Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen,
sehen wir uns in großer Zahl zum GroKüTi Spezial am Pfingstmontag,5.5., mit anschließendem KLEFOR Konzert für Dalibor?
Der Große Küchentisch war von langer Hand geplant, aber wir haben ihn jetzt leicht verändert:
Das GroKüTi-Duo Andrea und Michael ruft uns alle ab 18 Uhr (oder gerne auch ein bisschen früher) ins Café Haus Schmidthausen, Düffelgaustr. 83, in Keeken. Für das Essen sorgen wir in guter GroKüTi Manier selbst, diesmal als Mitbring-Büffett: Wer kommt und kann, möge etwas mitbringen – auf das alle lecker satt werden können und sich schon beim Entlangprobieren am Büffett Gespräche entspinnen. (Man darf aber auch kommen ohne eine gefüllte Schüssel oder Platte in der Hand!)
Anlass für den Ortswechsel ist vor allem die nach wie vor empörende Schattenseite unserer deutschen Flüchtlingspolitik: Das Klever Freundschaftsorchester KLEFOR möchte, nein wir möchten gar nicht, aber wir müssen „Auf Wiedersehen Dalibor!“ rufen. Und KLEFOR verbindet das mit einem Wunschkonzert für Dalibor, Beginn ca. 19 Uhr. Monique Lansdorp, the Queen of the klezmer violin und unsere musikalische KLEFOR Chefin, wird dabei sein und das Publikum darf sich darauf freuen, dass sie diesmal gemeinsam mit Dalibor ganz schön auspacken wird – so wie wir das früher schon manchmal nach Mitternacht in Spontansessions in der Caritas erlebt haben. Weitere Gäste und Überraschungen sind möglich und erhofft!!! Wir wünschen Dalibor und seiner Familie, dass sie es entgegen allen Widrigkeiten und der schlimmen Diskriminierung von Roma in Serbien schaffen, sich wieder eine halbwegs gesicherte Existenz aufzubauen. Und wir rufen „Auf Wiedersehen!“, weil wir sie alle wiederzusehen hoffen. Wir wollen versuchen, Dalibor und seinen im Februar schon zurück gegangenen Bruder Sebastian möglichst bald zu einer kleinen Tournee wieder nach Deutschland zu holen. Und Serbien bleibt EU Beitrittskandidat Nr. 1 – warum soll man darauf nicht hoffen trotz aller derzeitigen Stagnation und Rückwärtsentwicklung!? Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, aber wir hoffen auf viele kleine oder auch manch größere Spenden für eine Starthilfe für unsere Freunde….
Das Foto zeigt die mobile Hälfte von KLEFOR beim EInzug ins Haus Koekkoek vor 2 Wochen, Dalibor ist rechts vorne im Bild. Die andere Häfte des Orchesters wartete im Salon …
https://drive.google.com/file/d/0BwRPW4sE-SWEaWh0NUlCTTFkWkE/view?usp=sharing
Und dann kommt nur eine Woche später die nächste Haus Mifgash Veranstaltung, zu der wir ebenso herzlich einladen … Jeden Montag, das ist ein vertrauter Mifgash-Rhythmus …:
Dichter und Clown
Unter diesem Thema findet im Rahmen der Reihe „Ich höre, also bin ich“ von Haus Mifgash am Montag, 12. Juni, 19.30 Uhr, im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11, die zweite Lesung dieses Jahres statt.
Der niederländische Clown und Autor Ton Kurstjens trägt an diesem Abend eigene Gedichte aus seinem Buch „Ein wanderndes Herz“ vor über Themen, die ihm wichtig sind: Liebe, Leidenschaft, Lachen und anderes mehr. Er wird über sein „Clowning“ erzählen und ist offen für den Austausch mit dem Publikum. Das „Ich höre, also bin ich“-Quartett – Karlheinz Geurtz, Mara Laue, Christa Gerritzen und Heinz van de Linde – liest „Der Clown sagte nein“ in einem gesonderten Teil der Veranstaltung vor. Nicht nur der Clown in der Geschichte verweigert sich, die Zirkustiere tun es ihm gleich. Ein bravouröses Beispiel von Selbstbestimmung.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen und gehen ans Haus Mifgash e. V. Das Buch von Ton Kurstjens kann man an diesem Abend signiert erwerben.
