Rundbrief 30. August 2022

Liebe Mitglieder,

falls ihr es nicht schon gemerkt oder selbst erlebt habt: Wir sind immer noch und wieder ein sehr aktiver Verein: Am vergangenen Freitag gab es gleich zwei Mifgash-Veranstaltungen nacheinander: Wer das Erzählcafé zur *Roosje-Glaser *Ausstellung verpasst hat, kann jetzt zumindest den Bericht davon in der RP vom heutigen Dienstag nachlesen, siehe Anhang. Und wer bei der *Weltreise* diesmal nicht dabei war, hat die nächste Chance am Freitag, 23.9., ab 17 Uhr. Am letzten Freitag haben alle wunderbar mitgespielt und – gesungen, von ganz Klein bis ganz Groß …

Für den gleichen *Freitag, 23.9., bitte auch schon mal 14 Uhr im Kalender notieren: Dann findet die nächste Stolpersteinverlegung stattt.*

Und *die nächste KLEFOR Musik gibt es schon in dieser Woche am Freitag, 2.9.,  um 15, 16 und 17 Uhr auf der Kavariner Str. *in Höhe von Café Wanders. Dann spielt das KLEFOR-Duo Morgenland, mit Mohamad Al Tenawi an der arabischen Laute Oud und Thomas Ruffmann an der Geige, live und unverstärkt im Rahmen des Stadtfestes „Kleve bunt und kulturell“.

Besonder herzlich einladen möchten wir zum Besuch des *Mifgash-Bücherstandes auf dem neuen Büchermarkt am Koekkoekplatz am kommenden Samstag, 3.9., von 10 bis 16 Uhr: *Unter dem Motto „Grünkohl, Kuh und Kinderschuh“ wird es ein kleiner, interessanter Markt mit etwa 15 Ständen werden.  Wir freuen uns über Besucher*innen, aber noch mehr über Mitglieder oder Freund*innen, die bei der Standbesetzung helfen: Auf- und Abbau sind schon organisiert, Michael Meuten hat wie in jedem Jahr (außer den letzten Corona-Jahren) alles gut vorbereitet und wird auch selbst lange Zeit am Stand sein. *Aber wir suchen noch mindestens eine Person für eine 2-Stunden-Schicht ab 13 Uhr! Für de anderen Zeiten wäre Verstärkung auch nicht schlecht, es macht dann einfach mehr Spaß. Bitte per Mail  melden bei unserer Praktikantin Valeria Berse, Adresse siehe oben im cc.

Und dann fragen wir noch einmal nach: Drei neue Aktive haben schon Interesse bekundet, aber wir brauchen noch mehr Freiwillige für die Aufgabe als Gastgeber*in im Mifgash-Treff! Wenn du einmal im Monat oder öfter  Zeit und Lust hast, unseren Treff als Gastgeber*in (mit) zu betreuen, dann wäre das wunderbar. *Zuallererst für dich selbst, denn spannende Begegnungen mit interessanten Mitmenschen sind fast garantiert. Zweitens aber auch für unseren Verein, denn nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Nura Al Quran müssen wir beweisen, dass wir den Mifgash-Salon und die Werkstatt auch ohne professionelle Kräfte mit Leben füllen können. Was musst du können für diese Aufgabe? Eigentlich ist Interesse an anderen Menschen die wichtigste und ausreichende Fähigkeit oder Charaktereigenschaft. Alles andere lässt sich im Team lernen: Der eine bringt frische Pfefferminze oder Feigen aus dem eigenen Garten mit und lockt damit Besucher*innen in den Laden. Die andere erzählt mit Begeisterung von ihren Reiseerfahrungen, und der dritte lädt die Besucher*innen zum Schach oder Brettspielen, neudeutsch Boardgames, ein. Oder … oder. Einarbeitung durch das Ladenteam und wenn gewünscht auch in einer kleinen vereinsinternen Fortbildung … Neue Freiwillige melden sich bitte bei Andrew unter buero@mifgash.de oder aber bei Mitgliedern des Vorstands oder schauen einfach mal am Freitag ab 15.30 Uhr zum Freitagscafé herein. *

*Ich höre immer die mir völlig unverständliche Ermahnung, ich solle kürzere Rundbriefe schreiben. Diesmal ist es geglückt, oder? Es gibt aber auch immer noch die qualifizierte Minderheit, die die moderne Stromlinienförmigkeit und Twittertauglichkeit so wenig liebt wie ich und mir das auch manchmal schreibt – wofür mein Dank 😉 Sowieso freue ich und freuen wir alle uns immer über Echo!

