Liebe Mitglieder,
seit Montag ist die Ausstellung über Roosje Glaser in den Fenstern unseres Mifgash-Treffs zu sehen. Nach der ziemlich heftigen, aber am Ende erfolgreichen Entrümpelungsaktion in der letzten Woche gehen wir mit frischem Schwung an Steigerung der Attraktivität und Transparenz unseres Ladenlokals. Das Foto lässt nur ahnen, was die 7 ArbeiterInnen da in 6 Stunden nach einem die Körper und den Gemeinsinn stärkenden Frühstück bewegt haben …


Roosje Glaser war die „Tänzerin von Ausschwitz“, wie der deutsche Titel des Buches heißt, das ihr Neffe Paul Glaser über sie geschrieben hat. Ihre Wurzeln liegen in Kleve, wo sie im berühmten Cafe Bollinger als kleines Mädchen den Erwachsenen das Tanzen abguckte. Eine Projektgruppe der Gesamtschule am Forstgarten hat auf der Grundlage ihrer Biographie eine Ausstellung konzipiert. Acht Plakate , die bis Anfang September im Mifgashtreff an der Kavariner Straße zu sehen sind, berichten über das Leben dieser eindrucksvollen Persönlichkeit. Da die Ausstellung in den Fenstern platziert ist,kann sie auch außerhalb der Öffnungszeiten angeschaut werden.
Am Freitag, 26. August, um 15.30 Uhr lädt der Verein zu einem Erzählcafé n den Mitgash-Treff, Kavarinerstr. 44 ein. Die MacherInnen der Ausstellung schildern, was sie am Leben dieser selbstbewussten und mutigen Frau besonders fasziniert hat, und berichten vom Treffen mit ihrem Neffen und Buchautor Paul Glaser. Während der Ausstellung liegen im Mifgash-Treff während der Öffnungszeiten wochentags von 11 bis 18 Uhr auch Leseexemplare des Buches in niederländischer und deutscher Sprache bereit.
(Fast) jede Woche Freitag um 15.30 Uhr ist übrigens ein besonders geeigneter Termin, wenn man im Mifgash-Treff möglichst viele der Aktiven treffen will. Manchmal gibt es ein Thema, manchmal etwas Arbeit, und immer interessante Begegnungen – und natürlich etwas zu trinken und zu knabbern … Schaut doch einmal vorbei! Es kann euch allerdings passieren, dass wir euch dann anzuwerben versuchen, ob ihr nicht auch einmal im Monat zwei oder drei Stunden GastgeberIn im Mifgashtreff sein wollt ….!
Für Freitag, 12.8., war die nächste kulinarisch-kreativ-musikalische Weltreise für Menschen von 3 bis 93 Jahren gaplant. Der Termin musste jedoch auf 26.8. verschoben werden. Dann laden die Kunstbude, Theater im Fluss und Haus Mifgash wieder ab 17 Uhr ins Theater im Fluss ein! Wenn man vorher noch das Erzählcafé zu Roosje Glaser besuchen will, kein Problem. Zur Weltreise kann man auch etwas später eintrudeln …
Und hier kommt noch eine hochinteressante Veranstaltung am Freitag, 12.8., ab 19.30 Uhr im B.C.Koekkoek-Haus, auf die wir gerne werbend hinweisen, siehe auch hier:
https://www.koekkoek-haus.de/aktuell/vortrag-ikonografie-des-gedenkens
Die Verleihung des Ludwig Baumann-Preises der Deutschen Friedensgesellschaft an den Klever Künstler Wilfried Porwol im Mai 2022 nimmt der Freundeskreis in Zusammenarbeit mit dem B.C. Koekkoek-Haus zum Anlass, den renommierten Historiker Dr. Hans Hesse, Hürth bei Köln, für einen Vortrag über seine Forschungen zur „Ikonografie des Gedenkens“ einzuladen. Dr. Hans Hesse spricht über den Umgang mit Kriegerdenkmälern in Deutschland.
Der Künstler Wilfried Prowol ist am Niederrhein bekannt durch seine künstlerische Intervention am Kalkarer Kriegerdenkmal.
Vortrag Dr. Hans Hesse, Freitag, 12. August, 19.30 Uhr, B.C. Koekkoek-Haus Kleve
Eintritt frei, um Voranmeldung wird gebeten:
kasse@koekkoek-haus.de oder per Telefon: 02821/ 76 88 33
siehe auch:
http://www.hans-hesse.de/
http://www.hans-hesse.de/html/ikonografie_des_gedenkens.html
Sehen wir uns bei der einen oder anderen Gelegenheit?
Beste Grüße
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de thomas.ruffmann@mifgash.de ++49 1577 7360980
Am 14.06.2022 hatte einer unserer Deutschkurse Besuch von Frau van Engelen von OIL&Vinegar (Kleve), die uns eine großzügige und nett verpackte Spende im Namen ihres Teams überreichte.
Gutes Lehrmaterial zum Erlernen der deutschen Sprache ist kostspielig. So können wir geflüchtete Einzelpersonen und Familien finanziell etwas unterstützen. Unsere Kursteilnehmer*innen und die ehrenamtlich arbeitenden Kursleiter*innen bedanken sich.