Forum Internationale Politik: Kirchen als Integrationshelfer?
Am Mittwoch, 14.6., um 18 Uhr, gibt es im VHS-Haus Kleve an der Hagschen Poort, den dritten Abend in der Sommerserie des Forums Internationale Politik, organisiert in Zusammenarbeit von Haus Mifgash, VHS und HSRW Fakultät Gesellschaft und Ökonomie. Mit Prof. Dr. Eva-Maria Hinterhuber von der HSRW dikutieren wir an verschiedenen deutschen Beispielen darüber, ob und wie Kirchen und Religionsgemeinschaften als Integrationshelfer wirken (können).
Und schließlich ein werbender Hinweis auf zwei wichtige, schöne, gute Veranstaltungen von Mifgash-Partnern und Freunden zu Themen, die uns allen am Herzen liegen.
Mit herzlichen Grüßen, im Namen der Vorstandskolleg*innen
Thomas Ruffmann
https://mailchi.mp/7986c3b63c17/hx00s8vut9-1248069?e=2249285cba
Unterwegs
Regie: Crischa Ohler, Sjef van der Linden
Neun Monate waren wir mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ‚unterwegs‘, um uns mit ihnen auf eine Reise durch dieses Thema zu begeben. Zum 4.Mal seit 2012 haben wir ein ‚Inklusionstheaterprojekt‘ angeboten, in dem sich interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Region, Bewohner*Innen sowie Mitarbeiter*Innen der LVR Klinik Bedburg-Hau – und zum 1.Mal auch geflüchtete Menschen regelmäßig trafen und arbeiteten, aber auch gemeinsam kochten und füreinander sorgten.
Wie immer in diesen Theater-Projekten standen Erfahrungen und Erlebnissen, Ideen und Phantasien der Teilnehmer*Innen im Mittelpunkt. Aus ihren Texten, Übungen und Improvisationen ist ein berührendes Theaterstück höchster Aktualität entstanden. Es erzählt von den unterschiedlichen Motiven und Weisen ‚unterwegs‘ zu sein: Urlaub oder Flucht – Luxus oder Existenznot – auf einer inneren oder äußeren Reise – mit schwerem oder leichtem Gepäck oder gar keinem – auf der Suche nach dem Glück? Zu sich selbst? Sind wir nicht alle unterwegs? Immer? UNTERWEGS SEIN – das Leben?
11.6. um 16 Uhr, Weitere Vorstellungen am 24.6. um 19.30 h und am 08.7. um 18.00 h
Alle Vorstellungen im Theater mini-art, Eintritt 8,-/ermäßigt 5,-
https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/event/tagung-interreligioeser-dialog-wissenschaft-und-praxis
Mittwoch
05.07.2017
13:30 Uhr
Hochschule Rhein-Waal
Tagung „Interreligiöser Dialog in Wissenschaft und Praxis“
Gebäude 01 (Hörsaalzentrum), Erdgeschoss, Raum 005
Interreligiöser Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis
Deutschland ist eine plurireligiöse Gesellschaft, in der Angehörige verschiedenster Religionen und Weltanschauungen zusammenleben. Religionszugehörigkeit kann dabei ebenso Ausgangspunkt von Konflikten sein wie zu Respekt und Akzeptanz von Pluralität beitragen.
Dem interreligiösen Dialog wird angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Herausforderungen von staatlicher ebenso wie von (zivil-)gesellschaftlicher Seite eine hohe Aufmerksamkeit entgegengebracht. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Tagung sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxisorientierter Perspektive u.a. folgenden Fragen: Wie kann der Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen gefördert werden? Trägt der interreligiöse Dialog auf transnationaler Ebene zur Einhaltung der globalen Norm der Religionsfreiheit bei? Verstärkt religiös motivierte Philanthropie in der Engagementlandschaft Grenzziehungen zwischen Religionsgemeinschaften oder trägt sie zur Brückenbildung bei? Und: Welche Herausforderungen birgt der Dialog zwischen den Religionen in regionalen Zusammenhängen?
