Liebe Mitglieder,
dieser Rundbrief enthält fast nur Einladungen. Alle vier Veranstaltungen finden am kommenden Samstag, 27. Januar, statt.
Zwei Veranstaltungen sind organisiert von unserem Verein, wir würden uns freuen, dort viele von Ihnen/Euch zu treffen … und bitte weitersagen!
Ab 13 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung „BLICKEN STANDHALTEN“ mit Frauenporträts, Scheerer Hörakustik · Hagsche Straße 55 – 57
16 Uhr Veranstaltung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Neuen Pfarrheim Kellen, Overbergstraße 5
Und auf das Theaterstück unserer Freunde von mini-art um 19.30 Uhr weisen wir wärmstens werbend hin: Theater mini-art spielt anlässlich des Holocaust-Gedenktages „Das Schutzengelhaus“.
Veranstaltung Nr. 4 kann sich wegen der Musik lohnen oder wegen der europapolitischen Gesprächsmöglichkeiten: KLEFOR wurde eingeladen, ab 11 Uhr für die musikalische Umrahmung bei der Neueröffnung des Europa-Büros von Martin Schirdewan (MdEP – DIE LINKE) in der Steinstr. 29, Emmerich, zu sorgen.
Wir sind gespannt, wieviele Mitglieder unseres Vereins von morgens 11 bis abends 22 Uhr alle Veranstaltungen besuchen werden 🙂
Und zum Schluss gibt es noch aktuelle Nachrichten zur Situation der Flüchtlingsfamilie Demirovic, zu der wir vor kurzem einen Unterstützeraufruf geschickt haben.
Herzliche Grüße im Namen des Vorstands
Thomas Ruffmann
Liebe MitbewohnerInnen in unserem Haus der Begegnung,
es gibt leider wieder einmal einen dringenden Anlass für diesen Sonderrundbrief: Srecko Demirovic, besser bekannt als Cece, (der wunderbare Akkordeonist in KLEFOR, der so gerne mehr Triller als normale Töne spielt), und seine Familie sind aufgrund der Entscheidungen der Klever Ausländerbehörde von Abschiebung bedroht – für Cece ist die Rückkehr nach Serbien aufgrund seiner schweren, chronischen Erkrankung nachweislich lebensbedrohend, Tochter Viktorija hat als erste und einzige Schülerin des Vorbereitungslehrgangs am Berufskolleg schon im ersten Jahr (sogar schon im zweiten Monat) den Übergang in eine reguläre Ausbildung als Frisörin geschafft. Dafür sieht das Gesetz die Ausbildungsduldung verpflichtend vor, aber es gibt eine Ausnahme für Balkanflüchtlinge, (die unseres Wissens aber so scharf nur in Kleve angewendet wird.)
Lesen Sie/lest bitte alles in dem beigefügten Schreiben (unten als Text, danach als pdf). Jede Unterschrift ist wichtig und hilft. Den Antrag bei der Härtefallkommission werden wir am Freitag stellen. Wenn bis dahin, sporich bis heute abend, 22 Uhr, schon einige Unterstützerschreiben bei mir eingegangen sind, ist das sehr gut. Wir können Unterschriften aber auch noch nachreichen.Es wäre gut, wenn ich die weiteren Unterschriften bis 17.1. bekommen könnte. Die Härtefallkommission kann und soll – anders als die Behörde, die nur aufgrund des Asylgesetzes tätig werden kann – auch humanitäre Gründe und gute Integration berücksichtigen. Somit gibt es realistische Hoffnung auf ein Aufenthaltsrecht für die Familie.
Wer wenig Zeit hat, kann gerne den Text in eine E-Mail kopieren und ihn mir nur mit maschinengeschriebener Unterschrift zurücksenden. Ansonsten wäre am besten Ausdrucken, Unterschreiben (ggf. weitere Unterschriften Sammeln) und eingescant oder per Post Zurückschicken an Thomas Ruffmann, Vossegatt 27, 47533 Kleve bzw. thomas.ruffmann@mifgash.de
Und noch eine Bitte: Das Unterstützerschreiben soll im Moment noch nicht über Facebook oder andere soziale Medien veröffentlicht werden. Der Antrag an die Kommission sollte erst gestellt sein, bevor wir das tun. Herzlichen Dank im voraus für die Unterstützung, die schon allein für die Moral der Familie ganz wichtig ist …
Thomas Ruffmann
Liebe Mitglieder,
die Family Singers Pfalzdorf präsentieren am Sonntag, 10.12., um 17 Uhr in der Stadthalle KLeve ihr neues Musical Subway all-ein. Dringender Tipp: Hingehen, und das nicht nur, weil der Erlös des Abends für die Arbeit von Haus Mifgash gespendet wird (wofür wir an dieser Stelle schon mal herzlich danken.) Das Musical ist ausverkauft!
Es ist ein ewig aktuelles Thema, mit viel Schwung, Engagement und musikalisch-schauspielerischem Können in über einjähriger Probenarbeit umgesetzt und jetzt zuerst in Kevelaer und dann am Sonntag in Kleve auf die Bühne gebracht.