18.06.2022 – Marion Beckert-Vranken – deutsch@mifgash.de



Liebe Mitglieder und Freund*innen,
im Anhang findet ihr die jüngste Berichterstattung von RP und NRZ zu den Beratungen im Kulturausschuss über unser Bauvorhaben. Wir sind zuversichtlich, dass die daraus ersichtliche mehrheitliche Ablehnung einer Einbeziehung des Synagogenplatzes in das Baukonzept nur einen Zwischenstand markiert. Aus unserer Sicht gibt es viele wichtige Informationen, die bei der Beschlussfassung in den Fraktionen noch nicht berücksichtigt wurden bzw. werden konnten – so z.B. die erst seit einem Monat vorliegende Empfehlung der Denkmalschutzbehörden für eine repräsentative Bebauung des Synagogenplatzes. Auch wir müssen angesicshts dessen unsere Pläne überprüfen, offenbar auch noch deutlicher darstellen und begründen. Gesprächsbereitschaft wurde schon von mehreren Seiten signalisiert. Lasst uns also davon ausgehen, dass die Diskussion gerade erst in Fahrt kommt.
Dazu die Bitte: Unterstützt uns in Euren Netzwerken mit Argumenten, so gut ihr könnt. Wenn ihr Informationen oder Argumentationshilfe braucht, zögert nicht, euch zu melden. Weil sicher nicht alle eine stets aktuelle Haus Mifgash-Ablage haben, hänge ich unsere Baupläne nochmal an. Wie sagte der große schwedische Romanautor und Essayist Lars Gustafson in seinem Alterswerk „Risse in der Mauer“ immer wieder: „Wir fangen noch einmal an. Wir geben nicht auf.“ Das ist keine Sturheit, sondern eine Stärke des Alters UND der Jugend …
Und nun folgt noch eine sehr schöne EInladung zum internationalen Befreiungssuppe-Essen am 8. Mai.
Ich grüße für heute herzlich
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.

Seit mehreren Jahren wird in den Niederlanden am 5. Mai einen Freiheits-Mahlzeit organisiert: Für Jan und Allemann, Groß und Klein. Relativ neu ist die Idee, eine Befreiungssuppe aus der Dose gemeinsam warm zu machen und zu verspeisen und andere dazu einzuladen. Es ist eine besondere Begegnung am Tisch, wobei die Gäste über Freiheit und Verbundenheit sprechen. Das sind keine alltäglichen Themen, es braucht dazu diesen Anlass. In Deutschland wird am 8. Mai traditionell etwas weniger „gefeiert“. Aber auch hier markiert das Datum die Befreiung der Nazi-Herrschaft und das Ende des Krieges.0Haus der Begegnung BethHaMifgash organisiert am Sontag 8. Mai in Zusammenarbeit mit dem asta, der gewählten Vertretung der Studierenden an der Hochschule-Rhein-Waal, eine Freiheitsmahlzeit – vegan, aus der Dose und lecker! Alle Klever*innen, Studierende, Geflüchtete sind eingeladen mit uns die Freiheitssuppe zu essen. Um 11.30 Uhr wird auf dem Hausboot Anna Spoy, das vor dem Hörsaalgebäude liegt, mit dem gemeinsamen Kochen der Suppe begonnen; das Essen beginnt um 13 Uhr. Untermalt wird das Ganze von Musiker*innen des Klever Freundschaftsorchesters. Gesprächsanstöße zum Thema Freiheit und Frieden kommen u.a. von Ron Manheim. Anmeldung nicht erforderlich. Es wird gebeten, einen eigenen Suppenteller und Löffel mitzubringen.

Liebe Mitglieder,
1. Aufruf: Haus Mifgash sucht neue freiwillige Engagierte (früher schrieb man einfach Ehrenamtliche, und schon sind wir länger unterwegs …)
2. Einladung sowie Bitte um Küchenhilfe
3. Noch eine Einladung, diesmal auf die andere Rheinseite
4. Auftrag zum Weitersagen an schwimmenlernenwollende Frauen: Neue Kurse!
Mindestens zwei Gründe gibt es dafür, dass wir unsere Angebote zum Deutschlernen ausweiten wollen oder müssen: Erstens gibt es immer mehr Menschen in Kleve, die auf Wartelisten in den
Kursen bei VHS und IB stehen, und zweitens gibt es informelle Methoden des Sprachelernens, in denen fast jede*r eine aktive Rolle übernehmen kann und die zugleich bei vielen Lernbegierigen viel besser funktionieren als die verschulten Methoden.
Konkret: Wir suchen Menschen, die Spaß haben, mit internationalen Menschen (vor allem wohl aus der Ukraine, aber nicht nur) so Deutsch zu sprechen, dass diese es lernen können. Es können auch Partnerschaften entstehen, in denen wechselseitig die eigene Muttersprache gelernt wird. Wie so was aussehen kann, dazu gibt es viele Filme, z.B. auf youtube
How to acquire a language, not learn it …! Sehr anregend.