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende und Studierende der Hochschule Rhein-Waal und steht auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Kleve offen. Im Anschluss an die Vorträge ist jeweils Zeit für Diskussion mit dem Publikum.
Das Programm können Sie hier einsehen und runterladen.
https://www.hochschule-rhein-waal.de/sites/default/files/documents/2017/05/30/hsrw-_interreligioeser_dialog-tagungsprogramm.pdf
Liebe Mitglieder,
am vergangenen Samstag haben einige von Ihnen/Euch die Endpräsentation des Kunstprojekts „Weg – Way – Sawarib“ mit jungen Geflüchteten und Einheimischen im und am Museum B.C. Koekkoek Haus mit verfolgt. Viele der im Projekt entstandenen Werke – Selbstportraits, Plastiken mit starkem biografischem Bezug und große Leinwände mit deutlichen politischen Botschaften – waren im 2. OG des Museums zu sehen. Auf dem Koekkoepkplatz gab’s Theater und Performance, und im Haus spielte am Abend das KLEFOR – mitreißend und lebendig wie immer! Als es endlich Nacht wurde über Kleve, gab es Open AIr Kino der anderen Art an der Fassade des ehrwürdigen Künstlerhauses: die filmische Dokumentation zu diesem Projekt war kongenial und oft überraschend. Der Projektinitiatorin Nicole Peters und ihren beiden Mitstreitern als künstlerischen Leitern, Bassam Alkhouri und Severin Roth, ist es gelungen, in 10 Wochen Arbeit mit der Gruppe eindringliche Werke von großer Kraft und Originalität zu schaffen. Haus Mifgash war als Mitveranstalter neben dem BBK Niederrhein, der VHS und dem Leeren Raum beteiligt. Die Neu-Klever, aus Afrika, Arabien und Afghanistan/Iran zu uns geflüchtet, sind mit dieser Aktion mehr als nur symbolisch in der guten Stube unserer Stadt angekommen!
Bilder vom Projekt sind zum Teil schon auf unserer facebookseite zu sehen. Den Film zeigen wir nochmal auf der Mitgliederversammlung am 28. Juni.
Und schon folgt die nächste Einladung, diesmal zum International Africa Day an der HSRW, auf dem Platz hinter der Bücherei, am 24.5. Mai von 16 bis 20 Uhr. Auch hier sind wir als Haus Mifgash aktiv beteiligt. Das Frauencafé im Haus Mifgash mit Maria Schneider-Bless hat einen tollen Stand vorbereitet, an dem es selbst genähte afrikanische KLeidung und lukullische Spezialitäten und manch anderes zu bewundern und auch zu kaufen geben wird.
Was es sonst noch gibt – viel LIve Musik und Kultur und Spezialitäten aus vielen afrikanischen Ländern – finden Sie im Anhang!
Sehen wir uns am Mittwochnachmittag am Haus Mifgash Stand auf dem Campus? Es ist den afrikanischen Studierenden zu wünschen, dass die ganze Stadt ihrer Einladung zum gemeinsamen Feiern folgt!
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden zu drei Veranstaltungen am 10.5., 12.5. und 20.5. herzlich ein!
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Am Mittwoch, 10, Mai, um 18 Uhr im VHS-Haus gibt Prof. Dr. Jakob Lempp, Dekan der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie und Spezialist für Internationale Politik, eine pointierte Einführung zum Thema
„EU, quo vadis – nach Brexit, Populismus & Co.?“ Der Politologe beschreibt die akute Gefährdung des Projekts der Europäischen Einigung durch den überall erstarkenden Nationalismus und Populismus.
„Dabei funktioniert die EU weit besser, als ihr schlechtes Image nahelegt“ – davon ist der streitbare Wissenschaftler überzeugt. Und er wird seine Analyse mit Überlegungen zu Strategien für Europa abschließen.
Es ist eine gute Übung im Forum Internatinale Politik, dass der größte Teil des Abends für die Diskussion eingeplant ist. Der Eintritt ist frei.
