Liebe Mitglieder,
heute die herzliche Einladung zu zwei Veranstaltungen, die wir nicht selbst organisieren, aber die aus unseren früheren Veranstaltungen erwachsen sind und die euch sicher interessieren:
Schon am kommenden Donnerstag, 18.4., um 16 Uhr ist das erste von mehreren Treffen im Theater im Fluss, bei dem unter dem Motto „Hallo Nachbarn“ geminsam gekocht und genossen werden kann. Außerdem sind wir alle gebeten, eigene Lieblingsrezepte oder Neukreationen einzureichen. Details seht ihr in der Einladung.

Am Sonntag, 21.4., um 17 Uhr im KAG ist erneut Grupo Sal zu Gast – man kann sagen, unsere Lieblingsband, die wunderbaren lateinamerikanischen Jazz spielt und ds kombiniert mit politischen Botschaften und Ermutigungen wie sie für das Leben, das Überleben und das gute Leben in der Einen Welt dringend benötigt werden. Wer sie schon mal erlebt hat, kommt diesmal bestimmt wieder. Und wer noch nie dabei war, hat jetzt eine neue Chance. Lest mehr auf den Online Plakaten unten. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Vorschau:
Immer freitags läuft das Offene Café im Mifgashtreff von 15 bis 17 Uhr. Meist treffen sich Leute, die sich kennen, mit solchen, die überraschend oder neu kommen und gucken. Fast immer gibt es Kuchen, meist selbst gebacken. Und fast immer gibt es zumindest eine Zeit lang wunderbare Gespräche über „Gott und die Welt“.
Am Samstag, 4.5.. von 15 Uhr bis ?? Uhr sind wir mit Haus Mifgash mit dabei beim Europatag der VHS Kleve. Es wird an unserem Stand niederländisch-deutsche Freiheitssuppe geben. Dazu Gespräche mit unseren russischen und italienischen Praktikantinnen Giulia, Iuliaja und Alexandra – wenn man möchte, gerne auf Italienisch, Spanisch, Russisch oder Schwedisch. Um 17 Uhr ist eine Europadiskussion geplant. Um 17.45 spielt KLEFOR europäische Lieder und lädt zum Raten ein, woher sie kommen. Ab 19 Uhr spielt einer der größten französischen Chansonniers, Jean-Claudde Séfèrian aus Münster.
Am Samstag, 18.5., von 18.30 bis 20.30 Uhr kann man KLEFOR in seiner neuen Besetzung live erleben im Museum Kurhaus.Bisher haben wir nochjedesmal die Dachterrasse gerockt, also gerne schon vormerken. Termin muss noch bestätigt werden.
Gleiches gilt für ein „Konzert für den Wald“, das zur Unterstützung des Internationalparks Reichswald unter Mitwirkung von KLEFOR und anderen Musiker:innen für Sonntag, 26.5., abends (vermutlich ab 19 Uhr) geplant ist.
Die nächste Weltreise im Theater im Fluss ist am Freitag, 10.5., wie immer von 17 bis 19 Uhr.
Und die diesjährige Mitgliederversammlung von Haus Mifgash ist am Mittwoch, 26.6., um 19.30 Uhr im Kolpinghaus.
Auf dass keine:r sagen kann, die Termine kämen immer so kurzfristig 🙂 Manchmal geht es halt nicht anders …
Und nun bitte aufmerksam die Anhänge studieren!
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Wegen der Bauarbeiten an der Ringstraße konnten im November 2023 die beiden Stolpersteine für Antonie und Max Jacobsohn nicht in das Gehsteinpflaster eingelegt werden. Nach Fertigstellung der Arbeiten sollen die Steine nun in der Nähe der Ringstraße 54 verlegt werden. Max Jacobsohn kam als erfolgreicher Geschäftsmann im Jahre 1934 mit seiner Ehefrau Antonie nach Kleve in der Hoffnung, hier seinen Lebensabend verbringen zu können. Doch schon 1937 sahen sich die Eheleute gezwungen, nach Nijmegen zu ziehen. Hier verstirbt Max Jacobsohn im Februar 1938. Seine Ehefrau sucht Schutz bei ihrer Tochter in Hilversum, flieht im Herbst 1942 zu ihrer Schwester nach Amsterdam, wird dort aber verhaftet und kommt nach einem Zwischenaufenthalt im Lager Westerbork ins Vernichtungslager Sobibor, wo sie im Mai 1943 in der Gaskammer ermordet wird.
