Internationaler Sonntagssalon: Wilhelm Frede oder Was heißt heute erinnern?



B.C. Koekkoek-Haus
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Der „Salon“ ist seit dem Aufklärungszeitalter eine wichtige Form der offenen, gleichberechtigten und emanzipatorischen Diskussion, oft geleitet von klugen Frauen, zunächst beheimatet in der angenehmen Atmosphäre des bürgerlichen Hauses und meist angereichert durch musikalische Darbietungen oder kleine kulinarische Genüsse. Die Grundgedanken werden inzwischen vielerorts in die heutige Zeit transportiert: Unser Klever Salon öffnet seine Türen jeweils am ersten Sonntag des Monats im „Wohnzimmer“ der Stadt, also im B.C. Koekkoek-Haus. Die ModeratorInnen des Salons, bereiten den Rahmen vor, laden jeweils sachkundige sowie künstlerisch aktive Gäste ein. Die Themen folgen aktuellen Anlässen und greifen auch tiefer; der Blick über den Tellerrand der eigenen Kultur und der eigenen Zeit wird dabei angestrebt.

Wilhelm Frede mit Frau und Tochter – Foto: Frede-Archiv

Am Jahrestag des Kriegsendes steht die Frage nach der Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik im Zentrum, und zwar konkret und anschaulich am Beispiel Wilhelm Fredes, der im KZ ermordet wurde und seit 2018 Namenspatron der Klever VHS ist. Als fachkundige Gäste eingeladen wurden der Stadtarchivar Bert Thissen, die HistorikerInnen Helga Ullrich-Scheyda und Dr. Jan Brauer und Diakon Michael Rübo.

Diskussion Kleve P 111052
B.C. Koekkoek-Haus, Kavariner Straße 33
Sonntag, 5.5.2019,
11.30 – 13.00 Uhr
1 Termin, 2 UStd.,
Tageskasse: 5,- €, ermäßigt: 2,50 €