Es gibt auch jede Menge wunderbare Deutsch-Lernfilme, z.B. bei der Deutschen Welle, die man gemeinsam mit Sprachlernenden anschauen und danach besprechen kann.
Kurzum: Wir suchen Menschen mit Spaß an Sprache, mit Neugier auf die Begegnung mit anderen und mit mindestens 2 Stunden verfügbarer Zeit pro Woche.
Bitte sagt das weiter und meldet euch ggf. selbst bei Marion Beckert-Vranken, die freiwilligen Deutschlernangebote versuchen will zu koordinieren. Mailadresse deutsch@mifgash.de
Gemeinsam mit den neuen Deutsch-Vermittler*innen wollen wir die neuen Methoden vorstellen und ausprobieren. Ihr seid nicht auf euch allein gestellt!
Aber auch (nicht mehr schulisch aktive) Lehrer*innen und Pädagog*innen sind dringend willkommen – für klassische oder innovative Kurse oder für individuelle Lernunterstützung, z.B. bei der Vorbereitung auf (Gesellen)prüfungen …
Unter der Leitung des Künstlers und Kochs Bassam Alkhouri vom Projekt Kunstbude sind Kinder jeden Alters mit ihren Eltern eingeladen, um zu reden, zu malen, zu zeichen, Musik zu hören und zu machen und natürlich zu trinken und zu essen. Musik von den KLEFOR Mitgliedern Mohamad Al Tenawi und Thomas Ruffmann. Wir hoffen noch auf den Trommler Oscar Laud als special guest. Anmeldung nicht erforderlich. Wer kommt, ist da. Es ist Platz genug.
*ABER: es werden bitte noch 2 Küchenhelfer*innen gesucht ab 14.30 Uhr. Wer Bassam beim Vorbereiten der Snacks helfen kann, melde sich bitte direkt bei ihm unter bassam.alkhouri@gmail.com oder wohl besser per whatsapp oder Tel. unter 01573 6568754
treffen wir uns mit allen Interessierten zum Besuch des Jüdischen Kulturraums im PAN Kunstforum in Emmerich. *Irene Möllenbeck und der verein pro kultur hatten uns schon mehrmals eingeladen, den neuen (nunja, schon fast 3 Jahre alten) *Ausstellungssraum zur Jüdischen Geschichte Emmerichs anzusehen. *Voranmeldung nicht erforderlich.**Auf jeden Fall könnt ihr dort auch Mitglieder unserer AG Stolpersteine treffen, die diesen**Termin geplant haben. *
Und 4: Neuer Schwimmkurs nur für Frauen! Und einer für alle! *Unsere neue Mitarbeiterin im Mifgash-Treff Nura Al Quran hat es bei ihrer EInstellung angeregt, wir wollten einen Antrag dazu im Integrationsrat stellen, und jetzt passiert es auf eigene Initiative des Klever Schwimmvereins CSV*,* mit Dank an Astrid Hoyer für den Tipp. *Bitte sagt es weiter, besonders andie internataionalen Frauen, die gerne nur unter Frauen schwimmen (lernen) wollen!*
Dem CSV Kleve 1910 e.V. wird in Zukunft eine weitere Zeit in der Marienschule in Materborn zur Verfügung gestellt. Diese Zeit würden wir als Verein gerne für einen neuen Sch*NeuerVorsitzender2020*wimmkurs nutzen. Dieser Schwimmkurs richtet sich ausschließlich an Frauen, die das Schwimmen erlernen oder bereits vorhandene Kenntnisse auffrischen möchten. Insofern wird der Kurs ebenfalls von erfahrenen Übungsleiterinnen geleitet. Der Kurs wird im Wochentakt montags von 19 bis 20 Uhr stattfinden.
Interessierte Frauen dürfen sich gerne bei der Vereinsleitung unter der unten aufgeführten E-Mail-Adresse melden. Wir hoffen auf viele Interessierte und freuen uns auf den neuen Kurs!
Sebastian.fuertjes@csv-kleve.de
Und bei der fbs Kleve gibt es einen Kurs für Erwachsene:
Mit diesem Angebot möchten wir Personen ansprechen, die noch gar nicht schwimmen können oder ängstlich sind, sich im Wasser zu bewegen. Wassergewöhnung, das Erleben des Auftriebs in der Bauch- und Rückenlage mit Arm- und Beinarbeit bis hin zum Brustschwimmen, Atemübungen und Gleiten in Verbindung mit Schwimmhilfen schaffen wachsendes Vertrauen zum Element „Wasser“. Die Wassertemperatur beträgt ca. 28° C, die Wassertiefe 1,30 m. Der Zugang erfolgt über eine Leiter.
Zeitraum: Mo, 25.04.2022 – Mo, 13.06.2022, 7 x Termine
Uhrzeit: 17:15 Uhr – 18:00 Uhr
Ort: Kleve-Materborn; Königsallee 169; Marienschule; Lehrschwimmbecken
Gebühr: 39,90 Euro
Leitung: Johannes Jäger
Kursnummer: W3433-537
Für heute mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Vorsitzender Haus der Begegnung – Beth Hamifgash e.V.
www.mifgash.de thomas.ruffmann@mifgash.de ++49 1577 7360980