Sodann wird an der Heldstraße 3 ein Stolperstein für Meta Baum verlegt, deren Schicksal erst in den letzten Monaten ermittelt werden konnte. Über Meta Baum ist wenig bekannt, auffällig ist allerdings, dass sie nach dem Tod ihrer Eltern 1927 bzw. 1929 ein sehr unruhiges Leben führte. Ihre letzte bekannte Adresse war seit dem 22. April 1937 die Heldstraße 1 (heute: Heldstraße 3). Am 5. Juni 1937 wurde sie in der Preußischen Heil- und Pflegeanstalt Bedburg Hau aufgenommen, mehrfach verlegt und schließlich im Rahmen der berüchtigten „T4 Aktion“ am 19. Juli 1940 in die Gasmordanstalt Brandenburg/Havel verbracht. Dort wurde Meta Baum am 22. Juli 1940 ermordet.
Zur Teilnahme an der Aktion mit kurzen Gedenkbeiträgen an den beiden Verlegeorten sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
Liebe Mitglieder und Freund:innen,
hier wieder einige wichtige Neuigkeiten:
1. Die Arbeiten für die Errichtung des Hauses des Erinnerns und Gedenkens gehen zügig weiter: Schon am 28.11. haben wir mit knapp 20 Personen den neuen Verein „Haus des Erinnerns und Gedenkens“ gegründet. Der Vorstand besteht aus Claus Peters (Vors.), Thomas Ruffmann (stv. Vors.) und Matthis Lauks (Schatzmeister) sowie den kooptierten Mitgliedern Agnes Bröker und Marina Sänger-Hartnack. Auf dem Foto sind alle Anwesenden bei der Gründungsversammlung zu sehen.

Ihr erinnert euch: Laut des „Letter of Intent“ des Stadtrats haben wir uns dazu verpflichtet, zunächst eine Treuhandstfitung zu gründen, die den Bau des Hauses des Erinnerns und Gedenkens vorantreiben und sich um die Finanzierung kümmern soll. Diese Stiftung ist nicht rechtsfähig, deshalb braucht sie einen Trägerverein. Dieser Verein und insbesondere sein Vorstand dient quasi als „Maschinenraum“ im Hintergrund. Am 26.1. gab es dann eine sehr intensive gemeinsame Sitzung des erweiterten Vereinsvorstands mit der Taskforce Hausbau in unserem Verein – dieses Gremium hat jetzt u.a. die Satzung für die zu gründende Stiftung vorbereitet und einen sehr detaillierten Terminplan bis zum Baubeginn des Hauses ausgearbeitet.
Die wichtige kurze Botschaft lautet: Es ist zwar nach außen ruhig um den Hausbau, aber es geht voran, und wir liegen bis jetzt gut im Zeitplan! Und da in unserem Haus der Begegnung Menschen immer das Entscheidende sind, gibt es an dieser Stelle auch zwei Fotos – von der Vereinsgründung und der Taskforce&Vorstandssitzung.

2. In unserer Nachbarstadt Nijmegen gibt es seit längerem die Tradition, dass die Radboud Universität zum Holocaustgedenktag zu einem Gespräch mit Zeitzeug:innen einlädt. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Montag, 29.1., um 20 Uhr im LUX statt. Zu Gast ist diesmal die 1943 geborene Channah Koppel-de Vries, die im Alter von einem halben Jahr mit ihren Eltern zunächst nach Westerbork und dann nach Bergen-Belsen deportiert wurde. Sie hat erst sehr spät angefangen, von ihrem Schicksal zu berichten, weil sie lange meinte, sie habe ja nichts zu erzählen … Die Philosophin Ria van den Brandt wird einen kurzen Einführungsvortrag geben. Und ich habe zum zweiten Mal den ehrenvollen Auftrag erhalten, die Veranstaltung mit drei Musikstücken auf der Bratsche zu begleiten.