Mit herzlichen Grüßen*
*
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de thomas.ruffmann@mifgash.de ++49 1577 7360980


Rundbrief 12. August 2022

Liebe Mitglieder,

seit Montag ist die Ausstellung über Roosje Glaser in den Fenstern unseres Mifgash-Treffs zu sehen. Nach der ziemlich heftigen, aber am Ende erfolgreichen Entrümpelungsaktion in der letzten Woche gehen wir mit frischem Schwung an Steigerung der Attraktivität und Transparenz unseres Ladenlokals. Das Foto lässt nur ahnen, was die 7 ArbeiterInnen da in 6 Stunden nach einem die Körper und den Gemeinsinn stärkenden Frühstück bewegt haben …

Haus Mifgash zeigt Roosje-Glaser-Ausstellung

Roosje Glaser war die „Tänzerin von Ausschwitz“, wie der deutsche Titel des Buches heißt, das ihr Neffe Paul Glaser über sie geschrieben hat. Ihre Wurzeln liegen in Kleve, wo sie im berühmten Cafe Bollinger als kleines Mädchen den Erwachsenen das Tanzen abguckte. Eine Projektgruppe der Gesamtschule am Forstgarten hat auf der Grundlage ihrer Biographie eine Ausstellung konzipiert. Acht Plakate , die bis Anfang September im Mifgashtreff an der Kavariner Straße zu sehen sind, berichten über das Leben dieser eindrucksvollen Persönlichkeit. Da die Ausstellung in den Fenstern platziert ist,kann sie auch außerhalb der Öffnungszeiten angeschaut werden.
Am Freitag, 26. August, um 15.30 Uhr  lädt der Verein zu einem Erzählcafé n den Mitgash-Treff, Kavarinerstr. 44 ein. Die MacherInnen der Ausstellung schildern, was sie am Leben dieser selbstbewussten und mutigen Frau besonders fasziniert hat, und berichten vom Treffen mit ihrem Neffen und Buchautor Paul Glaser. Während der Ausstellung liegen im Mifgash-Treff während der Öffnungszeiten wochentags von 11 bis 18 Uhr auch Leseexemplare des Buches in niederländischer und deutscher Sprache bereit.

(Fast) jede Woche Freitag um 15.30 Uhr ist übrigens ein besonders geeigneter Termin, wenn man im Mifgash-Treff möglichst viele der Aktiven treffen will. Manchmal gibt es ein Thema, manchmal etwas Arbeit, und immer interessante Begegnungen – und natürlich etwas zu trinken und zu knabbern … Schaut doch einmal vorbei! Es kann euch allerdings passieren, dass wir euch dann anzuwerben versuchen, ob ihr nicht auch einmal im Monat zwei oder drei Stunden GastgeberIn im Mifgashtreff sein wollt ….!

Für Freitag, 12.8., war die nächste kulinarisch-kreativ-musikalische Weltreise für Menschen von 3 bis 93 Jahren gaplant. Der Termin musste jedoch auf 26.8. verschoben werden. Dann laden die Kunstbude, Theater im Fluss und Haus Mifgash wieder ab 17 Uhr ins Theater im Fluss ein! Wenn man vorher noch das Erzählcafé zu Roosje Glaser besuchen will, kein Problem. Zur Weltreise kann man auch etwas später eintrudeln …

Und hier kommt noch eine hochinteressante Veranstaltung am Freitag, 12.8., ab 19.30 Uhr im B.C.Koekkoek-Haus, auf die wir gerne werbend hinweisen, siehe auch hier:
https://www.koekkoek-haus.de/aktuell/vortrag-ikonografie-des-gedenkens
Die Verleihung des Ludwig Baumann-Preises der Deutschen Friedensgesellschaft an den Klever Künstler Wilfried Porwol im Mai 2022 nimmt der Freundeskreis in Zusammenarbeit mit dem B.C. Koekkoek-Haus zum Anlass, den renommierten Historiker Dr. Hans Hesse, Hürth bei Köln, für einen Vortrag über seine Forschungen zur „Ikonografie des Gedenkens“ einzuladen. Dr. Hans Hesse spricht über den Umgang mit Kriegerdenkmälern in Deutschland.

Der Künstler Wilfried Prowol ist am Niederrhein bekannt durch seine künstlerische Intervention am Kalkarer Kriegerdenkmal.

Vortrag Dr. Hans Hesse, Freitag, 12. August, 19.30 Uhr, B.C. Koekkoek-Haus Kleve

Eintritt frei, um Voranmeldung wird gebeten:

kasse@koekkoek-haus.de oder per Telefon: 02821/ 76 88 33

siehe auch:

http://www.hans-hesse.de/

http://www.hans-hesse.de/html/ikonografie_des_gedenkens.html

Baumann-Preis

Sehen wir uns bei der einen oder anderen Gelegenheit?

