag an die Kommission sollte erst gestellt sein, bevor wir das tun. Herzlichen Dank im voraus für die Unterstützung, die schon allein für die Moral der Familie ganz wichtig ist …
Thomas Ruffmann
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