Die weiteren Termine: Am 31.5. fragt Prof. Dr. Alexander Brand „Entwicklungshilfe als Waffe gegen Terror oder Mauer gegen Migration?“ Am 14.6. untersucht Prof. Dr. Eva Maria Hinterhuber
die Rolle der großen Religionen als Konfliktverursacher oder aber Integrationshelfer.
Freitag, 12.5.,19.30 Uhr, B.C. Koekkoek-Haus
Performance und Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch und Gespräch mit den Flüchtlingen, die im Projekt „Weg -Way – Sawarib“ teilgenommen haben.
Samstag, 20.5., 16 Uhr, 19.30 Uhr, 20.00 – 23.00 Uhr, B.C.Koekkoek-Haus
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde,
zunächst bitte Kalender zücken und folgende Termine vormerken:
Mittwoch, 28.6., 19.30 Uhr, Kolpinghaus Kleve, Mitgliederversammlung Haus Mifgash
Samstag, 26.8., 14-24 Uhr, Meyerhof, 4. Mifgash Festival
Der Große Küchentisch hatte sich eine Pause verordnet. Weiter geht es am Montag, 1. Mai, um 17.30 Uhr und ab dann jeweils am ersten Montag des Monats, also 5.6. (Pfingstmontag) und 3.7. Mehr dazu bitte unten lesen – und anmelden bis 26.4.!
Der Mifgash-Laden auf der Kavariner Str. 44 wurde am 30.3. feierlich und gesellig mit kulinarischen und musikalischen Häppchen eröffnet. Jetzt werden weitere MitarbeiterInnen gesucht, die für mindestens 2 Stunden pro Woche im Laden arbeiten wollen. Bitte unten weiterlesen!
Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in unserem Verein und im Umfeld ist groß. Für den Nothilfefonds wurden bereits über 2000 EUR gespendet. Dafür an dieser Stelle allen Spendern herzlichen Dank. Der größte Teil davon wurde bereits an Hilfsbedürftige weitergeleitet, überwiegend für Anwalts- und Gesundheitskosten, die die Flüchtlinge nicht alleine tragen konnten. Aktuell bitten wir besonders um Hilfe für die Familie Bajramov – beim KLEFOR-Konzert am 26.2. im Theater mini art haben wir bereits dazu aufgerufen! Die Kurzfassung (ausführliche Infos bitte unten lesen!): Aus Angst vor den Folgen einer Abschiebung hat sich die Familie mit schwerem Herzen und viel Angst für die „freiwillige“ Ausreise nach Mazedonien entschieden. Für Balkan-Flüchtlinge gibt es keine Rückkehrhilfen, von denen in den Medien immer die Rede ist. Die Familie braucht aber – mindestens – ein Dach über dem Kopf. Daher bitten wir erneut – und recht dringend – um Spenden mit dem Vermerk „Nothilfefonds – Familie Bajramov“ auf das Konto von Haus Mifgash IBAN: DE28 3245 0000 0030 0170 81
Mehr Neues und Aktuelles zum Haus Mifgash wie immer auf unserer Internetseite mifgash.de und auf www.facebook.com/HausMifgash/
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Nothilfefond für die Familie Bajramov
(verfasst von Kurt Stynen, der die Familie seit drei Jahren kennt, und ergänzt von Thomas Ruffmann, über die Musik zum Freund der Familie geworden)
„Wir bitten Euch/Sie um eine kleine Geldspende von 10-20 Euro (wer`s kann, gerne etwas mehr), die einer Roma-Familie aus Mazedonien zukommen soll, die nach fast drei Jahren Aufenthalt in Kleve in Kürze wird ausreisen müssen trotz aller besonderen Umstände. Es ist die Familie von Elvis Bajramov – viele Mifgash-Mitglieder kennen Elvis als rhythmusfesten und feurigen Darabukaspieler im KLEFOR.