Beste Grüße

Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de thomas.ruffmann@mifgash.de ++49 1577 7360980


Übergabe einer hübschen Flaschenpost mit einer Spende

 

Am 14.06.2022 hatte einer unserer Deutschkurse Besuch von Frau van Engelen von OIL&Vinegar (Kleve), die uns eine großzügige und nett verpackte Spende im Namen ihres Teams überreichte.

Gutes Lehrmaterial zum Erlernen der deutschen Sprache ist kostspielig. So können wir geflüchtete Einzelpersonen und Familien finanziell etwas unterstützen. Unsere Kursteilnehmer*innen und die ehrenamtlich arbeitenden Kursleiter*innen bedanken sich.

18.06.2022 – Marion Beckert-Vranken – deutsch@mifgash.de


Deutschkurse mit Haus Mifgash


Rundbrief 1. Mai 2022

Liebe Mitglieder und Freund*innen,

im Anhang findet ihr die jüngste Berichterstattung von RP und NRZ zu den Beratungen im Kulturausschuss über unser Bauvorhaben. Wir sind zuversichtlich, dass die daraus ersichtliche mehrheitliche Ablehnung einer Einbeziehung des Synagogenplatzes in das Baukonzept nur einen Zwischenstand markiert. Aus unserer Sicht gibt es viele wichtige Informationen, die bei der Beschlussfassung in den Fraktionen noch nicht berücksichtigt wurden bzw. werden konnten – so z.B. die erst seit einem Monat vorliegende Empfehlung der Denkmalschutzbehörden für eine repräsentative Bebauung des Synagogenplatzes.  Auch wir müssen angesicshts dessen unsere Pläne überprüfen, offenbar auch noch deutlicher darstellen und begründen. Gesprächsbereitschaft wurde schon von mehreren Seiten signalisiert. Lasst uns also davon ausgehen, dass die Diskussion gerade erst in Fahrt kommt.

Dazu die Bitte: Unterstützt uns in Euren Netzwerken mit Argumenten, so gut ihr könnt. Wenn ihr Informationen oder Argumentationshilfe braucht, zögert nicht, euch zu melden. Weil sicher nicht alle eine stets aktuelle Haus Mifgash-Ablage haben, hänge ich unsere Baupläne nochmal an. Wie sagte der große schwedische Romanautor und Essayist Lars Gustafson in seinem Alterswerk „Risse in der Mauer“ immer wieder: „Wir fangen noch einmal an. Wir geben nicht auf.“ Das ist keine Sturheit, sondern eine Stärke des Alters UND der Jugend …

Und nun folgt noch eine sehr schöne EInladung zum internationalen Befreiungssuppe-Essen am 8. Mai.

Ich grüße für heute herzlich
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.

Internationale Freiheitssuppe in Kleve
Sonntag, 8. Mai, ab 11.30 Uhr am Hausboot Anna Spoy vor dem Hörsaalgebäude

Seit mehreren Jahren wird in den Niederlanden am 5. Mai einen Freiheits-Mahlzeit organisiert: Für Jan und Allemann, Groß und Klein. Relativ neu ist die Idee, eine Befreiungssuppe aus der Dose gemeinsam warm zu machen und zu verspeisen und andere dazu einzuladen.  Es ist eine besondere Begegnung  am Tisch, wobei die Gäste über Freiheit und Verbundenheit sprechen. Das sind keine alltäglichen Themen, es braucht dazu diesen Anlass. In Deutschland wird am 8. Mai traditionell etwas weniger „gefeiert“. Aber auch hier markiert das Datum die Befreiung der Nazi-Herrschaft und das Ende des Krieges.0Haus der Begegnung BethHaMifgash organisiert am Sontag 8. Mai in Zusammenarbeit mit dem asta, der gewählten Vertretung der Studierenden an der Hochschule-Rhein-Waal,  eine Freiheitsmahlzeit – vegan, aus der Dose und lecker! Alle Klever*innen, Studierende, Geflüchtete sind eingeladen mit uns die Freiheitssuppe zu essen. Um 11.30 Uhr wird auf dem Hausboot Anna Spoy, das vor dem Hörsaalgebäude liegt, mit dem gemeinsamen Kochen der Suppe begonnen; das Essen beginnt um 13 Uhr. Untermalt wird das Ganze von Musiker*innen des Klever Freundschaftsorchesters. Gesprächsanstöße zum Thema Freiheit und Frieden kommen u.a. von Ron Manheim. Anmeldung nicht erforderlich. Es wird gebeten, einen eigenen Suppenteller und Löffel mitzubringen.

 


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