Alle Informationen sowie auch der Link zu einem kurzen Video mit Channah Koppel-de Vries und der Musik finden sich hier: https://www.ru.nl/radboud-reflects/agenda/teruggekomen-uit-onbekend-holocaust-memorial-day-getuigenis
3. Und dann habe ich von einer verstorbenen lieben Freundin (und Mifgashmitglied) einen gut funktionierenden und relativ neuen Gefrierschrank (Quelle Privileg Öko) übernommen (das Foto zeigt einen anderen Schrank, aber die Größe stimmt!). Der Schrank liegt in meinem Auto und wartet auf eine Familie oder Wg , die Verwendung dafür hat. Bitte fragt ggf. im Bekanntenkreis ein wenig herum. Ich bringe den Schrank gerne bis vor die Haustür. Kurze Nachricht an mich bitte per Mail oder whatsapp.

Und zum Schluss wie immer die aktuellen Termine:
Freitag, 3.2., 15 bis 17 Uhr Freitagscafé im Mifgashtreff
Freitag, 3.2., 17 bis 19 Uhr, musikalisch-kreativ-kulinarische Weltreise für Kinder und Nicht-Mehr-Kinder mit Bassam Alkhouri (Kunst), Sawsan Chabli (vegetarisches Büffet), Mohamad, Thomas und ? (Musik), Anika und ? (Empfang und Theke), EIntritt frei.
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980
Liebe Mitglieder und Freundinnen,
in diesem Jahr wird die Veranstaltung zum Gedenken an die Vernichtung und Befreiung der Opfer des Nationalsozialismus in Zusammenarbeit von den Mitgliedern des Vereins „Haus des Erinnerns und Gedenkens“, dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und der Volkshochschule Kleve – Wilhelm Frede ausgerichtet. Diese findet statt am
Freitag, 26.01.2024 – 9.30 Uhr im Vortragssaal der VHS Kleve – Wilhelm Frede, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve.
Wir leiten die Einladung des Bürgermeisters im Anhang weiter und würden uns freuen, wenn viele aus unserem Verein auch zu dieser ungewöhnlichen Zeit teilnehmen können.
Einladung Gedenkveranstaltung 26.01.2024
Gerne weisen wir auch darauf hin, dass das Theater mini art in Bedburg-Hau aus Anlass des Holocaust-Gedenktages „Ännes letzte Reise“ erneut ins Programm genommen hat – Ein Theaterstück zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus eine dokumentarische Fiktion über ein lange verschwiegenes – auch regionales Thema.
Termine: Samstag, 27.1., 19 Uhr sowie Vormittagsvorstellungen (nicht nur) für Schüler:innen am 25.1., 10 Uhr, 26.1., 11 Uhr, 29.1., 10 Uhr.-
Mehr Infos im Internet: https://www.mini-art.de/spielplan/
Weitere Nachrichten und Hinweise:
Das Freitagscafé im Mifgashtreff findet seit dem 12.1. wieder regelmäßig jede Woche freitags von 15 bis 17 Uhr statt. Es gab bisher – wie eigentlich jedesmal – interessante Gespräche und ein Kennenlernen von teils neuen Menschen. Kommt vorbei, wenn ihr Lust und Zeit habt. Anmeldung nicht erforderlich. Bisher hat der Platz noch immer gereicht, manchmal nur gerade so ….
Am Sonntag, 28.1., findet der Antiquarische Büchermarkt für Niederrhein-Sammler zum 28. Mal statt, und zwar von 13.30 bis 17 Uhr im Kolpinghaus. Auch Haus Mifgash ist mit einem Bücherstand vertreten, betreut von Michael Meuten, der sich auf interessierte „Kundschaft“ und Gesprächspartner:innen freut. Mehr Infos hier: https://www.klevischer-verein.de/events/28-antiquarischer-buechermarkt/
Vorschau: Am Freitag, 3.2., lädt das Theater im Fluss von 17 bis 19 Uhr wieder herzlich ein zu einer musikalisch-kreativ-kulinarischen Weltreise, organisiert von Bassam Alkhouri & friends – für junge und jung gebliebene Menschen zwischen 3 und 93 Jahren. Eintritt kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich.
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980
Liebe Mitglieder und Freund:innen,
an diesem Freitag gibt es ausnahmsweise kein Freitagscafé, auch wenn der Mifgfash-Salon noch nie so gut und lebendig zum Austausch und Genießen gefüllt war wie in den letzten vier Wochen. Wir machen also ab 8.12. weiter, jeweils zwischen 15 und 17 Uhr.