Menschen, die die Situation der Familie kennen, finden die Entscheidung angesichts der Integrationserfolge und der Dinge, die die Familie bei Abschiebung erwarten, extrem hart. Hinzu kommt, dass ihnen durch einen Fehler des BAMF die Ablehnung des Asylantrags (die bereits vor 2 jahren erfolgte, wovon aber auch die KLever Auusländerbehörde nichts wusste) nicht zugestellt wurde und ihnen dadurch einen Klagemöglichkeit verwehrt wurde. Bajramovs haben fünf Kinder im schulpflichtigen und Kindergartenalter. Alle gehen seit 2,5 Jahren zur Schule/ in den Kindergarten/ zu Sportvereinen und haben sich bestens entwickelt, wie die vorliegenden Gutachten aussagen. Die Abschiebung gefährdet definitiv das Kindeswohl. Die Fluchtgründe liegen bei der Familie noch dramatischer als bei „bloßer Armut“, da ihnen in Mazedonien – dies ist dokumentiert – ihre Hütte von mafiosen Banden über Nacht abgebrannt wurde und sie ohne Bleibe waren. Eben wegen dieser banden können sie auch nicht in ihren Heimatort zurückkehren, sondern müssen in der Hauptstadt Skopje ein Dach über dem Kopf suchen.
Dies ist nun nicht der Ort und die Zeit, über die Berechtigung von Fluchtgründen und die von Abschiebung zu diskutieren, hier geht es „nur“ noch um die humanitäre Frage. Bajmarovs werden ihre bescheidenen Besitztümer in ein paar Koffer packen müssen, werden vermutlich per Flugzeug oder Fernbus nach Skopje gebracht und sind dann auf sich alleine gestellt. Wie man hört, behandeln die mazedonischen Behörden zurückkehrende, abgeschobene Menschen als Republikflüchtige, die mit hohen Geldstrafen zur Kasse gebeten werden. Es kursieren Berichte, dass einem Elternteil eine mehrmonatige Gefängnisstrafe droht, sollten Strafen nicht gezahlt werden können, als Konsequenz daraus landen fünf Kinder mit einem Elternteil auf der Straße. Davon abgesehen, wer ein wenig von den Lebensverhältnissen von Roma-Familien in den Balkanländern weiß, dem sind die katastrophalen, für uns kaum vorstellbaren Lebensverhältnisse bekannt.
Ich weiß, dass wir alle ein bestimmtes Roma-Bild im Kopf haben, geprägt durch Fernsehbilder der Duisburger Roma-Häuser und rumänische Profibettler auf den Straßen. Glauben Sie mir, dass die Familie Bajramov nicht unter diese Kategorie fällt, ich kenne sie nun seit drei Jahren. Man muss auch sagen, dass die deutsche Gesellschaft bzw. die Arbeitsbürokratie die wiederholten Versuche des Vaters, Arbeit zu bekommen, nicht belohnt hat. Ich habe es selbst mehrfach erlebt, wie er an unnötigen Hindernissen und engherziger Skepsis gescheitert ist.
Die Menschen, die die Familie persönlich seit langem kennen, werden mit größeren Beträgen sie für die Rückkehr finanziell unterstützen. Bei dem Risiko, bei der Rückkehr massiv mit Geldforderungen konfrontiert zu werden, und angesichts der Notwendigkeit , eine einigermaßen menschenwürdige Bleibe für sieben Personen zu finden, müsste aber die Summe größer sein.
Wir bitten Sie/Euch sehr herzlich darum, eine kleine Spende zu leisten. Wir spüren diesen Betrag nicht in unserem Portemonnaie, aber wenn viele im Sinne eines humanitären „crowd funding“ helfen, und sei es nur mit einem kleinen Betrag, dann kann die Familie wenigsten am Anfang das Allerschlimmste, zumindest für eine gewisse Zeit, abwenden.
Wer dem folgen möchte, bitte ich möglichst schnell seine Spende auf das Vereinskonto von Haus Mifgash zu überweisen. Von dort aus wird das Geld weitergeleitet. Wenn Sie eine Spendenquittung möchten, bitte Adresse vermerken. Auf jeden Fall in die Betreffzeile „Flüchtlingshilfe Familie Beajramov“ eintragen. Konto: Haus Mifgash, iban: DE28 3245 0000 0030 0170 81 , BIC WELADED1KLE
Danke!“