Hier kann man viel mehr erfahren und auch den Trailer anschauen:
https://www.subway-all-ein.de/%C3%BCber-das-musical.html
Karten gibt es zum Preis von 21,– /ermäßigt 11 EUR beim Bürgerbüro Kleve und an anderen Stellen (siehe Website …)
…
Und dann hat unser Verein mal wieder etwas Überraschendes zu vermelden. Am 12.12. ist die Presse in den Mifgash-Laden in der Kavariner Str. eingeladen, aber unsere Mitglieder sollen es schon jetzt erfahren. Gerade gestern sind sie druckfrisch von der Druckerei gekommen und von vielen helfenden Händen eingetütet worden: 14 historische Postkarten mit Ansichten vom Synagogenplatz/Reitbahn/Schwanenburg, als Mäppchen ab 12.12. zum Preis von 7,90 EUR erhältlich (Preismeldung unter Vorbehalt) . Wir wollen damit aufmerksam machen auf unsere Planungen zum Bau des Hauses der Begegnung an diesem geschichtsträchtigen Ort – und auch ein klein wenig zur Finanzierung der nächsten Arbeitsschritte beitragen Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Ruffmann
Liebe Mitglieder und FreundInnen,
unsere kleine Befragung im letzten Rundbrief hat ergeben, dass fünf (!) Mitglieder eine regelmäßige Möglichkeit zum Austausch wie den Küchentisch wünschen – auch wenn sie selbst nicht immer dabei sein können. Wir unterstellen einfach, dass viele von Ihnen/Euch das ähnlich sehen … und haben uns einiges Neue überlegt, um dieser Einschätzung eine Chance zu geben. Natürlich auch deshalb, weil der Vorstand selbst es ganz wichtig findet, dass mehr zwischenmenschliche Kommunikation im Verein laufen kann. Lesen Sie also bitte weiter – lest hier weiter:
„Rons Kaffeestunde“ – oder „Teetrinken mit dem Vorstand“
Freitags von 16 bis 17 Uhr trinkt der Vorsitzende seinen Kaffee fortan nicht mehr allein, sondern im Mifgash-Laden an der Kavariner Str. Die Idee ist, dass man jede Woche zu dieser Stunde ihn oder andere Mitglieder des Vorstands treffen kann – zu einem Plausch, oder aber auch zu großen Strategiegesprächen. Je nach Bedarf. Tee und Wasser gibt es auch immer. Was dann noch passiert und wen man sonst noch trifft, das ist eine der kleinen Überraschungen im Leben. Zum ersten Mal also am 27.10., von da an wöchentlich.
Das KLEFOR im Haus Mifgash hat am Montag, 30.10., um 10 Uhr die Ehre, die EInführungsfeier für 300 neue LehramtsanwärterInnen in der Klever Stadthalle musikalisch zu umrahmen – und dadurch für die Ideen und Ziele von Haus Mifgash zu werben.
Am selben Montag, 30.10., um 19 Uhr gibt es nach längerer Pause einen Neustart der Nachbarschaftsmusik mit dem Klever Freundschaftsorchester KLEFOR im Caritas Kontaktcafé, Hoffmannalllee 66-68 (Eingang von der Hofseite). Viele neue MusikerInnen haben sich angekündigt. Wir sind total gespannt! Alle Menschen, die Musik lieben, sind willkommen – zum Mitmachen in der einen oder anderen Weise oder auch nur zum Zuhören und Tanzen. Zukünftig ist geplant, dass die Nachbarschaftsmusik nicht mehr wöchentlich stattfindet – sondern ca. einmal im Monat an einem Wochentagabend als Workshop/Session für alle, ob Badewannensängerin oder Profi. Dazu einmal alle 4 bis 6 Wochen ein thematischer Workshop am Wochenende, evtl. in mehreren Gruppen, je nach Instrumenten und Niveau.
Der Große Küchentisch findet nach längerer Pause am Montag, 6. November, wieder im Kontaktcafe Caritas statt. Ab 17.00 Uhr wird gekocht, melden Andrea und Michael, diesmal mit einer Gruppe von Irakern. Gegen 18.30 Uhr – so genau weiß man das nie – könnte das Essen auf dem Tisch stehen. Finanziert wird die Aktion dadurch, dass anschließend ein „Hut“ herumgeht, in den jeder das hineintun kann, was ihm möglich ist. – Für die Planung wäre es hilfreich, wenn Sie uns bis zum 31. Oktober sagen könnten, ob Sie teilnehmen werden und ob Sie Interesse daran haben, sich am Kochen und Vorbereiten zu beteiligen. Bitte kurze Mail an michael@meuten.com
Am Donnerstag, 9.11. um 15 Uhr, sind wir alle herzlich eingeladen zur Gedenkfeier für die Opfer der Pogromnacht in Kleve – wie immer am Synagogenplatz unterhalb der Schwanenburg, anschließend Gelegenheit zu Gesprächen bei Kaffee und Tee im nahe gelegenen Kolpinghaus.
Am Samstag, 11.11., schließlich haben die DeutschlehrerInnen im Haus Mifgash eine Busexkursion zur DASA in Dortmund organisiert. Es sind noch genügend Plätze frei – man möge also gerne noch Geflüchtete aus dem eigenen Umfel ansprechen und einladen! Siehe Anlage!
Herzlich, im Namen des Vorstands
Thomas Ruffmann
Liebe Mitglieder, liebe FreundInnen,