Aber an diesem Freitag ist der Vorstand schon abends von 18 bis 22 Uhr eingespannt in einem Organisationsentwicklungsworkshop. Dort wollen wir die Überlegungen des letzten Jahres praktisch festzurren und die verschiedenen Aufgfabenbereiche, Arbeiten und Verantwortlichkeiten neu festlegen – und zugleich unsere interne Kommunikation transparenter machen.
Dafür sind wird dann als Haus Mifgash am Samstag, 2.12., von 12 bis 21 Uhr präsent in der Vereinsbude auf dem Klever Weihnachtsmarkt, die wir uns mit den Fridays for Future teilen. Um 15 Uhr wird dort der ukrainische Singkreis unter Leitung von Olena Serkeli Weihnachtslieder singen. Herzliche Einladung: Kommt vorbei auf einen Plausch mit Mifgash-Mitgliedern und den anderen Besucher:innen!
Und dann noch drei aktuelle Meldungen, die allesamt Grund zu großer Freude sind – verbunden mit dem Auftrag und der Chance, in Zukunft noch mehr zu arbeiten und zu bewegen:
Gestern, am 28.11. wurde von 20 Anwesenden – viele Mifgash-Mitglieder, aber bewusst auch etliche neue Engagierte – der Verein „Haus des Erinnerns und Gedenkens e.V.“ gegründet. Damit haben wir einen weiteren Schritt zur Umsetzung der vom Stadtrat beschlossenen Absichtserklärung getan. Dieser Verein ist erforderlich als Träger der Treuhandstiftung gleichen Namens, die wir dann Anfang 2024 gründen werden – zwei sehr wichtige SChritte auf dem Weg zur Realisierung dieses Hauses. Fotos und genauerer Bericht folgen!
Ebenfalls seit gestern wissen wir, dass unser Förderantrag beim Bundesprogramm Aller.Land.de unter dem Titel „Zukunftserinnerungszentrum NiederRheinLande“ angenommen wurde. Der Nordkreis KLeve und die angrenzenden Niederlande sind eine von 99 ländlichen Regionen in ganz Deutschland, in denen die Entwicklungsphase für ein Projekt gefördert wird, in dem es um mehr demokratische Partizipation aller Gruppen der Bürgerschaft mit den Mitteln von Kunst und Kreativität geht. Dieses Projekt bezieht sich eng auf das geplante Haus des Erinnerns und Gedenkens und bezieht bewusst die gesamte Region mit ein. Es gab einige Probleme zu überwinden, weil die Stadt Kleve für das Programm zu groß ist und wir als Träger in dieser Stadt aus formellen Gründen nicht in Frage kamen und einen neuen Träger suchen mussten. Diesen haben wir dankenswerterweise – und wie wir sicher sind zum beiderseitigen Gewinn – mit dem Kommmunalen Integrationszentrum beim Kreis Kleve gefunden.
Und seit Anfang der Woche haben wir – bewusst vorsichtig formuliert – sehr starke SIgnale, dass unser Förderantrag beim Programm „Spielemobile“ im Rahmen von Kultur macht stark für die neue Kunstbude an der Spoy ebenfalls wohl den Zuschlag erhalten wird.
Die Veranstaltungen am vergangenen Wochenende, an denen wir als Partner beteiligt waren, haben eine gute Resonanz erfahren. Hamids (Meyers) Buchhandlung war gut gefüllt bei Mara Laues Lesung; beim interkulturellen Begegnungsfest für Familien im KAG hatte KLEFOR einen starken Auftritt, aber wir haben auch wunderbare ukrainische Musiker:innen erlebt, einen Zauberer und fröhliche Kindergymnastik. Und am SOnntag gab es einen interreligiösen Friedensgottesdienst, ebenfalls im „Crossing Project“ der Willibord Kirchengemeinde, der hoffentlich in Zukunft in Kleve ein regelmäßiges Angebot werden wird, das danndurch die verschiedenen Gemeinden und Religionsgemeinschaften wandert.
Soweit also die letzten Vereinsneuigkeiten.
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de
thomas.ruffmann@mifgash.de
++49 1577 7360980